Physiotherapeut*in (m/w/d)
für das Team der Abteilung
Physiotherapie in der LVR-Klinik
für Orthopädie Viersen.
Das sind Ihre Aufgaben:
- Behandlung operativer und
konservativer orthopädischer
Patient*innen
- stationäre und ambulante
Behandlungen innerhalb der Klinik
- Einzel- und Gruppentherapien
- Physiotherapeutische Betreuung
multimodaler Schmerzpatient*innen
für das Team der Abteilung
Physiotherapie in der LVR-Klinik
für Orthopädie Viersen.
Das sind Ihre Aufgaben:
- Behandlung operativer und
konservativer orthopädischer
Patient*innen
- stationäre und ambulante
Behandlungen innerhalb der Klinik
- Einzel- und Gruppentherapien
- Physiotherapeutische Betreuung
multimodaler Schmerzpatient*innen
Alles gut?
Einige im Bericht genannte Zahlen beruhigen auf den ersten Blick. So liegt der durchschnittliche Jahresumsatz der Praxen inzwischen bei 471.000 Euro, der Umsatz pro Vollzeitkraft bei 115.200 Euro – Tendenz (ohne die anstehenden Kürzungen) steigend. Auch die Investitionsbereitschaft bleibt hoch: Rund 390 Millionen Euro flossen 2025 in die Branche, für 2026 sind bereits mehr als 370 Millionen Euro eingeplant. Wer nur diese Kennziffern liest, könnte meinen, der Physiotherapiemarkt sei vor allem eines: gesund.
Allerdings schrumpft die Menge an behandelten PatientInnen pro TherapeutIn stetig. Durchschnittlich arbeiten 5,6 therapeutische MitarbeiterInnen in einer Praxis. Wegen der hohen Teilzeitquote entspricht das schlussendlich allerdings nur 4,24 Vollzeitäquivalenten. 53 Prozent der Beschäftigten arbeiten in Teilzeit.
Gleichzeitig werden Praxen größer. Moderne Therapie findet nicht mehr im Kämmerlein mit Liege, sondern im Trainingsraum statt, der wesentlich mehr Platz benötigt. Die durchschnittliche Gesamtfläche beträgt 162,7 Quadratmeter, davon 85,3 Quadratmeter Therapiefläche. 362 der 500 Praxen gaben an, eine Trainingsfläche zu besitzen, die im Schnitt 46,5 Quadratmeter groß ist. Zunächst bedeutet das Mehrkosten, denn 63,8 Prozent der Einrichtungen arbeiten in gemieteten Räumen mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 9,54 Euro pro Quadratmeter.
Selbstzahlerleistungen steigen
Diese Fläche muss natürlich auch bespielt werden. Physiotherapiepraxen versuchen zunehmend Einnahmen zu generieren, die sie von den Krankenkassen unabhängig machen, wobei nach wie vor Wellnessangebote (vor allem Massagen) mit über 80 Prozent zu den am häufigsten angebotenen Leistungen zählen. Knapp ein Drittel der Praxen gibt an, Sport auf der Trainingsfläche zu verkaufen. Der durchschnittliche Monatsbeitrag liegt hier inzwischen bei 54,82 Euro, nach 51,57 Euro im Vorjahr und 36,65 Euro im Jahr 2023. Auffällig ist dabei nicht nur der Preisanstieg, sondern auch die Zahlungsbereitschaft: Der Report verweist darauf, dass der durchschnittliche Monatsumsatz pro Mitglied über dem Vergleichswert des Fitnessmarkts liegt.
Der Kampf ums Personal
Im Gegensatz zur Behauptung seitens der gesetzlichen Krankenversicherer stiegen die Honorare der Angestellten in den letzten Jahren erheblich an. Derzeit liegt das Einstiegsgehalt für Berufseinsteiger bei durchschnittlich 2.991 Euro brutto; für neue MitarbeiterInnen mit Berufserfahrung werden im Schnitt 3.773 Euro brutto gezahlt. Hier liegt ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 241 Euro beziehungsweise 6,8 Prozent vor.
Dabei herrschen deutschlandweit erhebliche Unterschiede zwischen den gezahlten Honoraren. Berufserfahrene erhalten in Sachsen durchschnittlich 3.600 Euro, während im teureren Hamburg im Mittel knapp 4.000 Euro Gehalt üblich sind. Insgesamt rangierten die gezahlten Gehälter für Berufserfahrene zwischen 2.700 und 4.900 Euro Brutto, Berufseinsteiger erhielten zwischen 2.200 und 3.800 Euro Brutto.
Gewinne ausreichend für die Zukunft?
Die wirtschaftliche Lage wird von 58,8 Prozent der Praxen als „gut“ oder „sehr gut“ bewertet. Das ist besser als im Vorjahr. Zugleich erzielen rund 80 Prozent der Einrichtungen, die Angaben zum Gewinn machten, einen Jahresgewinn von bis zu 100.000 Euro – eine solide Zahl, bei der natürlich bedacht werden muss, dass diese in vielen inhabergeführten Praxen zugleich Unternehmerlohn, Risikoprämie, Vorsorgebasis und Investitionsreserve darstellen.
Unter Wert verkauft?
Als sehr praxisrelevant stellen sich die Zahlen zur Gestaltung der Privatpreise dar, da hier immer wieder über „branchenunübliche“ Forderungen diskutiert werden muss. Hier herrscht eine bemerkenswerte Diskrepanz in der Praxislandschaft: 43,4 Prozent der Praxen berechnen ihren Tarif auf Grundlage der Beihilfepreise, 39,5 Prozent auf Grundlage der GKV-Preise – mit erheblichen Unterschieden in der Preispolitik.
35 Prozent der „Beihilfe orientierten“ Praxen gaben an, den Faktor 1, also den bloßen Beihilfesatz zu berechnen, 47 Prozent berechneten den 1,2-fachen Satz. Damit liegt eine KG bei diesen Praxen zwischen 29,70 Euro (und damit auf dem Niveau des GKV-Preises!) und 34,80 Euro.
Wer sich an den GKV-Honoraren orientiert, kalkuliert einem „Spezialistenberuf“ angemessener: 33,1 Prozent dieser Praxen berechnen einen Preis des 1,5 bis 1,7-fachen des GKV-Preises, 25,7 Prozent verlangen das 1,8-fache des GKV-Honorars. Bei einer KG, die derzeit mit 29,63 Euro vergütet wird, entspricht das zwischen 44,44 Euro und 53,30 Euro pro Behandlung.
Das erklärt natürlich, warum letztere sich regelmäßig über zu hohe Preise rechtfertigen müssen – Versicherer werden liebend gern die Dumping-Preise als „branchenüblich“ betiteln.
