Vitos Herborn bildet gemeinsam mit
Vitos Weil-Lahn einen
Regionalverbund unter dem Dach des
Vitos Konzerns. Unsere Kernaufgabe
ist die Behandlung von Erwachsenen,
Kindern und Jugendlichen in
psychiatrischen, psychosomatischen
und somatischen Fachkliniken.
Unsere begleitenden psychiatrischen
Dienste betreuen Menschen mit
chronischen psychischen
Erkrankungen.
Wir bieten in unserer Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie am
Standort Herborn eine
stationsbezogene Ergotherapie für
Erwachsene a...
Vitos Weil-Lahn einen
Regionalverbund unter dem Dach des
Vitos Konzerns. Unsere Kernaufgabe
ist die Behandlung von Erwachsenen,
Kindern und Jugendlichen in
psychiatrischen, psychosomatischen
und somatischen Fachkliniken.
Unsere begleitenden psychiatrischen
Dienste betreuen Menschen mit
chronischen psychischen
Erkrankungen.
Wir bieten in unserer Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie am
Standort Herborn eine
stationsbezogene Ergotherapie für
Erwachsene a...
Die Antwort der Bundesregierung fällt überraschend aus: Obwohl die Probleme seit Jahren bekannt seien, liegen weder belastbare Daten zu Verordnungsfehlern und Retaxationen noch zu den dadurch entstehenden Kosten und Zeitverlusten in den Heilmittelpraxen vor.
Fehler bekannt, aber nicht erfasst
Die Bundesregierung bewertet die seit 2015 eingesetzten ärztliche Praxisverwaltungsprogramme (PVS) zur Verordnung von Heilmitteln grundsätzlich positiv. Beschwerden seien zurückgegangen. Gleichzeitig räumt sie ein, dass fehlerhafte oder unvollständige Verordnungen weiterhin vorkämen und auch künftig nicht vollständig vermieden werden könnten. Wie häufig solche Fehler tatsächlich seien und welche wirtschaftlichen Folgen sie verursachen würden, werde jedoch nicht systematisch erfasst.
Auch beim Bürokratieaufwand zeigt sich ein ähnliches Bild. Zwar verweist die Bundesregierung auf Rückfragen von Praxen bei Verordnern, zusätzlichen Verwaltungsaufwand und verzögerte Behandlungsbeginne. Eine gezielte Untersuchung der tatsächlichen Bürokratiekosten hat bislang jedoch nicht stattgefunden.
Entlastung soll über die Digitalisierung kommen
Kurzfristige gesetzliche Maßnahmen zum Bürokratieabbau seien derzeit nicht geplant. Die Bundesregierung verweist in ihrer Antwort auf die Selbstverwaltung und den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Stattdessen ruhen die Hoffnungen auf der elektronischen Heilmittelverordnung.
Heilmittelerbringer sollen bis Oktober 2027 an die hierzu erforderliche Telematikinfrastruktur (TI) angebunden werden – die verpflichtende Einführung der elektronischen Heilmittelverordnung ist für Juni 2029 vorgesehen (wir berichteten). Hierdurch erwartet die Bundesregierung weniger formale Fehler, weniger Rückfragen sowie eine Reduzierung papiergebundener Prozesse. Ob diese Effekte tatsächlich eintreten werden, hänge jedoch von der technischen Umsetzung und der Integration in die Praxissoftware ab.
Physiotherapie bei der Digitalisierung vorne
Beim digitalen Reifegrad der Heilmittelberufe liegt die Physiotherapie derzeit vorne. Zum 30. April 2026 wurden bereits 16.220 Anträge auf einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) registriert – deutlich mehr als in den anderen Heilmittelberufen.
Die eigentliche Botschaft
Die Antworten der Bundesregierung offenbaren ein grundlegendes Problem: Die Belastungen durch fehlerhafte Verordnungen und Bürokratie sind seit Jahren bekannt, ihr tatsächliches Ausmaß wurde jedoch nie systematisch untersucht.
Die Politik setzt deshalb große Hoffnungen auf die Digitalisierung mittels Telematikinfrastruktur und elektronischer Heilmittelverordnung. Ob diese das Problem tatsächlich lösen werden, lässt sich aktuell allerdings nicht belegen. Die Erwartungen beruhen derzeit stärker auf Annahmen als auf belastbaren Daten.
Wie geht es weiter?
In einer weiteren Kleinen Anfrage fragen die Grünen bereits nach dem Stand der angekündigten Reform der Berufsgesetze für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.
Sobald die Bundesregierung geantwortet hat, werden wir bei physio.de darüber berichten.
O.G. / physio.de
AbsetzungenRezeptkleine AnfrageDie GrüneneVOTIDigitalisierung
Bin gespannt wie und wann das alles mal unkompliziert und reibungslos läuft.
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Schippi schrieb:
Nicht vor Ende 2027,
Bin stetig im Austausch mit meinem TI Anbieter, damit es besser und leichter wird, für alle diejenigen, die sich noch nicht trauen.
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Jytte schrieb:
Bin seit über einem Jahr angeschlossen, allerdings nicht über Theorg, sondern über buchner, da sieht es genau so aus und selbst KIM fällt zwischendurch aus.
Bin stetig im Austausch mit meinem TI Anbieter, damit es besser und leichter wird, für alle diejenigen, die sich noch nicht trauen.
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Problem beschreiben
Stefan Arnold schrieb:
Bin seit einem Monat an die TI angeschlossen und da gibt es in dem TI Modul von Theorg einige Dinge zum anklicken aber nur das KIM Messaging System ist aktuell aktiv. Da gibt es noch die elektronische Patientenakte und die eVerordnung zum anklicken aber da wird man nur darauf hingewiesen dass das noch in Entwicklung ist.
Bin gespannt wie und wann das alles mal unkompliziert und reibungslos läuft.
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