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München Haidhausen

Ab Oktober 2026, oder auch zu einem
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alle Bereiche der klassischen
Physiotherapie, wobei nach Wunsch
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Team, arbeiten im 30 Minuten-Takt
und haben ganztägig eine
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Drumherum abnimmt.

Die Praxis liegt in Haidhausen ganz
in d...
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Rückblick
Die Entstehung der modernen Medizin
Unsere heutige Geschichte erzählt von einem Kampf gegen alte Autoritäten.
08.09.2026 • 8 Kommentare
Moderne Medizin vor dem Hintergrund ihrer Entwicklung Foto: Friedrich Merz | physio.de • Lizenz: CC-BY •
Ein regelmäßiger Piepton hallt über den Flur mit dem frisch gewischten Linoleumboden; die Luft scheint mit Desinfektionsmittel getränkt zu sein. Die zuständige Ärztin läuft in Richtung des Zimmers 304, in dem ein 70-jähriger Patient an ein Beatmungsgerät angeschlossen ist. Beim Blick auf die Werte auf dem Monitor erkennt die Intensivmedizinerin die Ursache der Warnmeldung, legt das passende Medikament in die Infusionspumpe, wartet einen Moment ab – und der Piepton verschwindet.

Sterile Umgebung, gerätegestützte Messwerte, hypothetisch-deduktives Denken und Medikamente, die durch Forschung auch wirklich wirken, gelten als selbstverständlich im 21. Jahrhundert. Dabei musste sich dieses Selbstverständnis erst hart erkämpft werden. Eine über 400 Jahre lange Geschichte führte dazu, dass sich das ärztliche Handeln von reiner Philosophie hin zu empirischem, reflektiertem Handeln entwickelte.

Galens Erbe
Bevor Zahlen und Bilder ins Zentrum der ärztlichen Diagnose gelangten, beobachteten Ärzte (in aller Regel Männer, da Frauen der Beruf lange untersagt war) das Offensichtliche. Der Puls, die Farbe des Urins, der Geruch des Atems oder Fieberhitze an der Haut sind selbstverständlich noch heute erste Anzeichen für Erkrankungen – die Interpretation unterscheidet sich allerdings erheblich.

Seit der Antike bestimmte die Lehre von den vier Säften das Denken über Krankheit und Gesundheit. Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle sollten sich nach der Lehre Galens im Gleichgewicht befinden. War der Mensch krank, so schien dieses Gleichgewicht gestört. Wer das hinterfragte, galt regelrecht als Ketzer und musste starke Repressionen befürchten. Arzt sein bedeutete, Galens Wissen verinnerlicht zu haben. Wer Zeit und Geld hatte, sich in die antiken Lehren einzuarbeiten, galt als Arzt.

Eine einheitlich geregelte Ausbildung existierte bis in das 13. Jahrhundert nicht. Erst dann führte Friedrich II. Ausbildungs- und Prüfungskriterien im Königreich Sizilien ein – allerdings weiterhin basierend auf Galens Säftelehre, was auch daran lag, dass die körperliche Untersuchung von Leichen von kirchlicher Seite nur sehr eingeschränkt möglich war.

Nahezu absurd wirken heute Schilderungen der ersten öffentlichen Sektion des Anatomen Mondino de’ Liuzzi. Während seine Schüler im Jahr 1315 den Leichnam einer Kriminellen sezierten, saß der Gelehrte auf einem Podium und las aus Galens Werken. Widersprach eine Entdeckung Galens Beschreibungen, wurden diese als „morphologische Transmutationen“ abgestempelt – Kritik an der bestehenden Lehre galt trotz offenkundiger Belege als undenkbar.

Kritik an den Autoritäten
Über 200 Jahre mussten ins Land ziehen, bis Andreas Vesalius im Jahr 1540 in seinen „De humani corporis fabrica libri septem“ (lat. „Sieben Bücher über den Aufbau des menschlichen Körpers“) offiziell Galens anatomische Beschreibungen (die auf Studien an Tierkadavern basierten) verwarf und eine neue Ära der anatomischen Lehre einläutete. Damit öffnete er die Tür für die medizinische Forschung. Galens Lehren galten fortan nicht mehr als unantastbar.