Abseits davon geben 41 Prozent der Praxen an, keine Ausfallrechnungen auszustellen. Sind das alles Zeichen geringer Wirtschaftskompetenz? 8 Prozent der Befragten sehen sich lediglich als UnternehmerIn, 92 Prozent vor allem als TherapeutIn, nur 9,4 Prozent der TeilnehmerInnen geben an, über betriebswirtschaftliche Kenntnisse zu verfügen.
Ein wachsender Graben oder ein Zeichen von Entwicklung?
Der Bericht illustriert, was beim aufmerksamen Blick durch die Branche schon lange auffällt: Physiotherapie verändert sich. Auf der einen Seite wirtschaftlich immer stärker unter Druck geratende Kleinstpraxen, auf der anderen Seite florierende Zentren mit zahlreichen MitarbeiterInnen. Hier steht noch die vergilbte Behandlungsbank, dort betritt der Besucher die topmoderne Trainingsfläche. An der einen Stelle haben TherapeutInnen Angst, zu viel Geld zu verlangen (schließlich will man ja den Menschen helfen) eine Straße weiter wird fast das Doppelte gezahlt, denn professionelles Personal soll auch anständig bezahlt werden.
Der Trend ist klar: Während neue Praxen größer und wirtschaftlicher werden, wird es den kleinen „traditionellen“ Praxen in Zukunft immer schwerer fallen, auf dem Markt zu überleben. Zu groß ist der Kostendruck und der Anspruch nachrückender KollegInnen aus Ausbildung und Studium an ein ansprechendes Arbeitsumfeld, zu attraktiv die Möglichkeit, in großen Praxen bürokratische Prozesse zu bündeln und so die Marge zu erhöhen.
Was das für den ländlichen Bereich bedeutet, muss diskutiert werden. Hier ist es oft schon üblich, mehr als eine Stunde zum Facharzt zu fahren. Bei der Physiotherapie wird das wohl in naher Zukunft nicht anders sein.
Wer sich die detaillierten Zahlen anschauen möchte, findet die gesamte Studie hier. Dafür muss eine kostenlose Registrierung vorgenommen werden.
Daniel Bombien / physio.de
EckdatenstudieWirtschaftslageKalkulationSelbstständigePhysiotherapieGehalt
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oliver857 schrieb:
Welcher Angestellte arbeitet denn um Himmels Willen im 15 Minuten Takt? Gibt es wirklich Praxen, die mit so einer Taktung noch Mitarbeiter bekommen? Kann ich mir echt nicht vorstellen und wenn doch: kann hier mal so ein Mitarbeiter seine Motivation erklären, so arbeiten zu wollen?
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Silv schrieb:
@oliver857, ich behandele drei Patienten pro Stunde mit MT und teils Fango, Doku immer inklusive. Das ist machbar und wirkt sich natürlich auf mein Gehalt aus. Ich bin dafür, dass PT wählen können, welchen Takt mit welcher Vergütung sie leisten wollen.
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pt ani schrieb:
@Silv 20 Min. Takt geht ja auch, 15 Min. Takt ist nochmal ganz anders.
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bettina9 schrieb:
Wir arbeiten in unserer Praxis auch für 20 Minuten und haben unsere Angestellten von je her sehr gut bezahlt, die verdienen auch mehr als angegeben und die Fluktuation ist von daher gering.Das kann eigentlich jede Praxis leisten. Und wenn ich da noch höre, dass manche Praxen weit unter 18 € bezahlen, dann kann ich nur sagen, wechselt den Arbeitsplatz.
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brigitte nellißen schrieb:
@pt ani Lass dich nicht verheizen.
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brigitte nellißen schrieb:
@Silv Viel Spaß bei der Arbeit und guten Erfolg.
Ich sehe das ganz anders.
Unser Beruf braucht eine gute Vergütung und angemessene Taktung der Therapiezeit.
20 Minuten und 38,5 Stunden...
Da muss ich ja irre sein!
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brigitte nellißen schrieb:
Selbst festlegen klingt so schön frei.
Ich sehe das ganz anders.
Unser Beruf braucht eine gute Vergütung und angemessene Taktung der Therapiezeit.
20 Minuten und 38,5 Stunden...
Da muss ich ja irre sein!
Und ich arbeite nicht im 15 Takt, falls Du das so verstanden hast!
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pt ani schrieb:
@brigitte nellißen Ich bin soloselbstständig. Aber ich werde mal mit mir reden smile.
Und ich arbeite nicht im 15 Takt, falls Du das so verstanden hast!
Allerdings haben wir in der Praxis auch nur alle 30 Minuten einen Patienten und ich befinde mich trotzdem eher am oberen Gehalts Level für meine mitarbeitenden.
Die Frage ist viel mehr, was leistest du als Inhaber? Und wie hoch ist nachher eigentlich dein eigener Stundenlohn.
Wenn du Themen wie Arbeitssicherheit Mitarbeiterführung, Datenschutz usw. ernst nimmst brauchen wir eine adäquate Vergütung, so dass du zwei Patienten die Stunde behandeln kannst.
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Cross link schrieb:
Ich gebe dir mit deinem Kommentar vollkommen recht.
Allerdings haben wir in der Praxis auch nur alle 30 Minuten einen Patienten und ich befinde mich trotzdem eher am oberen Gehalts Level für meine mitarbeitenden.
Die Frage ist viel mehr, was leistest du als Inhaber? Und wie hoch ist nachher eigentlich dein eigener Stundenlohn.
Wenn du Themen wie Arbeitssicherheit Mitarbeiterführung, Datenschutz usw. ernst nimmst brauchen wir eine adäquate Vergütung, so dass du zwei Patienten die Stunde behandeln kannst.
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brigitte nellißen schrieb:
@Cross link Was heißt oberes Gehaltslevel etwas genauer?
Für deine Angestellten.
Die haben ja auch einen Körper.
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brigitte nellißen schrieb:
@bettina9 drei MT pro Stunde ist ein echter Knochenjob.
Für deine Angestellten.
Die haben ja auch einen Körper.
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Lucky2004 schrieb:
Das kommt immer darauf an, was man in der Stunde verdienen möchte. wenn man auch mit 1/3 weniger Gehalt auskommt, reichen 2 MT pro Stunde. Ist interessant zu beobachten, wie viele als Angestellte, den 20 Min Takt als anstrengend empfinden, ihn aber wählen, sobald sie selbständig sind....
