Unser Krankenhaus:
Das Sankt Vincentius Krankenhaus
ist ein Krankenhaus der
Regelversorgung mit 256 Betten und
neun Kliniken. Mehr als 800
Mitarbeiter versorgen jährlich
über 10.000 stationäre und 17.000
ambulante Patienten. Wir sind ein
Haus, der kurzen Wege, mit einem
kollegialen, wertschätzenden
Miteinander und flachen
Hierarchien. Es ist unser Anspruch,
fachlich hochwertige Medizin zu
erbringen und dabei den Menschen
als Ganzes nicht aus dem Blick zu
verlieren. Auf diesem Wege
arbeite...
Das Sankt Vincentius Krankenhaus
ist ein Krankenhaus der
Regelversorgung mit 256 Betten und
neun Kliniken. Mehr als 800
Mitarbeiter versorgen jährlich
über 10.000 stationäre und 17.000
ambulante Patienten. Wir sind ein
Haus, der kurzen Wege, mit einem
kollegialen, wertschätzenden
Miteinander und flachen
Hierarchien. Es ist unser Anspruch,
fachlich hochwertige Medizin zu
erbringen und dabei den Menschen
als Ganzes nicht aus dem Blick zu
verlieren. Auf diesem Wege
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Laut den Chirurgen hat die Zahl der Oberschenkelhalsbrüche in den vergangenen 15 Jahren um 20 Prozent zugenommen - mit fatalen Folgen: Die Hälfte der älteren Patienten ist nach dem Sturz pflegebedürftig und kann ihre eigenen vier Wände nicht mehr verlassen. Aus diesem Grund will die DGU beim Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie Richtlinien für eine bessere Behandlung von Senioren nach einem Sturz aufzeigen. Erfüllt eine Einrichtung die Richtlinien, kann sie sich als Alterstraumazentrum zertifizieren lassen. Wie bei den sogenannten Stroke Units für Schlaganfall-Patienten haben Orthopäden und Unfallchirurgen spezielle Zentren eingerichtet, in denen Altersmediziner, Pflegekräfte und Physiotherapeuten zusammen mit Chirurgen ein Expertenteam bilden.
"Internationale Studien an älteren Patienten mit Knochenbrüchen zeigen, dass die Behandlung in einem interdisziplinären und multiprofessionellen Team im Vergleich zur Standardbehandlung zu wesentlich besseren Ergebnissen führt", ist Kongresspräsident Florian Gebhard überzeugt. Dadurch würden die gesundheitlich angeschlagenen Senioren langfristig wieder ihre Selbstständigkeit erlangen und künftig weiter in den eigenen vier Wänden bleiben. Die ganzheitliche Behandlung wirkt sich auch positiv auf die Kosten für das Sozialwesen aus. Gebhard: "Das erhöht deren Lebensqualität deutlich und spart Pflegekosten."
Wenn es nach der DGU geht, sollen in ganz Deutschland in Kürze 50 Alterstraumazentren zertifiziert werden - weitere 150 haben das Gütesiegel bereits beantragt. Allen Einrichtungen ist gemein, dass sie über orthogeriatrische Expertenteams verfügen. Außerdem verpflichten sich die Zentren dazu, am Alterstrauma-Register der DGU teilzunehmen. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, mit der Orthopäden und Unfallchirurgen qualitätsrelevante Informationen zur Versorgung von älteren Patienten erheben und archivieren. Kongresspräsident Gebhard erläutert: "Mit den aus dem Register gewonnenen Daten wollen wir die Behandlung verbessern und Antworten auf wissenschaftliche Fragestellungen zur Fehlervermeidung und Patientensicherheit finden."
NUR / physio.de
AlterTraumatologieTrainingstherapie
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