Knapp hundert Jahre später veröffentlichte William Harvey seine Schrift über die Bewegung des Herzens und des Blutes. Harvey zeigte, dass das Blut im Körper kreist. Was heute selbstverständlich und auch relativ einfach klingt, widersprach massiv den komplexen Lehren Galens. Nach dessen Theorie wird Blut in der Leber gebildet und in die Venen transportiert, in denen es verbraucht wird. Während die rechte Herzkammer Blut in die Lunge pumpt, reichert die linke Herzkammer das Blut mit der „Pneuma“ an, einer spirituellen Essenz. Das Herz diente bis zu Harveys Entdeckung vor allem zur Erzeugung von Wärme.

Etwa zeitgleich avancierte ein bis dahin eher niedriggestellter Berufsstand in die bis dahin als Theoretiker geltende Ärzteschaft: die Chirurgen. „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. förderte die chirurgische Ausbildung in Hospitälern, was dazu führte, dass diese auch Zugang zu Obduktionen bekamen. Ludwig XIV. war nicht bekannt für seine Nächstenliebe: Die Anerkennung der Chirurgie geschah aufgrund der erfolgreichen Entfernung einer schmerzenden Analfistel des Königs – die so erfolgreich war, dass Teile seines Hofstaats sich auch ohne Beschwerden der Operation unterziehen wollten, um dem König näher zu sein.

Unterbrochen wurde der medizinische Fortschritt 1789 durch die Französische Revolution. Die als elitär geltenden medizinischen Fakultäten wurden geschlossen, denn im befreiten Gemeinwesen könne schließlich jeder sein eigener Arzt sein. Immerhin dauerte die Reflexion von „Expertenwissen“ dieses Mal nicht so lange, wie in den Jahrhunderten zuvor. 1794 wurden die medizinischen Fakultäten wieder eröffnet. Fortan verschmolzen die chirurgische und die ärztliche Ausbildung nach einem neuen Lehrplan. In den nun verstaatlichten „bürgernahen“ Hospitälern wurde Medizin im wahrsten Sinne des Wortes näher am Menschen durchgeführt. Studenten lernten hier nicht mehr nur über Büchern im Hörsaal, sondern arbeiteten schon während des Studiums an PatientInnen, erlebten, reflektierten und diskutierten Diagnosen.

Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts sorgte der Leidener Arzt Herman Boerhaave mit dieser Interpretation des Lehrens für Aufsehen. Die aus damaliger Sicht autoritätsbefreiten Pariser Kliniken bildeten den perfekten Nährboden für die Weiterentwicklung seiner Ideen.

Gerätegestützte Diagnostik
Aus den Obduktionen wurde also immer deutlicher, dass nachvollziehbare Prozesse im Körper das Krankheitsgeschehen bestimmen. Aber wie blickt man in diesen Körper, ohne das Skalpell zu wetzen? Das lernte der Wiener Arzt Leopold Auenbrugger nicht im Hospital, sondern im Gasthaus seines Vaters. Letzterer musste nämlich regelmäßig die Füllstände seiner Weinfässer inspizieren, klopfte auf diese und erkannte anhand der Tonhöhe, wie viel Wein noch im Fass war. Übertragen auf Brust- und Bauchhöhle bedeutete das: ein hohler Schall erklingt nach den Klopfen auf einen leeren Raum; ein hellerer Schall beim Klopfen eine gefüllte Höhle, etwa wenn Organe oder Flüssigkeiten unter der Haut liegen. So wurde die bis heute angewendete Technik der Perkussion geboren.

Etwa zur gleichen Zeit entwickelte René Théophile Hyacinthe Laennec die Auskultation, indem er zunächst das Ohr auf den Körper der PatientInnen legte. Die festgestellten Herz-Töne verglich er empirisch mit bekannten Befunden oder später in der Obduktion. Aber einer jungen Patientin das Ohr auf die Brust zu legen, schien trotz des professionellen Rahmens nicht angebracht zu sein. Laennec wurde kreativ und rollte Papier zu einem Rohr zusammen. Aus der Überraschung, dass die Herztöne so noch viel besser zu hören waren, resultierte seine bekannteste Erfindung: das Stethoskop.

