Du suchst keine 08/15-Praxis,
sondern ein Team, das
zusammenhält, lacht, sich
austauscht und sich gegenseitig
unterstützt? Dann bist du bei uns
genau richtig.
Wir bieten:
Ein fröhliches, herzliches Team,
inklusive einer blinden Kollegin
mit Hund, die unser Miteinander auf
besondere Weise bereichert.
Schöne, helle Praxisräume und
Patienten, die unsere Arbeit
wertschätzen
Hausbesuche in fußläufiger
Entfernung, entspannt und
überschaubar
Fortbildungen, Austausch und die
Möglichkeit, ...
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Ob das stimmt, wollte Donald L. Unger, Allergologe und selbst von Kindheit an passionierter Fingerknacker, am eigenen Leib herausfinden. Dazu startete er vor über 60 Jahren einen Selbstversuch: An der linken Hand knackte er täglich mindestens zweimal mit den Fingen, die Gelenke der rechten Hand ließ er in Ruhe. Bereits 2004, ein halbes Jahrhundert später, veröffentlichte er die Ergebnisse in der Fachzeitschrift "Arthritis & Rheumatism". Sein Fazit: Beiden Händen ging es gleich gut. Weder an der linken noch an der rechten Hand fanden Ärzte Anzeichen von Arthrose oder Arthritis. 2009 bekam Unger für diese Arbeit den Ig-Nobelpreis für abwegige Forschungsarbeiten. Dabei war Unger nicht einmal der erste, der sich mit dem Thema beschäftigt hatte. Schon 1990 hatten die Forscher Jorge Castellanos und David Axelrod vom Mount Carmel Mercy Hospital im amerikanischen Detroit festgestellt, dass Knacker nicht mehr unter Arthrose leiden als andere. Und dies obwohl sie häufiger geschwollene Händen hatten, ihr Griff weniger fest war, sie häufiger körperlich arbeiteten, an den Nägeln kauten, mehr rauchten und Alkohol tranken.
Die Erkenntnisse der Forscher sind heute noch aktuell, denn das Vorurteil, Fingerknacken schade nachhaltig den Gelenken, hat sich bis heute gehalten, obwohl es dafür keine Anzeichen gibt. Allerdings weiß auch noch niemand sicher, was genau beim Fingerknacken passiert. Laut Spiegel Online erklären sich Orthopäden das Geräusch unter anderem mit individuell besonders lockeren Gelenken, bei denen die Gelenkflächen auseinanderdriften, sodass in der Gelenkschmiere dazwischen ein Unterdruck entsteht. Schnappt die Gelenkkapsel dadurch dann wieder ein, so die eine Erklärung, knackt es. Andere vermuten, dass durch den Unterdruck in die Gelenkschmiere eingesogene Gase - Sauerstoff und Kohlendioxid - beim Knacken lautstark mit einander reagieren.
Der von Spiegel Online zitierte Arzt gibt in jedem Fall Entwarnung: Das Knacken sei selten schädlich. Nur wem es weh tut, sollte sprichwörtlich die Finger davon lassen. Alle anderen könnten davon sogar profitieren, weil sich dabei vorübergehend die umliegende Muskulatur entspannen könne. Wer allerdings auch die Nerven seiner Umgebung - ob nun Eltern oder nicht - schonen möchte, sollte lieber zu anderen Entspannungsmethoden greifen: Regelmäßiger Sport hat einen ähnlichen und wahrscheinlich länger anhaltenden Effekt.
SH / physio.de
Finger
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