physio.dephysio.de
  • Jobs
  • Kleinanzeigen
  • Ausbildung
    • Ausbildung
    • Schulen
    • Studium
    • Skripte
  • Selbstständig
    • Preislisten
    • Fortbildungen
    • Terminplan
    • Firmen und Produkte
    • Praxisbörse
  • Infothek
    • Infothek
    • Datenschutz (DSGVO)
    • News
    • Heilmittelrichtlinie
    • Skripte
    • Bücher
    • Praxisverzeichnis
  • Foren
    • Neue Beiträge
    • Physiotherapie
    • Blankoverordnung
    • Heilmittelrichtlinie
    • Selbstständig
    • Ergotherapie
    • Logopädie
    • Arbeit
    • Schüler
    • Therapiemethoden
    • Freie Mitarbeit
    • Recht & Steuern
    • Sonstiges
  • Anmelden

Rügen - Mecklenburg-Vorpommern

Ihre Aufgaben
• Betreuung und Behandlung von
Gästen

• Erstellung individueller
Behandlungs- und Trainingspläne

• Durchführung gezielter
Anwendungen wie Massagen,
Bewegungsübungen und
Wärmebehandlungen

• Unterstützung bei der
Regeneration sowie Förderung des
Wohlbefindens und der Beweglichkeit

• Vermittlung von Empfehlungen
zur gesunden Körperhaltung und
einfachen Übungen für den Alltag

• Sicherstellung eines
angenehmen, professionellen
Ambientes während de...
0
Arthrose
Von der Nase ans Knie
Nasenknorpel kann bei Kniearthrose helfen.
19.11.2021 • 1 Kommentar
Im OP wird das Transplantat an den Knorpelschaden angepasst.
Foto: Bild: Universität Basel, Christian Flierl • Lizenz: CC-BY •
Teile aus anderen Knochen zu nehmen, um bestimmte Knochenteile zu reparieren, ist in der Unfallchirurgie bereits länger üblich. Bei Knorpelschäden war diese Vorgehensweise bis jetzt jedoch noch kein Standard. Lediglich PatientInnen ohne chronische Entzündungsprozesse kamen im Rahmen von Studien in den Genuss von Operationen, bei denen etwa durch Sportverletzungen akut beschädigter Knieknorpel durch Nasenknorpel ersetzt wurde. (wir berichteten)

Nun haben ForscherInnen um Prof. Dr. Ivan Martin und Prof. Dr. Andrea Barbara von der Universität Basel dieses Vorgehen an zwei PatientInnen mit Arthrose getestet – und festgestellt, dass auch diese von dem Vorgehen profitieren: Die PatientInnen hatten weniger Schmerzen und eine höhere Lebensqualität. Bei einer der beiden Personen war durch die Behandlung der Gelenkspalt im MRT sogar größer geworden, bei der zweiten fehlte dieser Nachweis leider aufgrund der Reisebeschränkungen in der Pandemie.

Die ForscherInnen hatten den beiden jeweils Knorpelproben aus der Nase entnommen und die Zellen dann im Labor zu einem Gewebe von bis zu 20 Quadratzentimetern weitergezüchtet. Anschließend setzten sie dieses ins Knie ein. Vorher hatten sie dieses Vorgehen bereits an Versuchstieren mit arthrotischen Gelenken getestet, darunter auch an Schafen. Schließlich war vorher nicht klar, ob der neue Knorpel durch die im Knie bestehenden Entzündungsprozesse frühzeitig geschädigt werden würde. Dass sich der Zustand der Tiere sogar unter häufiger mechanischer Belastung durch die Knorpeltransplantation verbesserte, sprach dafür, es auch bei Menschen zu versuchen.

Nasenknorpel unterscheidet sich vom Knorpel in den Gelenken dadurch, dass er aus anderen Zellen gebildet wird – aus sogenannten Vorläuferzellen im Embryonalgewebe, dem Neuroektoderm. Diese Zellen sind extrem regenerations- und anpassungsfähig und verändern sich nicht im fortgeschrittenen Alter. Offenbar sind sie außerdem in der Lage, Entzündungsprozesse zu bremsen, indem sie einen häufig bei Arthrose aktivierten Signalweg blockieren. Die ForscherInnen hoffen, dass den so behandelten PatientInnen in absehbarer Zeit der Einsatz eines oder gar mehrerer künstlicher Kniegelenke erspart bleiben kann. Und wer weiß: vielleicht wird die Behandlung künftig sogar therapeutischer Standard, nicht nur beim Knie, sondern auch an Schulter oder Knöchel? Für die weltweit mehr als 260 Millionen mit Arthrose belasteten Menschen wäre das eine wirklich gute Nachricht.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier und hier ein Erklärvideo der Universität Basel.

Stephanie Hügler / physio.de

Mehr Lesen über

ArthroseNasenknorpelKnieForschungOPSchweiz


Es gibt 1 Beitrag
abonnieren
Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.
springlukas
19.11.2021 12:48
Und wer nicht mit der Nase ans Knie kommt.... bekommt zuerst eine Hüft-TEP.
1

Gefällt mir

Und wer nicht mit der Nase ans Knie kommt.... bekommt zuerst eine Hüft-TEP.
Gefällt mir

Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?

Problem beschreiben

springlukas schrieb:

Und wer nicht mit der Nase ans Knie kommt.... bekommt zuerst eine Hüft-TEP.



    Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.

Mein Profilbild bearbeiten

Das könnte Sie auch interessieren

Wertvolle Studiensammlung
Therapie ist keine reine Ausgabenposition
Das Bündnis Zukunft Therapieberufe fordert eine ausgewogenere Betrachtung in der ...
19.06.2026 • Von D. Bombien
OSG
Wenn jeder Schritt schmerzt
Befund und Therapie bei Arthrosen des Sprunggelenks
17.07.2026 • Von D. Bombien
Arthrose
Teil- oder Totalendoprothese bei unikondylärer ...
Eine randomisiert kontrollierte Gegenüberstellung beider Verfahren mit zehnjähriger ...
27.04.2026 • Von M. Römhild
Alle Artikel zum Thema

© 2026 physio.de - Physiotherapie in Deutschland  Impressum - Datenschutz - AGB - Diese Seite weiter empfehlen - Ihre E-Mail an uns