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Methodik
Als Grundlage nutzte der Medizinische Dienst Bund (MD) das Review von Dal Farra et al. aus dem Jahr 2021. Diese Übersichtsarbeit wurde aus drei verfügbaren Übersichtsarbeiten ausgewählt, da sie die Einschlusskriterien am präzisesten erfüllte. Beispielsweise fokussierten sich Dal Farra und KollegInnen ausschließlich auf Veröffentlichungen, bei denen die Intervention von OsteopathInnen durchgeführt wurde. De Zoete et al. 2026 hingegen schlossen auch Studien mit PhysiotherapeutInnen und ChiropraktikerInnen ein. Ceballos et al. 2024 wiederum konzentrierten sich auf Arbeiten ohne Radikulopathien, während die anderen beiden Reviews alle Unterarten des unspezifischen Rückenschmerzes einschlossen.
Das aktuelle Cochrane-Review von de Zoete et al. wurde daher nur sekundär als weitere Referenz in der Diskussion aufgegriffen, um die fünfjährige Lücke zwischen 2021 und 2026 zu beleuchten.
Ergebnisse
Die Evidenz zur osteopathischen Behandlung ist durchweg von niedriger bis sehr niedriger Qualität. Daher ist die Aussagekraft der Studie gering. Des Weiteren ist die Loss-of-Follow-up Rate (Studienaussteiger) häufig unangemessen hoch. Hinzu kommt ein klar erkennbarer Publikationsbias – also mögliche unveröffentlichte Studien, weil beispielsweise das Ergebnis nicht den Wünschen der AutorInnen oder Geldgeber entsprach. Der MD hat daraufhin das Institut für osteopathische Studien (INIOST) kontaktiert, welches angab, dass in den letzten Jahren etwa ein Viertel bis die Hälfte aller Forschungsergebnisse nicht veröffentlicht wurden.
Die größten veröffentlichten Einzelstudien, die Dal Farra et al. in ihr Review aufnahmen, umfassten zusammen 849 PatientInnen. Diese zeigten keine eindeutigen statistischen und vor allem keine klinisch relevanten Effekte durch die Osteopathie auf Schmerz und Funktion bei Rückenschmerzen. Die eher kleinen Studien wiesen hingegen teilweise signifikante, aber ebenfalls keine klinisch relevanten Vorteile nach. Dies bestärkt die Annahme des hohen Publikationsbias.
Ein ähnliches Bild zeichnete sich bei der Betrachtung potenzieller Schäden/Nebenwirkungen ab.
Der IGeL-Monitor stuft die Evidenz der Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen daher als „unklar“ ein.
Zum Vergleich
Erst im letzten Jahr veröffentlichte der IGeL-Monitor seine Berichte zur Hyaluroninjektion bei Knie- und Hüftarthrose (wir berichteten). Auch hier zeigte sich kein klar nachweisbarer klinisch relevanter Nutzen bei potenziellem Schadensrisiko. Daher urteilte der MD diese Behandlungsstrategie mit der schlechtesten Note „negativ“ ab. Die Osteopathie wird hingegen um zwei Noten „besser“ mit "unklar" bewertet.
Die Reaktionen
Von allen Seiten werden nun Stimmen zum aktuellen Evidenzbericht laut. Auf der einen Seite der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD), der mit „Ein Mangel an Studien ist kein Mangel an Wirksamkeit“ argumentiert.
Doch exakt das treibt die andere Seite an. Die wissenschaftlich orientierten KollegInnen können die so positive Einordnung des Medizinischen Dienst Bund bei der mehr als mangelhaften Datenlage nicht verstehen. Denn PatientInnen seien keine Versuchskaninchen.
