Du suchst keine 08/15-Praxis,
sondern ein Team, das
zusammenhält, lacht, sich
austauscht und sich gegenseitig
unterstützt? Dann bist du bei uns
genau richtig.
Wir bieten:
Ein fröhliches, herzliches Team,
inklusive einer blinden Kollegin
mit Hund, die unser Miteinander auf
besondere Weise bereichert.
Schöne, helle Praxisräume und
Patienten, die unsere Arbeit
wertschätzen
Hausbesuche in fußläufiger
Entfernung, entspannt und
überschaubar
Fortbildungen, Austausch und die
Möglichkeit, ...
sondern ein Team, das
zusammenhält, lacht, sich
austauscht und sich gegenseitig
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Da durchschnittlich jeder sechste Ottonormalbürger an einem willkürlichen Tag Rückenschmerzen angibt, machte sich da Silva daran, Faktoren im akuten Krankheitsverlauf zu analysieren. 1070 Patienten wurden eine Woche, einen Monat und drei Monate nach ihrem ersten Arztbesuch wegen akuter Lumbalbeschwerden befragt.
Faktoren, die es ermöglichen sollen, die Wahrscheinlichkeit der Genesung vorherzusagen sind:
* Dauer der aktuellen Schmerzepisode:
Anzahl der Tage: 7-14, 15-23 oder 24-56
* Zahl vorhergegangener Episoden:
0-2, 3-8 oder 9-150
* Depressionsscore:
0-10, je höher desto depressiver
* Schmerzlinderung nach einer Woche:
Verbesserung/Verschlechterung auf der Numerischen Ratingskala (NRS)
* Schmerzintensität nach einer Woche:
NRS 1-10
Unser fiktiver Patient:
Einem Rückenschmerzpatienten in einer akuten Episode von 7-14 Tagen, ohne frühere Episoden, mit niedrigem Depressionsscore und gelinderten Schmerzen nach einer Woche, kann also prophezeit werden, dass er innerhalb von 3 Monaten zu 97% schmerzfrei ist.
Hat dagegen ein Patient eine längere Episodendauer, einige vorherige Schmerzepisoden, einen hohen Depressionsscore und keine Linderung seiner starken Schmerzen, stehen seine Chancen auf eine Genesung innerhalb von drei Monaten nur bei ca 30%.
Die Prognosemethode der Australier überzeugte durch die Übereinstimmung der vorhergesagten und tatsächlich beobachteten Endergebnisse. Angaben zu Spezifität und Sensitivität machten die Autoren jedoch nicht. Die Mediziner wollen das Modell zunächst noch in einer randomisierten, kontrollierten Studie validieren.
Welche Konsequenzen sich aus ihrem Vorhersagemodell nun ergeben - z.B. die Frage, ob Patienten mit einer niedrigen Genesungswahrscheindlichkeit künftig nicht mehr behandelt werden sollen - diese Antwort blieben die Autoren leider ebenfalls schuldig.
Zumindest kann mann festhalten, dass demnächst - im Gegensatz zu einem Orakel - wohl kein Medium mehr nötig sein wird, um hochdepressiven, schmerzgeplagten Rückenpatienten vorherzusagen, dass sie wohl demnächst eher nicht beschwerdefrei sein werden.
Daniela Pfleger / physio.de
RückenschmerzenPrognoseStudie
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