Zahlenkunde
Trotz all dieser Fortschritte fand auch in den Pariser Kliniken des frühen 19. Jahrhunderts Galens Theorie noch weiterhin Anwendung. François-Joseph-Victor Broussais erkannte als Ursache nahezu jeder Erkrankung eine Reizung des Magens. Nach Galen ganz klar eine Indikation für einen Aderlass.

Sein Kollege Pierre Charles Alexandre Louis zweifelte an dieser Hypothese, wollte sich aber nicht auf philosophische Diskussionen einlassen. In seiner „méthode numérique“ erfasste Louis erstmals statistisch Symptome und Sterbefälle von PatientInnen mit einer Lungenentzündung. Zwar erreichte diese „Studie“ aufgrund (aus heutiger Sicht) methodischer Mängel keine bemerkenswerten Ergebnisse, sie legte aber den Grundstein für die empirischen Arbeiten, die nun folgen sollten.

Semmelweis‘ Händedesinfektion, Listers antiseptisches Operieren, Pasteurs Arbeiten zu Krankheitserregern und Impfungen, die Erfindung von Mikroskopen, Thermometern und Röntgenstrahlen – die Medizin entwickelte sich von nun an rasant.

Evidenzbasiert noch lange nicht
Heute verlassen wir uns vor allem in lebensgefährlichen Situationen auf die bestmögliche Evidenz. In der Intensivmedizin und in der Anästhesie sind reine Zahlen ein hervorragendes Mittel für die richtige Dosierung. Ein Aderlass, Energieheilung oder „gute Erfahrung“ würden hier (zurecht) bei Betroffenen oder Angehörigen für Fassungslosigkeit sorgen.

Der autoritäre Geist der Medizin lebt vor allem in der muskuloskelettalen Medizin weiter. An Galens Stelle rücken vermeintliche Experten wie Andrew Taylor Still (Begründer der Osteopathie), Daniel David Palmer (Begründer der Chiropraktik) oder Freddy Kaltenborn (Mitbegründer der manuellen Therapie), deren Lehren sowohl in der Physiotherapie als auch in der konservativen Orthopädie tief verankert sind. Nicht etwa Ärzte, sondern wissenschaftlich ausgebildete PhysiotherapeutInnen stellen deren Theorien aufgrund empirischer Belege zunehmend infrage. Die Geschichte reflektierter Medizin begann mit mutigen Ärzten – heute kämpfen auch die PhysiotherapeutInnen gegen alte Autoritäten für eine bessere Medizin.

Daniel Bombien / physio.de

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TOP-PRAXIS
Vor einer Woche
Vielen Dank für die Recherche zur Geschichte. Solch ein Überblick kann selbstverständlich nicht vollständig sein. Deshalb hier von mir eine Ergänzung hinsichtlich des stetigen Fortschrittes. Was wäre, wenn man so intensiv wie über die Pharmakologie auch über andere Bereiche geforscht hätte? Anfang des letzten Jahrhunderts wurden die Phytotherapie, die Osteopathie und die Homöopathie aus den Universitäten in den USA verdrängt.
Hier ein Überblick zur Antwort der KI auf meine Frage: Gab es ein Verbot der Phytotherapie, der Osteopathie und Homöopathie in den USA Anfang des letzten Jahrhunderts?

Hier die Antwort der KI:
Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in den USA kein explizites gesetzliches Komplettverbot der Phytotherapie, Osteopathie und Homöopathie. Stattdessen kam es zu einer systematischen Verdrängung und institutionellen Zerschlagung dieser alternativen Heilmethoden durch eine radikale Reform des medizinischen Bildungssystems.
Ausgelöst wurde dieser Wandel durch den Flexner-Report von 1910.