Gerne wird dann von den OsteopathInnen – der in der Pseudomedizin gerne genutzte – Whataboutism betrieben: „Was ist denn mit der Physiotherapie? Die kann doch auch nicht mit unschlagbarer Evidenz für ihre Wirkung glänzen“. Dieses Strohmannargumentationen führt allerdings zu nichts. Dass auch die Physiotherapie – insbesondere in Deutschland – inhaltlich besser strukturiert werden muss, bleibt unstrittig. Doch gibt man den Suchstring: (Physiotherapy) AND (Low Back Pain), in eine einschlägige Datenbank ein, finden sich (Stand 8/26) 10.147 Studien – darunter 466 Meta-Analysen. Bei der Suche nach Osteopathie in diesem Kontext erscheinen hingegen nur 622 Studien.
In dem aktuellen Cochrane-Review zur physiotherapeutischen Übungstherapie bei Rückenschmerzen konnten 249 Studien eingeschlossen werden – in der Meta-Analyse zur Osteopathie nur 10. Der VOD argumentiert selbst damit, dass in diesen 10 Studien ein Publikationsbias (Verzerrung durch selektive Veröffentlichung) vorliegen würde. Doch woran liegt das? WissenschaftlerInnen, die eine Übersichtsarbeit erstellen, können keine Publikationen einschließen, die nicht veröffentlicht sind. Also liegt es wohl vielmehr daran, dass die Primärstudien durch die osteopathischen Vereinigungen nicht existieren oder zumindest nicht öffentlich verfügbar sind. „Wir haben doch aber so viele Studien, die sind halt nur Verschlusssache.“ Dann sollten diese auch veröffentlicht werden, statt sie in der Schublade zu verstecken.
Zu bedenken ist außerdem, dass ein Publikationsbias typischerweise dazu führt, dass die Effekte gegenüber der realen Wirkung über- statt unterschätzt werden. Es ist somit wahrscheinlich, dass ohne das „Unterschlagen“ von Studienergebnissen die Osteopathie noch schlechter abschneiden würde.
Fazit
Die Datenlage zur Osteopathie ist so mangelhaft, dass von keinem relevanten Effekt bei unspezifischen Rückenschmerzen ausgegangen werden kann. Außerdem lässt sich die Frage nach potenziellen Schäden – ebenfalls aufgrund der unzureichenden Forschung – nicht beantworten.
Die Erklärungsmöglichkeiten, warum PatientInnen dennoch von ihren positiven Erfahrungen mit der Osteopathie berichten, sind identisch mit denen der Hyaluroninjektion und anderen pseudowissenschaftlichen Praktiken:
Kommentar• Regression zur Mitte,
• natürlicher Verlauf,
• Kontexteffekte (beispielsweise Placebo),
• Erwartungshaltung und
• Überzeugung,…
Da PatientInnen keine Laborratten sind, sollte dementsprechend nicht zu osteopathischen Behandlungen geraten werden, solange die Datenlage so unklar ist.
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
OsteopathieIGelStudieMDK
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Andreas Bock schrieb:
DA bleibt einem nur ein Gedanke, wir müssen viel mehr operieren. Nur OPs helfen und viele viel Medikamente. Nur das hilft. Und für alles erstmal ein MRT.
1996 habe ich bei Max Giradin und Jean-Paul Hoeppner aus Belgien eine Fortbildung in einer osteopathischen Technik ("Strain-Counterstrain", nach ihrem Entwickler auch "Jones-Technik" genannt) besucht. Hierdurch kam mir der Gedanke, meine Frau einem der beiden Osteopathen vorzustellen. Er war der Erste, bei meiner Frau eine richtige Anamnese durchführte, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. An deren Ende forderte er meine Frau auf, den Mund zu öffnen. Er bohrte ihr seinen Finger in den Mund, um einen der inneren Mundschließer zu detonisieren. Ich konnte förmlich dabei zusehen, wie das Auge abschwoll.
