Das GPR Gesundheits- und
Pflegezentrum Rüsselsheim besteht
aus den Teilbereichen GPR Klinikum
(577 Betten), der GPR
Seniorenresidenz „Haus am
Ostpark“ (185 Plätze) sowie dem
GPR Ambulanten Pflegeteam. Das GPR
Klinikum versorgt jährlich rund
27.000 stationäre und 75.000
ambulante Patienten. Damit leisten
wir einen bedeutenden Anteil zur
Sicherung der Lebensqualität in
der Region
Rüsselsheim/Main-Spitze. Wir
gelten als besonders frauen- und
familienfreundlicher Betrieb und
nehmen als Aka...
Pflegezentrum Rüsselsheim besteht
aus den Teilbereichen GPR Klinikum
(577 Betten), der GPR
Seniorenresidenz „Haus am
Ostpark“ (185 Plätze) sowie dem
GPR Ambulanten Pflegeteam. Das GPR
Klinikum versorgt jährlich rund
27.000 stationäre und 75.000
ambulante Patienten. Damit leisten
wir einen bedeutenden Anteil zur
Sicherung der Lebensqualität in
der Region
Rüsselsheim/Main-Spitze. Wir
gelten als besonders frauen- und
familienfreundlicher Betrieb und
nehmen als Aka...
Das Konzept
Das von der Gruppe um Frau Dr. Anne Barzel kreierte Konzept namens home-CIMT (Constraint-induced movement therapy) sieht wie folgt aus:
Die Studie• Speziell geschulte Ergo- oder Physiotherapeuten legen mit dem Patient zusammen vor Beginn der Therapie fest, welche alltagsrelevanten Ziele er erreichen möchte (z.B. Essen mit Messer und Gabel oder Trinken aus einer Tasse mit Henkel).
• Die eigentliche Trainingsarbeit absolviert der Patient dann zwei Stunden täglich mit sog. nicht-professionellen Übungsleitern (z.B. Angehörige) im seinem häuslichen Umfeld.
• Hierbei und weitere vier bis sechs Stunden täglich trägt er am nicht betroffenen Arm einen speziell entwickelten Handschuh, welcher die Möglichkeiten des nicht betroffenen Armes auf eine lediglich unterstützende Funktion reduziert. Vorgesehen sind 20 Trainingstage innerhalb von 4 Wochen.
• Die Aufgabe der Ergo- bzw. Physiotherapeuten ist, die Therapie in wöchentlichen Hausbesuchen zu unterstützen durch etwaige Beratung und die Überprüfung des Erreichens der gemeinsam festgelegten Ziele.
• Voraussetzungen für die Teilnahme am home CIMT-Konzept sind, dass der Apoplex schon mind. 6 Monate zurückliegt und dass der Arm teilweise schon wieder funktionsfähig ist.
Die Wirksamkeit des Konzeptes im Vergleich zur üblichen Therapie konnten die Wissenschaftler in einer durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie belegen. Hauptaugenmerk lag hierbei im Gebrauch des betroffenen Armes bei Alltagsaktivitäten.
Die Forscher teilten die teilnehmenden Patienten in zwei Gruppen. Beide erhielten über vier Wochen eine wirksame Therapie; entweder home CIMT oder übliche Ergo-/Physiotherapie.
Das Ergebnis war in beiden Gruppen eine signifikante Verbesserung des Armeinsatzes. Jedoch war die subjektive Einschätzung bezüglich der Verbesserung des Armgebrauches im Alltag in der home-CIMT-Gruppe deutlich positiver als in der Kontrollgruppe.
Hier sind die Ergebnissen nachzulesen.
Auszeichnung
Die Arbeit des Forscherteams um Frau Dr. Anne Barzel hat das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) derart beeindruckt, dass dieses die Arbeit mit dem diesjährigen David-Sackett-Preis auszeichnete.
Weitere Informationen sind erhältlich bei: Dr. med. Anne Barzel, Anne.Barzel@uni-wh.de
Friedrich Merz / physio.de
CIMTApoplexTherapiemethoden
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