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Roy Kühne schrieb:
Du hast in einer Sache absolut Recht: es ist schwer vergleichbar. Aber der Versuch macht deutlich, wie unterschiedlich es gehandhabt wird. Auch bin ich nicht der Meinung, dass es einen einheitlichen Takt für alle geben muss. Ich orientiere meine Behandlung nicht an dem Faktor Zeit. UND genau das macht die Studie deutlich und somit kann man gegenüber der Politik und den KK argumentieren, was aktuell in der Branche nicht läuft. Wie sonst würdest Du argumentativ vorgehen, um eine Veränderung zu erzeugen? Auch die Erkenntnis, dass man nichts äußern kann, ist n.m.M. eine Erkenntnis. Und das leider teilweise noch unwirtschaftlich gearbeitet wird, ist auch eine Erkenntnis. Viel Kraft weiterhin der Branche und danke an physio.de für die Branchenenergie!
Das würde auf allen Seiten extrem viel Verwaltungs- und Kontrollaufwand und somit Zeit und letztendlich auch Geld sparen.
Danach könnte man einen ganz mutigen Schritt wagen. Man könnte nur noch Therapiezeiten 60 Minuten, 30 Minuten, 20 Minuten auf die VO schreiben. Ein voll ausgebildeter Kollege erhält für die Stunde den Gegenwert von 3x MT pro Stunde (rund 100€), das kann man dann auf 30/ 20 Minuten runter brechen. Ein Kollege, der frisch ausgebildet und noch ohne Zertifikatsposition ans Werk geht erhält den Gegenwert von 3 KG pro Stunde. (rund 88€). Ich bin mir sicher, daß das extrem vereinfachte Rezeptformular, die Entlohnung nach Weiterbildungsstand und eine übersichtliche Taktung z.B. 20/30/60 vieles vereinfachen und am Ende wegen weniger bürokratischen Aufwandes billiger sein würde. Ich würde wetten, daß sich die Versorgung der Patienten dadurch keinesfalls verschlechtern würde, da jeder Therapeut schon heute sein komplettes Wissen zur Verfügung stellt, um sich am Markt zu behaupten und dem Patienten bestmöglich zu helfen. Ich vergesse bei einem einfachen KG Rezept auch heute nicht meine ganzen anderen Fobis. Sie spielen in meine Art zu denken, definitiv mit rein.
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Lucky2004 schrieb:
Es wäre eigentlich alles sehr einfach gestaltbar. Man könnte sich den Heilmittelkatalog vor nehmen und überlegen, ob es die ganzen Indikatorschlüssel WS/EX/ZN a, b, c überhaupt braucht. Das ergibt sich aus der Diagnose bzw. ist aus der Diagnose zu erschließen. Wenn man zu dem Schluß kommt, daß die Diagnose hinreichende Informationen liefert, müsste man keine passenden Heilmittel mehr zuordnen. Zumal vielen Ärzten der genaue Unterschied zwischen Bobath, Vojta, PNF eh nicht geläufig ist. Man könnte zu einem sehr einfachen Verordnungsformular (Name, Versichertennummer, Diagnose) zurück kehren.
Das würde auf allen Seiten extrem viel Verwaltungs- und Kontrollaufwand und somit Zeit und letztendlich auch Geld sparen.
Danach könnte man einen ganz mutigen Schritt wagen. Man könnte nur noch Therapiezeiten 60 Minuten, 30 Minuten, 20 Minuten auf die VO schreiben. Ein voll ausgebildeter Kollege erhält für die Stunde den Gegenwert von 3x MT pro Stunde (rund 100€), das kann man dann auf 30/ 20 Minuten runter brechen. Ein Kollege, der frisch ausgebildet und noch ohne Zertifikatsposition ans Werk geht erhält den Gegenwert von 3 KG pro Stunde. (rund 88€). Ich bin mir sicher, daß das extrem vereinfachte Rezeptformular, die Entlohnung nach Weiterbildungsstand und eine übersichtliche Taktung z.B. 20/30/60 vieles vereinfachen und am Ende wegen weniger bürokratischen Aufwandes billiger sein würde. Ich würde wetten, daß sich die Versorgung der Patienten dadurch keinesfalls verschlechtern würde, da jeder Therapeut schon heute sein komplettes Wissen zur Verfügung stellt, um sich am Markt zu behaupten und dem Patienten bestmöglich zu helfen. Ich vergesse bei einem einfachen KG Rezept auch heute nicht meine ganzen anderen Fobis. Sie spielen in meine Art zu denken, definitiv mit rein.
Das Problem sind doch die "Zwischenzeiten" MLD30, MLD 45. KG ZNS 25-30, KG/MT 15-25 und dazu natürlich die Vergütung, die zu den niedrigeren Therapiezeiten zwingt.
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massu schrieb:
@Lucky2004 eine 20-40-60 Taktung ODER eine 30-60 Taktung wäre noch einfacher!
Das Problem sind doch die "Zwischenzeiten" MLD30, MLD 45. KG ZNS 25-30, KG/MT 15-25 und dazu natürlich die Vergütung, die zu den niedrigeren Therapiezeiten zwingt.
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Lucky2004 schrieb:
@massu: die MLD Zeiten habe ich noch nie verstanden. Die 45 Minuten kann ich leiden wie Bauchschmerzen. Wenn es ein Wunschkonzert gäbe, wäre ich für 30/60 Minuten, Bezahlung wie oben erwähnt. Ich würde in dem Wunschkonzert die MLD einfach mit "untermusen", da sie meines Erachtens nach besser vergütet gehört. Viele Praxen in meinem Umfeld nehmen keine Massagen und MLDs mehr an, da der Minutenpreis, verglichen mit KG oder gar MT total unterirdisch ist.
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Problem beschreiben
Horatio72 schrieb:
Ich persönlich finde Solche Statistiken immer etwas befremdlich solange der Grundparameter nicht einheitlich ist: Die Behandlungsdauer!. Solange Praxis A im 15 Minuten Takt und Praxis B im 30er Takt arbeitet sind doch alle Vergleiche Sinnlos. Da im 15 er Rythmus kann ich deutlich mehr Patienten behandeln und natürlich auch mehr bezahlen. Dafür ist der Arbeitseinsatz auch dementsprechend höher. Solche Statistiken führen nur dazu das Mitarbeiter die es lesen plötzlich mehr Geld fordern ohne zu bedenken das in der eigenen Praxis halt im 25 oder 30 er Takt mit Rezi gearbeitet wird usw. Bei allen Problemen die wir im Berufsbild haben kann ich einfach nicht verstehen warum wir nicht endlich mal eiheitliche Behandlungszeiten bekommen oder zumindest einheitliche Minutenpreise und Dauer selbst festlegen etc. Sowie es jetzt ist brauch ich solche Statiken einfach nicht weil sie komplett verfälscht sind.
Andererseits wirft auch die Methodik Fragen auf. Die Umfrage soll telefonisch erfolgt sein.
Welcher PI gibt am Telefon seine betriebswirtschaftlichen Daten heraus?