Max Giradin hat bei meiner Frau damals eine Lebervergiftung festgestellt, die später auch von Schulmedizinern bei direkter Suche hiernach bestätigt wurde. Es würde den Rahmen sprengen, wenn ich hier auf Details eingehen würde. Bei der Regeneration ihrer Leber war Max Giradin eine große Hilfe, während die Schulmediziner einfach nur mit den Schultern zuckten. Auf jeden Fall kann ich seither über Leute nur müde Lächeln, die die Osteopathie als Hokuspokus abtun. Die Methode "Strain-Counterstrain" wende ich seither täglich mehrfach bei meinen Patienten an. Sie führt in den allermeisten Fällen zu einer spontanen Lösung neuromuskulärer Dysfunktionen, vielfach bei Patienten, bei denen zuvor andere Physios mit exzessivem Stretching entweder nichts bewirkt oder die Dysfunktion noch verschlimmert haben.
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Inche schrieb:
Weicher Mund Boden diese Technik wird bei Crafta genutzt um den Abfluss bei Hydrozhephalus Kindern zu unterstützen.
Plexus venosus pteryguideus,
wenn der rückstaut, können unterschiedlichste Symptome entstehen, da über diesen Plexus viele Bereiche des Schädels und seiner Strukturen rückfließen.
Und die Mm.pterygoidei teste ich nicht nur beim CMD-Patienten!
Ohne KI erzeugt innocent
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Stefan Preißler schrieb:
@Inche
Plexus venosus pteryguideus,
wenn der rückstaut, können unterschiedlichste Symptome entstehen, da über diesen Plexus viele Bereiche des Schädels und seiner Strukturen rückfließen.
Und die Mm.pterygoidei teste ich nicht nur beim CMD-Patienten!
Ohne KI erzeugt innocent
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Stefan Preißler schrieb:
Nutze auch gerne Tender Points nach Jones… 👍
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Adam Stremel schrieb:
Danke für deinen Erfahrungsbericht. Wahrscheinlich wäre es bei einem anderen Osteopathen nicht so erfolgreich wie dargestellt. Ein Therapeut/Arzt kann in der Regel immer nur das behandeln, womit er Erfahrung schonmal gesammelt hat. Ein Antibiotikum ist in der Regel standardisiert - eine Therapieform wie Osteopathie/Physio usw. aber nicht, die Qualität hängt vom Therapeuten selbst ab, Erfahrungen, Fortbildungen und Recherche, Spezialisierung.
Seltsamer Vergleich.
Hinter dem Antibiotikum steht eine Diagnose, deren "Qualität" vom diagnostizierenden Arzt/Ärztin abhängt. Was Du über Osteopathen sagst, lässt sich da 1:1 übertragen.
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springlukas schrieb:
@Adam Stremel
Seltsamer Vergleich.
Hinter dem Antibiotikum steht eine Diagnose, deren "Qualität" vom diagnostizierenden Arzt/Ärztin abhängt. Was Du über Osteopathen sagst, lässt sich da 1:1 übertragen.
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MikeL schrieb:
Im Jahr 1994 fing bei meiner Frau eine zunehmende Schwellung und Rötung an ihrem rechten Auge an. An diesem Auge musste sie sich bereits im Alter von 10 Jahren einem operativen Eingriff unterziehen, so dass die Bildung von Tränenflüssigkeit hier stark eingeschränkt war. Die Schwellung war am Ende durch permanente Schmerzen begleitet. Im Zusammenhang mit dieser Geschichte haben meine Frau und ich insgesamt 11 Augenärzte - allesamt ausgewiesene "Spezialisten" - im ganzen Bundesgebiet aufgesucht, hierunter mehrere Professoren. Das einzige, was ALLE 11 Spezialisten taten, war meiner Frau ein Antibiotikum zu verordnen. Einer von Ihnen, ein Professor von der Augenklinik in Frankfurt Höchst, hat für seine sehr oberflächliche, maximal fünfminütige Untersuchung sogar eine Rechnung in Höhe von über 1.600 DM ausgestellt, auf der zahlreiche Abrechnungspositionen aufgeführt waren, die nicht durchgeführt wurden.
