Zur Verstärkung unseres Teams
suchen wir Sie ab sofort in
Teilzeit (jeweils Di - Sa,
vormittags à ca. 3 - 4 h) für die
Behandlung unserer
Lipödem-Patient*innen nach der
Operation.
Ihre Aufgaben:
• Durchführung von manuellen
Lymphdrainagen sowie weiterer
lymphtherapeutischer
Maßnahmen
• Erstellung individueller
Behandlungspläne in enger
Abstimmung mit dem behandelnden
Arzt
• Betreuung und Beratung der
Patient*Innen während der gesamten
Therapiedauer
• Digitale Dokumenta...
suchen wir Sie ab sofort in
Teilzeit (jeweils Di - Sa,
vormittags à ca. 3 - 4 h) für die
Behandlung unserer
Lipödem-Patient*innen nach der
Operation.
Ihre Aufgaben:
• Durchführung von manuellen
Lymphdrainagen sowie weiterer
lymphtherapeutischer
Maßnahmen
• Erstellung individueller
Behandlungspläne in enger
Abstimmung mit dem behandelnden
Arzt
• Betreuung und Beratung der
Patient*Innen während der gesamten
Therapiedauer
• Digitale Dokumenta...
Fortbildung - für Ärzte und niedergelassene Heilmittelerbringer wird sie ab Januar zur Pflichtveranstaltung, so will es das Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG). Physiotherapeuten haben diese Regelung mit mildem Lächeln quittiert, gehören sie doch vermutlich zur fortbildungsfreudigsten Berufsgruppe überhaupt.
Die Brandenburger Ärzteschaft dagegen ist nach Berichten im „Deutschen Ärzteblatt“ und der „Ärzte Zeitung“ von tiefer Sorge gepackt. Dr. Udo Wolter, Präsident der märkischen Ärztekammer, befürchtet für die niedergelassenen Ärzte eine Verlängerung der Arbeitszeit um eine Stunde pro Woche, die „Wegezeit“ noch nicht einmal eingerechnet. Ja, und was das alles kostet, „allein das Fahrgeld und die Hotelkosten sind bei einem Fachkongress erheblich“, so der Präsident bekümmert. Und alles ohne Förderung, „keinen einzigen Cent Fortbildungsmittel“, sei dem Staat die Bildung der Ärzte wert. Dieser beklagenswerte Zustand hat schlimme Folgen, „wer ohne Sponsoring zu einem internationalen Kongress fährt, wird auf die Jahresreise verzichten müssen“, sorgt sich Dr. Manfred Kalz, Vorsitzender der Akademie für ärztliche Fortbildung.
Ob den Politikern, die sich das Reformgesetz ausgedacht haben, diese schrecklichen Folgen für die Ärzteschaft bewusst waren? Kein Urlaub mehr bis zur Rente, ein ganzer Berufsstand zu Ferien in lichtlosen Hinterhöfen verurteilt!
Oder ist die ganze Aufregung vielleicht der Tatsache geschuldet, dass Generationen von Ärzten in diesem Land keinen Pfennig für Fortbildungen ausgeben mussten. Die Pharmaindustrie war es, die den Doctores generös Veranstaltungen an illustren Orten im stilvollen Rahmen anbot – all inclusive, versteht sich. Da mag es schwer fallen, in Zukunft für seine Weiterbildungskosten selbst aufkommen zu müssen. Wer gibt schon gern ein Privileg auf, und das auch noch staatlich verordnet?
Peter Appuhn
physio.de
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