Das mache ich dann, wenn ich vorher einen Termin mit denen vereinbart habe und man sich sehr gut kennt. Das hat dann aber nichts mit einer "Studie" zu tun.
Aufschlussreicher ist hier der Sparkassenreport, der Echtdaten erfasst, die dann in den Kontext eingeordnet werden.
Und der zeichnet ein deutlich anderes Bild.
Die Margen der Praxen mittlerer und kleiner Größe fallen seit Jahren. Das sind aber mehr als 80% der Praxen!
Auch die Zahlen zum Selbstzahlerbereich halte ich für hinterfragenswert.
Angeblich bieten 1/3 der Praxen Selbstzahlerleistungen auf der Trainingsfläche an.
Die Zulassungszahlen für KGG legen nahe, dass max. 20% der Praxen überhaupt über so einen Bereich verfügen. Ob der dann mit 30qm für Fitnessangebote genutzt wird, darf sich jeder anhand der Zulassungskriterien selber ausmalen.
Unter dem Strich scheint mir mit der sog. "Studie" ein bestimmter Eindruck beabsichtigt zu sein, der hier vermittelt werden soll.
Sinngemäß: "Unsere Kunden sind erfolgreich und befinden sich in den entscheidenden Parametern an der Spitze."
Das ist dann aber eher ein Akquiseinstrument als eine Studie...
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Also sorry ein durchschnittlicher Jahresumsatz von 115200 bei VZ ist ja wohl eher mittelmäßig...
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MeFe89 schrieb:
"Bei den entscheidenden Parameter an der Spitze?"
Also sorry ein durchschnittlicher Jahresumsatz von 115200 bei VZ ist ja wohl eher mittelmäßig...
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Lucky2004 schrieb:
Kommt drauf an. 20 Minuten/ 30 Minuten Takt und Anteil der MLD Patienten.
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anika666 schrieb:
@MeFe89 Das ist absolut realistisch, wenn man die Statistik betrachtet, wonach über 40% keine Ausfallrechnungen stellen. Das heißt du kannst von einer maximalen Auslastung von 90% ausgehen. Und dann kommt es auch noch sehr stark drauf an, wie hoch der Krankenstand ist. Aktuell liegt er durchschnittlich bei 24 Tagen pro Jahr/AN. Und natürlich kommt auch es auf den Takt an.
Hauptsächlich war das ja auch auf den Kommentar von Jens bezogen.
Da es ein Durchschnitt ist, liegen ja viele unter diesem...
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MeFe89 schrieb:
@Lucky2004 naja, es ist auch ein durchschnittliches Gehalt angegeben. Und bei dem angegebenen Gehalt ist das definitiv mittelmäßig...
Hauptsächlich war das ja auch auf den Kommentar von Jens bezogen.
Da es ein Durchschnitt ist, liegen ja viele unter diesem...
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Ralf Würtenberger schrieb:
Befragt wurden von unserem Unternehmen keine Kunden sondern ausschließlich zufällig (at random) ermittelte Praxen aus unserer Datei. Ein Rückschluss auf erfolgreiche Unternehmen ist somit gar nicht möglich. Insofern sind die Befragten auch vorher nicht bekannt und damit auch nicht die im Unternehmen verwendete Taktrate. Richtig ist aber, dass man hier bei der Auswertung unterscheiden könnte, diese Anregung wird von uns gerne aufgenommen.
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Jens Uhlhorn schrieb:
@Ralf Würtenberger Im Ernst? Sie lassen 500 unbekannt Praxen anrufen und die erteilen Ihnen dann am Telefon Auskunft über die wirtschaftlichen Verhältnisse inkl. der Umsatz- und Gewinnsituation?
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Ralf Würtenberger schrieb:
Ja, es werden insgesamt 500 zufällig ausgewählte Praxen telefonisch befragt. Die Methodik ist übrigens auf Seite 8 der Studie dargestellt.
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Vincent Papke schrieb:
@MeFe89 verstehe ich nicht? Wieviel sollte denn ein VZ Physio im Jahr umsetzen der an der spitze ist? Und bitte rechne nicht mit 15 min Takt.
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MeFe89 schrieb:
@Vincent Papke findest du 115200 im jahr viel? Bei 40h? Also 130000 (ohne MT) bis 150000 (mit MT) im Jahr sollten schon drin sein im 20min Rhythmus oder?
Was mich wundert: ich kenne so gut wie keine Therapeuten, die ihre Zahlen parat haben und inhaltlich Auskunft geben können.
Ich kenne niemanden, der am Telefon über diese Zahlen Auskunft geben könnte oder wollte.
Ich kenne sehr wenige, die das während des laufenden Praxisbetriebes tun würden, denn oft sind die Verhältnisse beengt und die halbe Praxis könnte zuhören.
Ich sage Ihnen ganz offen, ich bin skeptisch, insbesondere, weil die Zahlen zudem signifikant abweichen von dem Sparkassenreport, von den Zahlen der BGW und am Ende auch von den gemeldeten Zulassungszahlen bei der ARGE.
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Jens Uhlhorn schrieb:
@Ralf Würtenberger Ich bin seit 27 Jahren als Physiotherapeut und Berater in der Branche unterwegs.
Was mich wundert: ich kenne so gut wie keine Therapeuten, die ihre Zahlen parat haben und inhaltlich Auskunft geben können.
Ich kenne niemanden, der am Telefon über diese Zahlen Auskunft geben könnte oder wollte.
Ich kenne sehr wenige, die das während des laufenden Praxisbetriebes tun würden, denn oft sind die Verhältnisse beengt und die halbe Praxis könnte zuhören.
Ich sage Ihnen ganz offen, ich bin skeptisch, insbesondere, weil die Zahlen zudem signifikant abweichen von dem Sparkassenreport, von den Zahlen der BGW und am Ende auch von den gemeldeten Zulassungszahlen bei der ARGE.
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Schippi schrieb:
@MeFe89 aber nicht als Einzelpraxis
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MeFe89 schrieb:
@Schippi im Schnitt 5,6 Therapeuten im Bericht, natürlich ist das als alleinkämpfer nicht erreichbar...
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Swob schrieb:
@MeFe89 Die zahlen, die du nennst, sind im Optimalfall möglich. Einen Durchschnitt kann das nicht darstellen. Bei ca. 200 Arbeitstagen, 8 Stunden/Tag, 20 Min-Rhythmus kommt man auf 4800 Behandlungen im Jahr. 4800 x 29,63 (für KG) = 142.224 EUR. Da darf aber wirklich keine Lymphdrainage dabei sein und der Terminplan im Prinzip keine Lücken aufweisen.
Meine Antwort hat sich darauf bezogen, dass diese Werte wohl von "praxen mit spitzenwerten" kommen sollen.