1996 habe ich bei Max Giradin und Jean-Paul Hoeppner aus Belgien eine Fortbildung in einer osteopathischen Technik ("Strain-Counterstrain", nach ihrem Entwickler auch "Jones-Technik" genannt) besucht. Hierdurch kam mir der Gedanke, meine Frau einem der beiden Osteopathen vorzustellen. Er war der Erste, bei meiner Frau eine richtige Anamnese durchführte, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. An deren Ende forderte er meine Frau auf, den Mund zu öffnen. Er bohrte ihr seinen Finger in den Mund, um einen der inneren Mundschließer zu detonisieren. Ich konnte förmlich dabei zusehen, wie das Auge abschwoll.
Max Giradin hat bei meiner Frau damals eine Lebervergiftung festgestellt, die später auch von Schulmedizinern bei direkter Suche hiernach bestätigt wurde. Es würde den Rahmen sprengen, wenn ich hier auf Details eingehen würde. Bei der Regeneration ihrer Leber war Max Giradin eine große Hilfe, während die Schulmediziner einfach nur mit den Schultern zuckten. Auf jeden Fall kann ich seither über Leute nur müde Lächeln, die die Osteopathie als Hokuspokus abtun. Die Methode "Strain-Counterstrain" wende ich seither täglich mehrfach bei meinen Patienten an. Sie führt in den allermeisten Fällen zu einer spontanen Lösung neuromuskulärer Dysfunktionen, vielfach bei Patienten, bei denen zuvor andere Physios mit exzessivem Stretching entweder nichts bewirkt oder die Dysfunktion noch verschlimmert haben.
Ich habe zwar nur die Osteopathie Ausbildung der ÄMM aus Berlin gemacht (ca 16 Kurse a 3 Tage) und nicht die stärkeren belgischen Ausbildungen aber selbst mit den mir bekannten Techniken habe ich schon gute Ergebnisse erzielt. Das hat nicht bei jedem geholfen, aber geschadet hat es keinem und einigen hat es sehr gut geholfen.
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Stefan Arnold schrieb:
Viele Wege führen nach Rom. Warum nicht viele Therapien kombinieren und so ans Ziel kommen? Nicht jede Therapie ist messbar und Evidenzbasiert aber wenn sie bei manchen anschlägt und bei manchen nicht ist das für mich kein Grund sie schlecht zu reden sondern viel mehr eine weitere Option oder Chance die Störung beim Patienten zu beheben.
Ich habe zwar nur die Osteopathie Ausbildung der ÄMM aus Berlin gemacht (ca 16 Kurse a 3 Tage) und nicht die stärkeren belgischen Ausbildungen aber selbst mit den mir bekannten Techniken habe ich schon gute Ergebnisse erzielt. Das hat nicht bei jedem geholfen, aber geschadet hat es keinem und einigen hat es sehr gut geholfen.
Patienten gegenüber ehrlich und fair kommuniziert, Kosten und möglichen Nutzen aufzeigen, ist für mich ethisch absolut vetretbar.
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springlukas schrieb:
Ich habe Osteopathie als komplementäre Medizin gelernt, also zwischen evidenzbasierter und alternativer Medizin. Mit anatomischen und physiologischen Grundlagen, die über esoterisch-alternative Ideologien hinausgehen.
Patienten gegenüber ehrlich und fair kommuniziert, Kosten und möglichen Nutzen aufzeigen, ist für mich ethisch absolut vetretbar.
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Rud schrieb:
Ohh, schiete, 3 Jahre Osteopathiestudium, 20000Eur rausgehauen, und für was? Ich will mein Geld zurück :-)
Das nur etwas zur Erklärung warum Studien in egal welchem 1:1 Setting schlecht vergleichbar sind. Dazu kommt der Zeitfaktor, Aussehen, Alter, Glaubwürdigkeit, Freundlichkeit des Th.,Schlafqualität, Umgebung, Wetter, etc.
Ich lehne persönlich Osteopathie ab, schon allein aufgrund der finanziellen und zeitlichen Belastung und dass es nur mit Privatpatienten und HP abrechenbar ist. Warum soll ich außerdem unklare Evidenz anwenden, wenn in meinem "Werkzeugkoffer" verlässlichere Therapieformen angewendet werden können wie Aufklärung, Selbstwirksamkeit, Training?