Der Flexner-Report von 1910 und seine Folgen:
Die Carnegie-Stiftung beauftragte den Pädagogen Abraham Flexner, alle medizinischen Schulen des Landes zu bewerten. Flexner nahm die forschungsorientierte, laborbasierte Schulmedizin (nach deutschem Vorbild und dem Modell der Johns Hopkins University) als absoluten Goldstandard.
Heilmethoden, die nicht auf diesem reduktionistischen, biochemischen Ansatz basierten, bezeichnete er offen als „Quacksalberei“. Die Folgen waren gravierend:

Entzug von Geldern: Schulen, die alternative Methoden lehrten, erhielten keine finanzielle Unterstützung mehr von den großen Stiftungen (wie der Rockefeller-Stiftung).
Massenschließungen: aller alternativen Ausbildungsprogramme und die medizinischen Fakultäten wurden innerhalb weniger Jahre geschlossen. Von den 22 florierenden Homöopathie-Schulen im Jahr 1900 existierten 1923 nur noch zwei.
Monopol der Schulmedizin: Die American Medical Association (AMA) erlangte die alleinige Kontrolle darüber, wer eine medizinische Lizenz erhielt. Ärzten wurde per Ethik-Kodex unter Androhung des Lizenzentzugs verboten, mit „nicht-regulären“ Behandlern zusammenzuarbeiten.

Wie sich die Verdrängung auswirkte:
Kräutermedizin (Eclectic Medicine)
Wurde fast vollständig ausgelöscht. Die traditionsreichen Schulen der Naturheilkunde (wie das Eclectic Medical College) verloren ihre Akkreditierung. Die Medizin verlagerte sich komplett hin zu patentierbaren, synthetischen Pharmaprodukten.
Homöopathie
Erlitt einen massiven Niedergang. Obwohl sie im 19. Jahrhundert selbst in der Oberschicht extrem populär war, führten die Schließung der Krankenhäuser und Lehrstühle dazu, dass sie bis Mitte des Jahrhunderts in den USA nahezu bedeutungslos wurde.
Osteopathie
Wählte den Weg der Anpassung, um zu überleben. Osteopathische Schulen integrierten die geforderte Pharmakologie und Chirurgie in ihren Lehrplan. Dadurch spaltete sie sich vom europäischen Modell ab: US-Osteopathen (Doctors of Osteopathic Medicine, DO) sind heute voll anerkannte Mediziner mit regulären Approbationen.
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• Stefan Preißler
Vielen Dank für die Recherche zur Geschichte. Solch ein Überblick kann selbstverständlich nicht vollständig sein. Deshalb hier von mir eine Ergänzung hinsichtlich des stetigen Fortschrittes. Was wäre, wenn man so intensiv wie über die Pharmakologie auch über andere Bereiche geforscht hätte? Anfang des letzten Jahrhunderts wurden die Phytotherapie, die Osteopathie und die Homöopathie aus den Universitäten in den USA verdrängt. Hier ein Überblick zur Antwort der KI auf meine Frage: Gab es ein Verbot der Phytotherapie, der Osteopathie und Homöopathie in den USA Anfang des letzten Jahrhunderts? Hier die Antwort der KI: Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in den USA kein explizites gesetzliches Komplettverbot der Phytotherapie, Osteopathie und Homöopathie. Stattdessen kam es zu einer systematischen Verdrängung und institutionellen Zerschlagung dieser alternativen Heilmethoden durch eine radikale Reform des medizinischen Bildungssystems. Ausgelöst wurde dieser Wandel durch den Flexner-Report von 1910. Der Flexner-Report von 1910 und seine Folgen: Die Carnegie-Stiftung beauftragte den Pädagogen Abraham Flexner, alle medizinischen Schulen des Landes zu bewerten. Flexner nahm die forschungsorientierte, laborbasierte Schulmedizin (nach deutschem Vorbild und dem Modell der Johns Hopkins University) als absoluten Goldstandard. Heilmethoden, die nicht auf diesem reduktionistischen, biochemischen Ansatz basierten, bezeichnete er offen als „Quacksalberei“. Die Folgen waren gravierend: Entzug von Geldern: Schulen, die alternative Methoden lehrten, erhielten keine finanzielle Unterstützung mehr von den großen Stiftungen (wie der Rockefeller-Stiftung). Massenschließungen: aller alternativen Ausbildungsprogramme und die medizinischen Fakultäten wurden innerhalb weniger Jahre geschlossen. Von den 22 florierenden Homöopathie-Schulen im Jahr 1900 existierten 1923 nur noch zwei. Monopol der Schulmedizin: Die American Medical Association (AMA) erlangte die alleinige Kontrolle darüber, wer eine medizinische Lizenz erhielt. Ärzten wurde per Ethik-Kodex unter Androhung des Lizenzentzugs verboten, mit „nicht-regulären“ Behandlern zusammenzuarbeiten. Wie sich die Verdrängung auswirkte: Kräutermedizin (Eclectic Medicine) Wurde fast vollständig ausgelöscht. Die traditionsreichen Schulen der Naturheilkunde (wie das Eclectic Medical College) verloren ihre Akkreditierung. Die Medizin verlagerte sich komplett hin zu patentierbaren, synthetischen Pharmaprodukten. Homöopathie Erlitt einen massiven Niedergang. Obwohl sie im 19. Jahrhundert selbst in der Oberschicht extrem populär war, führten die Schließung der Krankenhäuser und Lehrstühle dazu, dass sie bis Mitte des Jahrhunderts in den USA nahezu bedeutungslos wurde. Osteopathie Wählte den Weg der Anpassung, um zu überleben. Osteopathische Schulen integrierten die geforderte Pharmakologie und Chirurgie in ihren Lehrplan. Dadurch spaltete sie sich vom europäischen Modell ab: US-Osteopathen (Doctors of Osteopathic Medicine, DO) sind heute voll anerkannte Mediziner mit regulären Approbationen.
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mbone
Vor einer Woche
Naja, so jemand wie Franz Anton Mesmer war auch in dieser Zeit in der Oberschicht ziemlich populär - das macht seinen medizinischen Unsinn deswegen nicht wirklich plausibler.....