Dass man mit 20 Tagen Krankheit kein Spitzenreiter ist was den Umsatz angeht, sollte auch klar sein.
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MeFe89 schrieb:
@Swob sind 12000€ mehr als ich geschrieben hab, sind 1000€ mehr im Monat, 1000€ entsprechen ca. 10% des Umsatzes als "Lückenzeit". Weiter vergisst du BG Patienten und Privatpatienten die mehr Umsatz pro Behandlung generieren (Priv. sollten)
Meine Antwort hat sich darauf bezogen, dass diese Werte wohl von "praxen mit spitzenwerten" kommen sollen.
Dass man mit 20 Tagen Krankheit kein Spitzenreiter ist was den Umsatz angeht, sollte auch klar sein.
115200 EUR sind natürlich keine Spitze, aber trotzdem ein guter Durchschnitt. Zudem kann Vollzeit irgendwas zwischen 35 - 40 Stunden bedeuten. Bei 35 sprechen wir schon über 12,5 % weniger Umsatz als bei 40 Stunden.
Aber du hast recht, dass mit Privatpatienten etc. solche Umsätze theoretisch machbar sind. Ich wollte nur darauf hinaus, dass deine Zahlen nicht suggerieren sollen, dass sie einfach erreichbar wären. Außerdem müssen in den Report ja auch Zahlen aus 2025 mit noch niedrigerer Vergütung eingeflossen sein (also KG = 28,91 EUR)
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Swob schrieb:
@MeFe89 "findest du 115200 im jahr viel? Bei 40h? Also 130000 (ohne MT) bis 150000 (mit MT) im Jahr sollten schon drin sein im 20min Rhythmus oder?"
115200 EUR sind natürlich keine Spitze, aber trotzdem ein guter Durchschnitt. Zudem kann Vollzeit irgendwas zwischen 35 - 40 Stunden bedeuten. Bei 35 sprechen wir schon über 12,5 % weniger Umsatz als bei 40 Stunden.
Aber du hast recht, dass mit Privatpatienten etc. solche Umsätze theoretisch machbar sind. Ich wollte nur darauf hinaus, dass deine Zahlen nicht suggerieren sollen, dass sie einfach erreichbar wären. Außerdem müssen in den Report ja auch Zahlen aus 2025 mit noch niedrigerer Vergütung eingeflossen sein (also KG = 28,91 EUR)
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Physionik schrieb:
Jens, genauso sehe ich das auch. Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Für mich war diese hier sehr aufschlussreich und hier in Ingolstadt treffen die Aussagen 100%ig zu. Die großen, meist Ketten, wie Penther und Parner ect. werden größer und bieten mehr Geräte auf großen Flächen an. Die Betreiber verdienen mehr und mehr Geld mit ihren Einrichtungen und können so auch bessere Gehälter zahlen.
Ganz ehrlich, erstell mal eine Bundesweite Statistik. Würde mich Mega interessieren was da raus kommt.
VG
Jan
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Jannne schrieb:
Hallo Jens, wenn du dich so gut auskennst dann erstell du doch mal so eine Statistik. Wäre echt interessant.
Für mich war diese hier sehr aufschlussreich und hier in Ingolstadt treffen die Aussagen 100%ig zu. Die großen, meist Ketten, wie Penther und Parner ect. werden größer und bieten mehr Geräte auf großen Flächen an. Die Betreiber verdienen mehr und mehr Geld mit ihren Einrichtungen und können so auch bessere Gehälter zahlen.
Ganz ehrlich, erstell mal eine Bundesweite Statistik. Würde mich Mega interessieren was da raus kommt.
VG
Jan
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Jannne schrieb:
@MeFe89 das wäre ja ein stundenumsatz von 100€. Wie bekommst du den zusammen? Da reichen 3xMT aber nicht aus.
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pt ani schrieb:
@Jannne KGG z.B. zieht das hoch.
es ist clever als Berater zu arbeiten.
Es wird nichts daran ändern, dass Physiotherapeuten verheizt werden.
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brigitte nellißen schrieb:
@Jens Uhlhorn Hallo Jens,
es ist clever als Berater zu arbeiten.
Es wird nichts daran ändern, dass Physiotherapeuten verheizt werden.
Und einen sinnvollen Beruf auszuüben sollte kein Kampf sein.
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brigitte nellißen schrieb:
@MeFe89 Alleinkämpfer werden gerade aussortiert.
Und einen sinnvollen Beruf auszuüben sollte kein Kampf sein.
Viel Aufwand für Menschen, die etwas brauchen, weil sie zu bequem sind etwas selber zu tun.
Ein überbewerzetes Geschäftsmodell, für das wir anscheinend genügend Geld haben?
Verstehe ich nicht.
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brigitte nellißen schrieb:
@pt ani kgg ist beinahe irrelevant.
Viel Aufwand für Menschen, die etwas brauchen, weil sie zu bequem sind etwas selber zu tun.
Ein überbewerzetes Geschäftsmodell, für das wir anscheinend genügend Geld haben?
Verstehe ich nicht.
€/h
MT GKV 35,6
MT BG 37,8
MT Priv bei Faktor 1,2 42,7
Und da ist noch kein einziges ergänzendes HM dabei...
Da kann sogar jede 2. Behandlung ne KG sein oder je 60min 10min therapiefrei der nicht in Rechnung gestellt wird.
Und nochmal, es ging hier darum dass die Werte als "spitzenpraxen" betitelt wurden...und das finde ich definitiv nicht.
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MeFe89 schrieb:
@Jannne 150000÷ 10,5 (rund 1mon Urlaub 0.5 krank)÷40÷4,33÷40= 82.5
€/h
MT GKV 35,6
MT BG 37,8
MT Priv bei Faktor 1,2 42,7
Und da ist noch kein einziges ergänzendes HM dabei...
Da kann sogar jede 2. Behandlung ne KG sein oder je 60min 10min therapiefrei der nicht in Rechnung gestellt wird.
Und nochmal, es ging hier darum dass die Werte als "spitzenpraxen" betitelt wurden...und das finde ich definitiv nicht.
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pt ani schrieb:
@brigitte nellißen Ups, das erlebe ich komplett anders.
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brigitte nellißen schrieb:
@pt ani Das mit der KGG?
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brigitte nellißen schrieb:
Danke, dass du " unsere Kunden" etc. In Anführungszeichen gesetzt hast.
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Jens Uhlhorn schrieb:
Ich halte diese Studie für nicht repräsentativ. Einerseits werden überwiegend eigene Kunden kontaktiert und damit liegt bereits die erste Verzerrung vor.
Andererseits wirft auch die Methodik Fragen auf. Die Umfrage soll telefonisch erfolgt sein.
Welcher PI gibt am Telefon seine betriebswirtschaftlichen Daten heraus?