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anika666 schrieb:
Weil eben Aufklärung, Selbstwirksamkeit und Training oft nicht ausreichen, trotz nachgewiesener Evidenz. Bessere Evidenz bedeutet nicht, dass im Einzelfall nicht etwas anderes besser wirkt. Aber den Hyp um die Osteopathie sehe ich auch kritisch. Da wird den Leuten oft nur das Geld aus der Tasche gezogen.
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MikeL schrieb:
@anika666
anika666 schrieb am 02.09.2026 11:55 Uhr:Aber den Hyp um die Osteopathie sehe ich auch kritisch. Da wird den Leuten oft nur das Geld aus der Tasche gezogen. Vor allem von Heilpraktikern, die werbewirksam Osteopathie auf dem Praxisschild stehen haben, ohne eine fundierte Ausbildung absolviert zu haben.
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Honey-D schrieb:
@anika666 Das waren nur einige Beispiele. Natürlich ist in dem Koffer noch mehr!
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Honey-D schrieb:
Das Problem an den Studien ist ganz einfach, dass diese neben oder im regulären Betrieb nicht durchgeführt werden können und es meistens nicht genug Patienten gleichzeitig mit vergleichbaren Diagnosen gibt. Und außerdem kann ich eine Studie in der Realität Therapeut/Patient nicht doppelt verblinden. Für experimentelle Therapie und in der Kontrollgruppe wird auch weder P noch KV bezahlen.
Das nur etwas zur Erklärung warum Studien in egal welchem 1:1 Setting schlecht vergleichbar sind. Dazu kommt der Zeitfaktor, Aussehen, Alter, Glaubwürdigkeit, Freundlichkeit des Th.,Schlafqualität, Umgebung, Wetter, etc.
Ich lehne persönlich Osteopathie ab, schon allein aufgrund der finanziellen und zeitlichen Belastung und dass es nur mit Privatpatienten und HP abrechenbar ist. Warum soll ich außerdem unklare Evidenz anwenden, wenn in meinem "Werkzeugkoffer" verlässlichere Therapieformen angewendet werden können wie Aufklärung, Selbstwirksamkeit, Training?
Ein Heilversprechen darf eh niemand geben und die Osteopathie hat schon vielen Menschen geholfen und da dies meistens im Selbstzahlerbereich angewendet wird, sehe ich hier keine Patienten sondern Kunden.
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Honey-D schrieb:
Mit dem gleichen Argument sollten Krankenkassen ab und zu Schokolade, Urlaub und Schamanen bezahlen.
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Gelabinchen schrieb:
"Probieren geht über Studieren"
Ein Heilversprechen darf eh niemand geben und die Osteopathie hat schon vielen Menschen geholfen und da dies meistens im Selbstzahlerbereich angewendet wird, sehe ich hier keine Patienten sondern Kunden.
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elisabeth938 schrieb:
Ist klar, dass der Aufschrei riesig ist. Bei 27 Osteopathieverbänden und unzähligen osteopathisch tätigen Heilpraktikern und Physiotherapeuten. Ja ist es sehr sehr sehr schwer, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Dann glaubt man doch lieber weiter an das, was man glaubt, dass es die Wahrheit ist. Wie nennt man das nochmal - kognitive Dissonanz? Schönen Gruß aus dem Mittelalter. Die Antwort auf das Mittelalter war die Zeit der Aufklärung. Man muss sich also entscheiden, wessen Geistes Kind man sein will. Aber ich freue mich, denn es ist ein weiterer Sargnagel für das ach so sehr von den Osteopathie-Verbänden herbei gewünschte Osteopathie-Gesetz und natürlich immer ganz vorne weg der VOD. Die haben ja sogar eine Professorin (M.F.) im Schlepptau. Wer kann einer deutschen Professorin schon das Wasser reichen, geschweige denn widersprechen? Genau: andere Professor:innen!! Nämlich die mit dem klareren Verstand und richtigen Schlussfolgerungen.
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