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Eine Prothese zum Ausdrucken
Britische Firma entwickelt preisgünstige Roboterhand.
Man kennt sie vorwiegend aus Kinderbüchern wie Peter Pan - die furchterregenden Piraten mit der Augenklappe und dem Haken anstelle einer nicht mehr vorhandenen Hand. Doch Haken sind bis heute keineswegs nur Piraten in Kinderbüchern vorbehalten. Glaubt man der britischen Firma Open Bionics, so gibt es auf der ganzen Welt etwa 11,4 Millionen armamputierte Menschen, von denen die allermeisten keine Prothesen zur Verfügung haben - und von denen eine Vielzahl mit einem Haken als Handersatz auskommen muss. Denn Prothesen sind teuer und vor allem für Menschen aus armen Ländern oder Familien mit mehreren Kindern häufig unerschwinglich.
Um Abhilfe zu schaffen, hat Open Bionics sich daher eine neue Produktionsmethode für Handprothesen ausgedacht: Ihre Prothesen werden einfach auf dem 3-D-Drucker ausgedruckt. Damit jeder die für ihn passende Hand erhält, nutzt das Unternehmen herkömmliche Tablet-Computer, um die richtigen Maße zu bestimmen. Das mit einem besonderen Scan-Programm versehene Tablet muss man einfach nur mehrmals kreisförmig um den Armstumpf herumbewegen - schon hat man die passende Größe ermittelt. Und die wird anschließend an den Drucker geschickt. Nach wenigen Tagen ist die künstliche Hand fertig.
"Unsere Entwicklung ist von enormer Bedeutung, weil damit hochqualitative Handprothesen endlich finanziell erschwinglich werden", schreibt das Hightech-Start-Up-Unternehmen aus Bristol und verweist darauf, dass so vor allem Eltern von Kindern, die sich noch im Wachstum befinden und daher jedes Jahr eine neue Prothese brauchen, ihren Nachwuchs mit einer funktionierenden Roboterhand versorgen könnten. Statt zwischen 10.000 und 70.000 britische Pfund (ca.12.500 bis 90.000 Euro) koste ein mit der neuen Produktionsmethode hergestellter Handersatz in der günstigsten Version nur 1.200 Pfund, also rund 1.500 Euro. Die Briten arbeiten derzeit aber noch an ihren Modellen, um sie noch leichter und schnittiger zu machen - damit die neue Hand dann auch wirklich cooler wirkt als ein Haken an der Piratenhand.
Um Abhilfe zu schaffen, hat Open Bionics sich daher eine neue Produktionsmethode für Handprothesen ausgedacht: Ihre Prothesen werden einfach auf dem 3-D-Drucker ausgedruckt. Damit jeder die für ihn passende Hand erhält, nutzt das Unternehmen herkömmliche Tablet-Computer, um die richtigen Maße zu bestimmen. Das mit einem besonderen Scan-Programm versehene Tablet muss man einfach nur mehrmals kreisförmig um den Armstumpf herumbewegen - schon hat man die passende Größe ermittelt. Und die wird anschließend an den Drucker geschickt. Nach wenigen Tagen ist die künstliche Hand fertig.
"Unsere Entwicklung ist von enormer Bedeutung, weil damit hochqualitative Handprothesen endlich finanziell erschwinglich werden", schreibt das Hightech-Start-Up-Unternehmen aus Bristol und verweist darauf, dass so vor allem Eltern von Kindern, die sich noch im Wachstum befinden und daher jedes Jahr eine neue Prothese brauchen, ihren Nachwuchs mit einer funktionierenden Roboterhand versorgen könnten. Statt zwischen 10.000 und 70.000 britische Pfund (ca.12.500 bis 90.000 Euro) koste ein mit der neuen Produktionsmethode hergestellter Handersatz in der günstigsten Version nur 1.200 Pfund, also rund 1.500 Euro. Die Briten arbeiten derzeit aber noch an ihren Modellen, um sie noch leichter und schnittiger zu machen - damit die neue Hand dann auch wirklich cooler wirkt als ein Haken an der Piratenhand.
SH / physio.de
Prothese3D-DruckerHand
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