Das mache ich dann, wenn ich vorher einen Termin mit denen vereinbart habe und man sich sehr gut kennt. Das hat dann aber nichts mit einer "Studie" zu tun.
Aufschlussreicher ist hier der Sparkassenreport, der Echtdaten erfasst, die dann in den Kontext eingeordnet werden.
Und der zeichnet ein deutlich anderes Bild.
Die Margen der Praxen mittlerer und kleiner Größe fallen seit Jahren. Das sind aber mehr als 80% der Praxen!
Auch die Zahlen zum Selbstzahlerbereich halte ich für hinterfragenswert.
Angeblich bieten 1/3 der Praxen Selbstzahlerleistungen auf der Trainingsfläche an.
Die Zulassungszahlen für KGG legen nahe, dass max. 20% der Praxen überhaupt über so einen Bereich verfügen. Ob der dann mit 30qm für Fitnessangebote genutzt wird, darf sich jeder anhand der Zulassungskriterien selber ausmalen.
Unter dem Strich scheint mir mit der sog. "Studie" ein bestimmter Eindruck beabsichtigt zu sein, der hier vermittelt werden soll.
Sinngemäß: "Unsere Kunden sind erfolgreich und befinden sich in den entscheidenden Parametern an der Spitze."
Das ist dann aber eher ein Akquiseinstrument als eine Studie...
Ist es Absicht ein schwarz/weiß Denken zu generieren? Auf der einen Seite die super moderne große Praxis mit 5 MA, wirtschaftlich erfolgreich, die Gehälter bis 4900 ( echt jetzt?) zahlen. Auf der anderen Seite die vergilbte Bank im Kämmerlein, wirtschaftlich unter Druck.
Ich finde, dass die modernste Ausstattung nichts bringt, wenn der Patient mit seinem Problem nicht im Vordergrund steht. Das heißt er sollte auch angefasst werden, und bei den Übungen korrigiert werden. Die Patienten die enttäuscht von solchen großen Zentren kommen, bemängeln gerade das. Viel Therapeuten Wechsel, Therapieausfall wegen Therapeuten Krankheit, ich habe alleine üben müssen.
Als kleine Praxis bekommt der Patient von mir eine durchgehende 1:1 Betreuung. Und ich rede hier nicht von Massagen. Der Patient muss sich bei mir bewegen. Und genau das wird sehr geschätzt.
Ich habe (noch) keinen finanziellen Druck. Und mehr MA bedeuten für mich auch mehr PI Stress. Und ein großer Geräte-Park ist kein Garant für "gute" Therapie. Das kriege ich mit meine Kleingeräte auch hin.
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Stefan Zuch schrieb:
Die Patienten erinnern sich daran, wer ihnen WIRKLICH geholfen hat- sprich die Ursache zu erkennen und zu behandeln. Denen ist dann eine Praxis mit allem modernen Inventar egal…. Hauptsache ihre Beschwerden sind weg!
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oliver857 schrieb:
Man könnte jetzt auch durchaus noch die Diskussion aufmachen, wie sinnvoll überhaupt "Geräte" und eindimensionales Hin und hergeschwinge mit einem Polster im Rücken überhaupt ist. Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus: nicht sehr sinnvoll und fast immer nicht zum Ziel führend. Aber hey, ist ein anderes Thema.
Eine gute Möglichkeit uns auszutauschen und zu vernetzen.
Beste Grüße
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brigitte nellißen schrieb:
@oliver857 Alle Themen die hier kollegial ausgetauscht werden finde ich super.
Eine gute Möglichkeit uns auszutauschen und zu vernetzen.
Beste Grüße
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massu schrieb:
Letztendlich entscheidet der Patient wo er hingeht. Ich erlebe öfter Patienten, die aus großen Praxen wieder zurück kommen. Eine große Trainingsfläche ist kein Garant für "bessere" Therapie.
Ist es Absicht ein schwarz/weiß Denken zu generieren? Auf der einen Seite die super moderne große Praxis mit 5 MA, wirtschaftlich erfolgreich, die Gehälter bis 4900 ( echt jetzt?) zahlen. Auf der anderen Seite die vergilbte Bank im Kämmerlein, wirtschaftlich unter Druck.
Ich finde, dass die modernste Ausstattung nichts bringt, wenn der Patient mit seinem Problem nicht im Vordergrund steht. Das heißt er sollte auch angefasst werden, und bei den Übungen korrigiert werden. Die Patienten die enttäuscht von solchen großen Zentren kommen, bemängeln gerade das. Viel Therapeuten Wechsel, Therapieausfall wegen Therapeuten Krankheit, ich habe alleine üben müssen.
Als kleine Praxis bekommt der Patient von mir eine durchgehende 1:1 Betreuung. Und ich rede hier nicht von Massagen. Der Patient muss sich bei mir bewegen. Und genau das wird sehr geschätzt.
Ich habe (noch) keinen finanziellen Druck. Und mehr MA bedeuten für mich auch mehr PI Stress. Und ein großer Geräte-Park ist kein Garant für "gute" Therapie. Das kriege ich mit meine Kleingeräte auch hin.
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oliver857 schrieb:
Richtig. Rentabel sind nur noch die MegaBudem mit 15+ Mitarbeitern und richtigen Managment. Alles andere ist nicht mehr sinnvoll,außer man möchte Richtung Burnout aus stolzer Praxisbesitzer arbeiten. Aus eigener Erfahrung: lieber Soloselbständigkeit,aber bloß kein Mitarbeiterstress mehr.
15/ 20 Minuten Behandlungszeit sind indiskutabel.
Sich auf Privatpatienten und ganz was Außergewöhnliches stürzen, kannst du machen....
aber wer behandelt dann noch die, die es echt brauchen?
Wir haben ein Staatsexamen in einem medizinischen Beruf.
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brigitte nellißen schrieb:
@oliver857 Nachvollziehbar, aber ändert nichts an der desolaten Gesamtsituation.
15/ 20 Minuten Behandlungszeit sind indiskutabel.
Sich auf Privatpatienten und ganz was Außergewöhnliches stürzen, kannst du machen....
aber wer behandelt dann noch die, die es echt brauchen?
Wir haben ein Staatsexamen in einem medizinischen Beruf.
das ist der Punkt.
Wir finden keine Mitarbeiter, weil der Beruf dann bis 67 schon anspruchsvoll ist
Deswegen plädiere ich in diesem Forum so unermüdlich für eine bessere Vergütung und Therapietaktung.
Beste Grüße & alles Gute
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brigitte nellißen schrieb:
Hallo Marc,
das ist der Punkt.
Wir finden keine Mitarbeiter, weil der Beruf dann bis 67 schon anspruchsvoll ist
Deswegen plädiere ich in diesem Forum so unermüdlich für eine bessere Vergütung und Therapietaktung.