vielleicht hätte die KI als Conclusio drunterschreiben sollen:
Wie man aus der Historie lernen kann, haben unsinnige medizinische Konstrukte nicht zwingend eine Daseinsberechtigung
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• pt ani
Naja, so jemand wie Franz Anton Mesmer war auch in dieser Zeit in der Oberschicht ziemlich populär - das macht seinen medizinischen Unsinn deswegen nicht wirklich plausibler..... vielleicht hätte die KI als Conclusio drunterschreiben sollen: Wie man aus der Historie lernen kann, haben unsinnige medizinische Konstrukte nicht zwingend eine Daseinsberechtigung
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mbone schrieb:

Naja, so jemand wie Franz Anton Mesmer war auch in dieser Zeit in der Oberschicht ziemlich populär - das macht seinen medizinischen Unsinn deswegen nicht wirklich plausibler.....

vielleicht hätte die KI als Conclusio drunterschreiben sollen:
Wie man aus der Historie lernen kann, haben unsinnige medizinische Konstrukte nicht zwingend eine Daseinsberechtigung

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TOP-PRAXIS
Vor einer Woche
@mbone Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass man durch die Unterdrückung von Ideen noch lange nicht deren Unwirksamkeit bewiesen hat.
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[mention]mbone[/mention] Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass man durch die Unterdrückung von Ideen noch lange nicht deren Unwirksamkeit bewiesen hat.
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TOP-PRAXIS schrieb:

@mbone Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass man durch die Unterdrückung von Ideen noch lange nicht deren Unwirksamkeit bewiesen hat.

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mbone
Vor einer Woche
Wenn immer wieder eindeutig belegt wird dass Ideen falsch, unsinnig oder wissenschaftlich unrichtig sind und daraus gesellschaftlich, politisch (oder was auch immer) die Konsequenz gezogen wird diese nicht weiter zu unterstützen und zu finanzieren, dann hat das nichts mit Unterdrückung zu tun.
Eher könnte man sagen dass sich der "gesunde" aufgeklärte Menschenverstand durchgesetzt hat.
Wenn falschen Erzählungen widersprochen wird und daraus Lehren und Konsequenzen gezogen werden, heißt das nicht dass sich deren Vertreter sofort das Mäntelchen der Opferrolle überziehen können.
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• pt ani
• Daniel Bombien
Wenn immer wieder eindeutig belegt wird dass Ideen falsch, unsinnig oder wissenschaftlich unrichtig sind und daraus gesellschaftlich, politisch (oder was auch immer) die Konsequenz gezogen wird diese nicht weiter zu unterstützen und zu finanzieren, dann hat das nichts mit Unterdrückung zu tun. Eher könnte man sagen dass sich der "gesunde" aufgeklärte Menschenverstand durchgesetzt hat. Wenn falschen Erzählungen widersprochen wird und daraus Lehren und Konsequenzen gezogen werden, heißt das nicht dass sich deren Vertreter sofort das Mäntelchen der Opferrolle überziehen können.
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mbone schrieb:

Wenn immer wieder eindeutig belegt wird dass Ideen falsch, unsinnig oder wissenschaftlich unrichtig sind und daraus gesellschaftlich, politisch (oder was auch immer) die Konsequenz gezogen wird diese nicht weiter zu unterstützen und zu finanzieren, dann hat das nichts mit Unterdrückung zu tun.
Eher könnte man sagen dass sich der "gesunde" aufgeklärte Menschenverstand durchgesetzt hat.
Wenn falschen Erzählungen widersprochen wird und daraus Lehren und Konsequenzen gezogen werden, heißt das nicht dass sich deren Vertreter sofort das Mäntelchen der Opferrolle überziehen können.

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TOP-PRAXIS
Vor einer Woche
@mbone Na, dann zeig doch mal ein paar Deiner eindeutigen Belege. Wenn bestimmte Therapien aus den Unis ausgeschlossen werden, wie sollen die Anhänger noch ihre Forschungen durchführen und veröffentlichen? Aber ich bin Physiotherapeutin und keine Homöopathin. Als PT habe ich geforscht und in Peer-Review veröffentlicht. Ich weiß, was es bedeutet, wenn man keine Unterstützung erhält. Aber zu mindestens wurde ich nicht diskriminiert. Ich vermute, dass das Framing von alternativen Heilmethoden bei Dir schon gewirkt hat. Aber denke daran: Morgen kann es Dich treffen...
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[mention]mbone[/mention] Na, dann zeig doch mal ein paar Deiner eindeutigen Belege. Wenn bestimmte Therapien aus den Unis ausgeschlossen werden, wie sollen die Anhänger noch ihre Forschungen durchführen und veröffentlichen? Aber ich bin Physiotherapeutin und keine Homöopathin. Als PT habe ich geforscht und in Peer-Review veröffentlicht. Ich weiß, was es bedeutet, wenn man keine Unterstützung erhält. Aber zu mindestens wurde ich nicht diskriminiert. Ich vermute, dass das Framing von alternativen Heilmethoden bei Dir schon gewirkt hat. Aber denke daran: Morgen kann es Dich treffen...
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TOP-PRAXIS schrieb:

@mbone Na, dann zeig doch mal ein paar Deiner eindeutigen Belege. Wenn bestimmte Therapien aus den Unis ausgeschlossen werden, wie sollen die Anhänger noch ihre Forschungen durchführen und veröffentlichen? Aber ich bin Physiotherapeutin und keine Homöopathin. Als PT habe ich geforscht und in Peer-Review veröffentlicht. Ich weiß, was es bedeutet, wenn man keine Unterstützung erhält. Aber zu mindestens wurde ich nicht diskriminiert. Ich vermute, dass das Framing von alternativen Heilmethoden bei Dir schon gewirkt hat. Aber denke daran: Morgen kann es Dich treffen...

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mbone
Vor einer Woche
@TOP-PRAXIS
Belege für die Unsinnigkeit von Homöopathie gibts haufenweise, das muß ich ich hier sicher nicht noch mal alles aufrollen.
Andersrum wird eher ein Shuh draus:
Wer Behauptungen aufstellt sollte auch ansatzweise schlüssige, logisch nachvollziehbare Erklärungen und Begründungen liefern können.
Sonst läuft das wieder nach dem Schema: nur weil noch niemand die grünen Männchen vom Mars gesehen hat heißt das noch lange nicht dass es sie nicht gibt. Typischer Fall von Verdreherei.
Wer behauptet dass es grüne Männchen gibt muß das belegen können und nicht umgekehrt.

