Für unsere Privatpraxis mit
überwiegend orthopädischer
Ausrichtung suchen wir eine
Physiotherapeutin (m/w/d), die mit
Fachkompetenz und Freude an der
Arbeit unser Team bereichert.
Was wir anbieten:
- Termine von 45 Minuten Länge
- überdurchschnittliche
Vergütung mit großzügiger
Förderung von Fortbildungen
- geschlossene Behandlungsräume
in einem schönen Altbau
- einen unbefristeten
Arbeitsvertrag mit langfristiger
Perspektive
- organisatorische Unterstützung
durch eine R...
überwiegend orthopädischer
Ausrichtung suchen wir eine
Physiotherapeutin (m/w/d), die mit
Fachkompetenz und Freude an der
Arbeit unser Team bereichert.
Was wir anbieten:
- Termine von 45 Minuten Länge
- überdurchschnittliche
Vergütung mit großzügiger
Förderung von Fortbildungen
- geschlossene Behandlungsräume
in einem schönen Altbau
- einen unbefristeten
Arbeitsvertrag mit langfristiger
Perspektive
- organisatorische Unterstützung
durch eine R...
Sowohl IGeL-Leistungen (z.B. Hyaluronsäure oder Eigenblut) als auch von der Krankenkasse übernommene Injektionen (z.B. Kortison) werden in orthopädischen Praxen zahlreich angewendet. Laut dem Marktforschungsinstitut IQVIA, das unter anderem Daten von Apotheken, Ärzten und Krankenhäusern analysiert, fanden im Zeitraum von Dezember 2016 bis November 2017 bei gesetzlich Krankenversicherten allein 387000 Kortison-Injektionen statt.
Der Nutzen dieser Behandlung ist allerdings nicht nachgewiesen, sondern teilweise sogar widerlegt. Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2017 ergab beispielsweise, dass sich der Durchmesser der Knorpelschicht bei Kortison-Injektionen im Vergleich zu Injektionen mit Kochsalzlösung bei gleicher Schmerzsymptomatik stärker verringerte. Auch der IGeL-Report für Hyaluronsäure-Injektionen zeigt sehr unterschiedliche Studienergebnisse zum Nutzen der Therapie bei Kniegelenksarthrosen.
Die Zahlen lassen allerdings vermuten, dass diese Erkenntnisse bei den Orthopäden noch zu wenig Beachtung zu finden. Der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ist dieses Problem durchaus bewusst. Sie plädiert für einen zurückhaltenderen Einsatz, insbesondere von Kortison-Injektionen. Laut dem Leiter der Arbeitsgemeinschaft Klinische Geweberegeneration der DGOU Prof. Dr. Philipp Niemeyer sollten die Spritzen "nur bei einem akuten Entzündungsschub und unter sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile" zum Einsatz kommen.
Lesen Sie hier den IGEL-Monitor (2014) und die erwähnte amerkanische Studie zu diesem Thema.
Catrin Heinbokel / physio.de
ArthroseKnieKnorpelCortisonSpritzenStudieIGel
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