Wir suchen einen Physiotherapeuten
(m/w/d).
Und bevor du jetzt denkst:
„Super. Wieder eine
Stellenanzeige mit ‚jungem
dynamischem Team‘, ‚flachen
Hierarchien‘ und einem
Obstkorb.“
Nein.
Wir haben keinen Obstkorb.
Wir haben Geld. ????
Fangen wir damit an:
???? ÜBERTARIFLICHE BEZAHLUNG
Ja, wirklich.
Wir finden nämlich, dass
Physiotherapeuten von ihrer Arbeit
auch leben können sollten.
Und zwar nicht ausschließlich von
Luft, Liebe und den Dankesworten
d...
(m/w/d).
Und bevor du jetzt denkst:
„Super. Wieder eine
Stellenanzeige mit ‚jungem
dynamischem Team‘, ‚flachen
Hierarchien‘ und einem
Obstkorb.“
Nein.
Wir haben keinen Obstkorb.
Wir haben Geld. ????
Fangen wir damit an:
???? ÜBERTARIFLICHE BEZAHLUNG
Ja, wirklich.
Wir finden nämlich, dass
Physiotherapeuten von ihrer Arbeit
auch leben können sollten.
Und zwar nicht ausschließlich von
Luft, Liebe und den Dankesworten
d...
Das Konzept
Das von der Gruppe um Frau Dr. Anne Barzel kreierte Konzept namens home-CIMT (Constraint-induced movement therapy) sieht wie folgt aus:
Die Studie• Speziell geschulte Ergo- oder Physiotherapeuten legen mit dem Patient zusammen vor Beginn der Therapie fest, welche alltagsrelevanten Ziele er erreichen möchte (z.B. Essen mit Messer und Gabel oder Trinken aus einer Tasse mit Henkel).
• Die eigentliche Trainingsarbeit absolviert der Patient dann zwei Stunden täglich mit sog. nicht-professionellen Übungsleitern (z.B. Angehörige) im seinem häuslichen Umfeld.
• Hierbei und weitere vier bis sechs Stunden täglich trägt er am nicht betroffenen Arm einen speziell entwickelten Handschuh, welcher die Möglichkeiten des nicht betroffenen Armes auf eine lediglich unterstützende Funktion reduziert. Vorgesehen sind 20 Trainingstage innerhalb von 4 Wochen.
• Die Aufgabe der Ergo- bzw. Physiotherapeuten ist, die Therapie in wöchentlichen Hausbesuchen zu unterstützen durch etwaige Beratung und die Überprüfung des Erreichens der gemeinsam festgelegten Ziele.
• Voraussetzungen für die Teilnahme am home CIMT-Konzept sind, dass der Apoplex schon mind. 6 Monate zurückliegt und dass der Arm teilweise schon wieder funktionsfähig ist.
Die Wirksamkeit des Konzeptes im Vergleich zur üblichen Therapie konnten die Wissenschaftler in einer durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie belegen. Hauptaugenmerk lag hierbei im Gebrauch des betroffenen Armes bei Alltagsaktivitäten.
Die Forscher teilten die teilnehmenden Patienten in zwei Gruppen. Beide erhielten über vier Wochen eine wirksame Therapie; entweder home CIMT oder übliche Ergo-/Physiotherapie.
Das Ergebnis war in beiden Gruppen eine signifikante Verbesserung des Armeinsatzes. Jedoch war die subjektive Einschätzung bezüglich der Verbesserung des Armgebrauches im Alltag in der home-CIMT-Gruppe deutlich positiver als in der Kontrollgruppe.
Hier sind die Ergebnissen nachzulesen.
Auszeichnung
Die Arbeit des Forscherteams um Frau Dr. Anne Barzel hat das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) derart beeindruckt, dass dieses die Arbeit mit dem diesjährigen David-Sackett-Preis auszeichnete.
Weitere Informationen sind erhältlich bei: Dr. med. Anne Barzel, Anne.Barzel@uni-wh.de
Friedrich Merz / physio.de
CIMTApoplexTherapiemethoden
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