Darüberhinaus möchte ich auch dass mit meinen Steuergeldern verantwortungsvoll umgegangen wird. Ist ja sowieso schon oft genug der Fall dass diese verdummbeutelt werden - und wenn dann auch noch jede dahergelaufene abstruse Behauptung berechtigt sein soll mit öffentlichen Geldern sinnlose "Forschung" zu betreiben wird es ja noch grotesker.

Und was bei mir gewirkt hat oder nicht steht hier nicht zur Diskussion.
Du hast über mich nichts zu vermuten - hier geht es um ein Sachthema in einem Fachforum.
Spar dir also diesen Quatsch mich als Person so von der Seite anzugehen.
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• ella426
[mention]TOP-PRAXIS[/mention] Belege für die Unsinnigkeit von Homöopathie gibts haufenweise, das muß ich ich hier sicher nicht noch mal alles aufrollen. Andersrum wird eher ein Shuh draus: Wer Behauptungen aufstellt sollte auch ansatzweise schlüssige, logisch nachvollziehbare Erklärungen und Begründungen liefern können. Sonst läuft das wieder nach dem Schema: nur weil noch niemand die grünen Männchen vom Mars gesehen hat heißt das noch lange nicht dass es sie nicht gibt. Typischer Fall von Verdreherei. Wer behauptet dass es grüne Männchen gibt muß das belegen können und nicht umgekehrt. Darüberhinaus möchte ich auch dass mit meinen Steuergeldern verantwortungsvoll umgegangen wird. Ist ja sowieso schon oft genug der Fall dass diese verdummbeutelt werden - und wenn dann auch noch jede dahergelaufene abstruse Behauptung berechtigt sein soll mit öffentlichen Geldern sinnlose "Forschung" zu betreiben wird es ja noch grotesker. Und was bei mir gewirkt hat oder nicht steht hier nicht zur Diskussion. Du hast über mich nichts zu vermuten - hier geht es um ein Sachthema in einem Fachforum. Spar dir also diesen Quatsch mich als Person so von der Seite anzugehen.
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mbone schrieb:

@TOP-PRAXIS
Belege für die Unsinnigkeit von Homöopathie gibts haufenweise, das muß ich ich hier sicher nicht noch mal alles aufrollen.
Andersrum wird eher ein Shuh draus:
Wer Behauptungen aufstellt sollte auch ansatzweise schlüssige, logisch nachvollziehbare Erklärungen und Begründungen liefern können.
Sonst läuft das wieder nach dem Schema: nur weil noch niemand die grünen Männchen vom Mars gesehen hat heißt das noch lange nicht dass es sie nicht gibt. Typischer Fall von Verdreherei.
Wer behauptet dass es grüne Männchen gibt muß das belegen können und nicht umgekehrt.

Darüberhinaus möchte ich auch dass mit meinen Steuergeldern verantwortungsvoll umgegangen wird. Ist ja sowieso schon oft genug der Fall dass diese verdummbeutelt werden - und wenn dann auch noch jede dahergelaufene abstruse Behauptung berechtigt sein soll mit öffentlichen Geldern sinnlose "Forschung" zu betreiben wird es ja noch grotesker.

Und was bei mir gewirkt hat oder nicht steht hier nicht zur Diskussion.
Du hast über mich nichts zu vermuten - hier geht es um ein Sachthema in einem Fachforum.
Spar dir also diesen Quatsch mich als Person so von der Seite anzugehen.

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TOP-PRAXIS
Vor einer Woche
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TOP-PRAXIS schrieb:

Vielen Dank für die Recherche zur Geschichte. Solch ein Überblick kann selbstverständlich nicht vollständig sein. Deshalb hier von mir eine Ergänzung hinsichtlich des stetigen Fortschrittes. Was wäre, wenn man so intensiv wie über die Pharmakologie auch über andere Bereiche geforscht hätte? Anfang des letzten Jahrhunderts wurden die Phytotherapie, die Osteopathie und die Homöopathie aus den Universitäten in den USA verdrängt.
Hier ein Überblick zur Antwort der KI auf meine Frage: Gab es ein Verbot der Phytotherapie, der Osteopathie und Homöopathie in den USA Anfang des letzten Jahrhunderts?