Beste Grüße & alles Gute
ja das ist der Punkt.
Wir finden keine Mitarbeiter.
Der Beruf ist bis 67 sehr anspruchsvoll und ich kenne auch einige junge Menschen, die sich dann, aus meiner Sicht verständlicherweise noch Mal umorientieren.
Deswegen plädiere ich so unermüdlich für bessere Vergütung der Kassen und eine bessere Therapietaktung.
Beste Grüße & alles Gute.
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brigitte nellißen schrieb:
Hallo Marc,
ja das ist der Punkt.
Wir finden keine Mitarbeiter.
Der Beruf ist bis 67 sehr anspruchsvoll und ich kenne auch einige junge Menschen, die sich dann, aus meiner Sicht verständlicherweise noch Mal umorientieren.
Deswegen plädiere ich so unermüdlich für bessere Vergütung der Kassen und eine bessere Therapietaktung.
Beste Grüße & alles Gute.
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marc525 schrieb:
In meiner Region werden die Praxen immer kleiner ( weniger Mitarbeiter) , man findet absolut keine, hier suchen alle Mitarbeiter.
Zum Thema Behandlungszeit: Ich lehne jegliche Taktung ab und sehe es als meine therapeutische Freiheit an zu entscheiden für welchen Patienten ich welche Zeiteinheit brauche.
Fakt für mich, wenn wir es nicht schaffen den Direkzugsng zu erreichen und immer vom Verordnungsverhalten der Ärzte abhängig sind sehe ich die Zukunft als schwierig an.
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jürgen553 schrieb:
Wer letztendlich besteht ob große oder kleine Praxen, das wird sich zeigen. Mit großen Fitnesszentrrn zu konkurrieren ist in meinen Augen fatal. Da wird man mehr zum Verkäufer als zum Therapeuten. Ich bin seit über 20 Jahren spezialisiert und bin damit sehr gut gefahren. Alles behandeln geht nicht
Zum Thema Behandlungszeit: Ich lehne jegliche Taktung ab und sehe es als meine therapeutische Freiheit an zu entscheiden für welchen Patienten ich welche Zeiteinheit brauche.
Fakt für mich, wenn wir es nicht schaffen den Direkzugsng zu erreichen und immer vom Verordnungsverhalten der Ärzte abhängig sind sehe ich die Zukunft als schwierig an.
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pipis schrieb:
Demnächst findet, auf dem Hamburger Fischmarkt, eine Umfrage über Marcus Söder statt, danach heißt es Deutschland mag Bayern nicht.
Erleben diese Art von Vetterleswirtschaft in unserer Stadt tagtäglich. Die Pflegeheime z.B. nehmen es dankend an, wenn ein Arzt monatlich vorbeischaut um eine Bestandsaufnahme zu machen, wieviel Patienten einen Therapeuten brauchen, die Pflegekraft sich dann nicht mehr kümmern muss. Für das Heim eine Entlastung, aber für uns "kleine Praxen" nach jahrzehntelanger Treue der Abschwung.
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ich habe das auch erlebt, dass Pflege in Heimen an die Physiotherapie ihre Aufgaben delegieren wollte.
Ich habe mich da ganz klar abgegrenzt.
Und sch...auf Vetternwirtschaft.
Auch das habe ich erlebt.
Hatte trotzdem immer genug zu tun;).
Liebe Grüße
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brigitte nellißen schrieb:
Liebe Susanne,
ich habe das auch erlebt, dass Pflege in Heimen an die Physiotherapie ihre Aufgaben delegieren wollte.
Ich habe mich da ganz klar abgegrenzt.
Und sch...auf Vetternwirtschaft.
Auch das habe ich erlebt.
Hatte trotzdem immer genug zu tun;).
Liebe Grüße
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susanne835 schrieb:
hinzu kommt dass vermehrt Orthopäden und Chirurgen mit den großen Physiopraxen zusammenarbeiten, so dass kleine Praxen regelrecht ausgebootet werden.
Erleben diese Art von Vetterleswirtschaft in unserer Stadt tagtäglich. Die Pflegeheime z.B. nehmen es dankend an, wenn ein Arzt monatlich vorbeischaut um eine Bestandsaufnahme zu machen, wieviel Patienten einen Therapeuten brauchen, die Pflegekraft sich dann nicht mehr kümmern muss. Für das Heim eine Entlastung, aber für uns "kleine Praxen" nach jahrzehntelanger Treue der Abschwung.
wer sich noch im 20 Minuten Takt verheizen lassen möchte, soll das tun.
Ich finde das indiskutabel.
Es ist letztlich Akkord.
Ich habe meinen Beruf sehr gerne ausgeübt und als sinnvoll erlebt, immer weiter gemacht, auch in der Hoffnung, dass Mal etwas besser wird.
Letztlich hat er mich bei dieser Taktung und Vergütung nicht ausreichend versorgt und den Patienten konnte ich nur über Raubbau der eigenen Gesundheit gerecht werden.
Damit ist jetzt Schluss.
Ich bin raus.
Alles Gute
Gitte Nellißen
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deine persönliche Berufsauffassung in allen Ehren, aber wenn du in 20 Minuten keine effektive Physiotherapie durchführen kannst, bist du in diesem Beruf in der Praxis einfach falsch. Es sei denn, du bist in Behindertenbereich oder Kindertherapie tätig.
Deine Hybris legt nahe, dass du in deiner Behandlung zu viel willst, vielleicht auch zu viel kommunizierst, und zu wenig Führung innerhalb deiner Therapiezeit übernimmst. Wozu du keine Lust hast, qualifizierst du als Befindlichkeitsstörung ab, und dass du keine Trainerin bist? Ist schade, denn für das patientenorientierte Einüben von Bewegungs- und Kräftigungslektionen zur Eigentherapie wären sportpädagogische Kenntnisse sicher hilfreich.
Vielleicht bist du aber auch den Anforderungen moderner Physiotherapie einfach nicht oder nicht mehr gewachsen. Wie wär´s mit Heilpraktik, da kann jeder machen was und wie sie/er will…?
Du hast dich entschieden, die Struktur verantwortlich zu machen, statt deinen Platz zu finden in dem Ozean von interessanten, spannenden, glücklich-und-zufrieden-machenden Betätigungsmöglichkeiten, die der Bereich Physiotherapie anbietet. Ist ok, wenn du jetzt was anderes machst. Wir winken 👋
Alles Gute, viel Glück und Erfolg.
Thomas2
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Thomas2 schrieb:
Liebe Kollegin,
deine persönliche Berufsauffassung in allen Ehren, aber wenn du in 20 Minuten keine effektive Physiotherapie durchführen kannst, bist du in diesem Beruf in der Praxis einfach falsch. Es sei denn, du bist in Behindertenbereich oder Kindertherapie tätig.