Hier die Antwort der KI:
Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in den USA kein explizites gesetzliches Komplettverbot der Phytotherapie, Osteopathie und Homöopathie. Stattdessen kam es zu einer systematischen Verdrängung und institutionellen Zerschlagung dieser alternativen Heilmethoden durch eine radikale Reform des medizinischen Bildungssystems.
Ausgelöst wurde dieser Wandel durch den Flexner-Report von 1910.

Der Flexner-Report von 1910 und seine Folgen:
Die Carnegie-Stiftung beauftragte den Pädagogen Abraham Flexner, alle medizinischen Schulen des Landes zu bewerten. Flexner nahm die forschungsorientierte, laborbasierte Schulmedizin (nach deutschem Vorbild und dem Modell der Johns Hopkins University) als absoluten Goldstandard.
Heilmethoden, die nicht auf diesem reduktionistischen, biochemischen Ansatz basierten, bezeichnete er offen als „Quacksalberei“. Die Folgen waren gravierend:

Entzug von Geldern: Schulen, die alternative Methoden lehrten, erhielten keine finanzielle Unterstützung mehr von den großen Stiftungen (wie der Rockefeller-Stiftung).
Massenschließungen: aller alternativen Ausbildungsprogramme und die medizinischen Fakultäten wurden innerhalb weniger Jahre geschlossen. Von den 22 florierenden Homöopathie-Schulen im Jahr 1900 existierten 1923 nur noch zwei.
Monopol der Schulmedizin: Die American Medical Association (AMA) erlangte die alleinige Kontrolle darüber, wer eine medizinische Lizenz erhielt. Ärzten wurde per Ethik-Kodex unter Androhung des Lizenzentzugs verboten, mit „nicht-regulären“ Behandlern zusammenzuarbeiten.

Wie sich die Verdrängung auswirkte:
Kräutermedizin (Eclectic Medicine)
Wurde fast vollständig ausgelöscht. Die traditionsreichen Schulen der Naturheilkunde (wie das Eclectic Medical College) verloren ihre Akkreditierung. Die Medizin verlagerte sich komplett hin zu patentierbaren, synthetischen Pharmaprodukten.
Homöopathie
Erlitt einen massiven Niedergang. Obwohl sie im 19. Jahrhundert selbst in der Oberschicht extrem populär war, führten die Schließung der Krankenhäuser und Lehrstühle dazu, dass sie bis Mitte des Jahrhunderts in den USA nahezu bedeutungslos wurde.
Osteopathie
Wählte den Weg der Anpassung, um zu überleben. Osteopathische Schulen integrierten die geforderte Pharmakologie und Chirurgie in ihren Lehrplan. Dadurch spaltete sie sich vom europäischen Modell ab: US-Osteopathen (Doctors of Osteopathic Medicine, DO) sind heute voll anerkannte Mediziner mit regulären Approbationen.

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Stefan Preißler
Vor einer Woche
Bitte jetzt nicht noch eine weiter Diskussion über Sinn,- und Unsinn aller nicht von Wissenschafts-Physios abgesegneter Konzepte starten pray
Wenn, dann eher einzelne Techniken vorstellen, über die man dann fachlich/sachlich Diskutieren kann!
Wir könne alle noch dazulernen nerd_face
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• Atheia
Bitte jetzt nicht noch eine weiter Diskussion über Sinn,- und Unsinn aller nicht von Wissenschafts-Physios abgesegneter Konzepte starten [emoji]pray[/emoji] Wenn, dann eher einzelne Techniken vorstellen, über die man dann fachlich/sachlich Diskutieren kann! Wir könne alle noch dazulernen [emoji]nerd_face[/emoji]
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Stefan Preißler schrieb:

Bitte jetzt nicht noch eine weiter Diskussion über Sinn,- und Unsinn aller nicht von Wissenschafts-Physios abgesegneter Konzepte starten pray
Wenn, dann eher einzelne Techniken vorstellen, über die man dann fachlich/sachlich Diskutieren kann!
Wir könne alle noch dazulernen nerd_face



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