Deine Hybris legt nahe, dass du in deiner Behandlung zu viel willst, vielleicht auch zu viel kommunizierst, und zu wenig Führung innerhalb deiner Therapiezeit übernimmst. Wozu du keine Lust hast, qualifizierst du als Befindlichkeitsstörung ab, und dass du keine Trainerin bist? Ist schade, denn für das patientenorientierte Einüben von Bewegungs- und Kräftigungslektionen zur Eigentherapie wären sportpädagogische Kenntnisse sicher hilfreich.
Vielleicht bist du aber auch den Anforderungen moderner Physiotherapie einfach nicht oder nicht mehr gewachsen. Wie wär´s mit Heilpraktik, da kann jeder machen was und wie sie/er will…?
Du hast dich entschieden, die Struktur verantwortlich zu machen, statt deinen Platz zu finden in dem Ozean von interessanten, spannenden, glücklich-und-zufrieden-machenden Betätigungsmöglichkeiten, die der Bereich Physiotherapie anbietet. Ist ok, wenn du jetzt was anderes machst. Wir winken 👋
Alles Gute, viel Glück und Erfolg.
Thomas2
gerade junge Patienten bekomme ich sehr gut in 20 Minuten behandelt.
Bei älteren multimorbiden Patienten komme ich da an meine Grenze.
Wodurch ich mir das mit der Hybris von dir eingehandelt habe, verstehe ich nicht - ich kann ja noch Mal darüber nachdenken ;).
Heilpraktik war noch nie mein Ding, sonst wäre ich ja Heilpraktikerin geworden.
Viele der alternativen Behandlungsmöglichkeiten mögen eine Berechtigung haben, einiges finde ich doch sehr experimentell und außerdem auch nicht für jeden bezahlbar.
Das mit den Befindlichkeitsstörungen finde ich nachträglich von mir nicht präzise formuliert.
Ich meine damit, dass doch einige Patienten mit Heilmittelverordnung in die Praxis kommen und diese auch gerne in Gänze behandelt werden möchten, obwohl ihre Beschwerden keinen Krankheitswert haben und ein Coaching sicher ausreichen würde.
So verstehe bitte auch den Punkt mit der Trainerin.
Ein Patient müsste z.B. oft keine drei VOs KGG bekommen.
Nach der Erstellung eines guten Trainingsplans sollte ein normales Training in einem guten Fitnesscenter irgendwann möglich sein.
Kollegiale Grüße
Gitte Nellißen
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brigitte nellißen schrieb:
Hallo Thomas 2,
gerade junge Patienten bekomme ich sehr gut in 20 Minuten behandelt.
Bei älteren multimorbiden Patienten komme ich da an meine Grenze.
Wodurch ich mir das mit der Hybris von dir eingehandelt habe, verstehe ich nicht - ich kann ja noch Mal darüber nachdenken ;).
Heilpraktik war noch nie mein Ding, sonst wäre ich ja Heilpraktikerin geworden.
Viele der alternativen Behandlungsmöglichkeiten mögen eine Berechtigung haben, einiges finde ich doch sehr experimentell und außerdem auch nicht für jeden bezahlbar.
Das mit den Befindlichkeitsstörungen finde ich nachträglich von mir nicht präzise formuliert.
Ich meine damit, dass doch einige Patienten mit Heilmittelverordnung in die Praxis kommen und diese auch gerne in Gänze behandelt werden möchten, obwohl ihre Beschwerden keinen Krankheitswert haben und ein Coaching sicher ausreichen würde.
So verstehe bitte auch den Punkt mit der Trainerin.
Ein Patient müsste z.B. oft keine drei VOs KGG bekommen.
Nach der Erstellung eines guten Trainingsplans sollte ein normales Training in einem guten Fitnesscenter irgendwann möglich sein.
Kollegiale Grüße
Gitte Nellißen
vielen Dank für deine klärenden Worte. Ich bin froh, dass sich unser Berufsstand nach und nach von der sozialen Berufung zu einem Fachberuf mit akademischer Perspektive entwickelt. Nichts gegen tätige Nächstenliebe, aber Physio ist erstmal fachlich orientiert. Deine Kommentare lasen sich für mich teilweise nach helfenhelfen, deshalb der Begriff „Hybris“. Den nehme ich hiermit demütig zurück.
Habe ich dich richtig verstanden, du hast das Berufsfeld gewechselt? Aber du kannst und hast doch alles, was es braucht, um als Physio glücklich zu werden?!
Ältere Patienten benötigen manchmal Doppeltermine, fachlich gut begründet erhalten sie die auch. Mehr Geld im System war auch noch nie, die Physiotherapie entwickelt sich mehr und mehr akademisch, da wird doch Vieles gut.
Aber das Physio bleibt Ja, kann man immer wieder zurückkehren;) Aufrichtig alles Gute,
Thomas2
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Thomas2 schrieb:
Liebe Kollegin,
vielen Dank für deine klärenden Worte. Ich bin froh, dass sich unser Berufsstand nach und nach von der sozialen Berufung zu einem Fachberuf mit akademischer Perspektive entwickelt. Nichts gegen tätige Nächstenliebe, aber Physio ist erstmal fachlich orientiert. Deine Kommentare lasen sich für mich teilweise nach helfenhelfen, deshalb der Begriff „Hybris“. Den nehme ich hiermit demütig zurück.
Habe ich dich richtig verstanden, du hast das Berufsfeld gewechselt? Aber du kannst und hast doch alles, was es braucht, um als Physio glücklich zu werden?!
Ältere Patienten benötigen manchmal Doppeltermine, fachlich gut begründet erhalten sie die auch. Mehr Geld im System war auch noch nie, die Physiotherapie entwickelt sich mehr und mehr akademisch, da wird doch Vieles gut.
Aber das Physio bleibt Ja, kann man immer wieder zurückkehren;) Aufrichtig alles Gute,
Thomas2
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brigitte nellißen schrieb:
Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,
wer sich noch im 20 Minuten Takt verheizen lassen möchte, soll das tun.
Ich finde das indiskutabel.
Es ist letztlich Akkord.
Ich habe meinen Beruf sehr gerne ausgeübt und als sinnvoll erlebt, immer weiter gemacht, auch in der Hoffnung, dass Mal etwas besser wird.
Letztlich hat er mich bei dieser Taktung und Vergütung nicht ausreichend versorgt und den Patienten konnte ich nur über Raubbau der eigenen Gesundheit gerecht werden.
Damit ist jetzt Schluss.
Ich bin raus.
Alles Gute
Gitte Nellißen
Ich habe eine medizinische Ausbildung, ein Staatsexamen, mich interessiert und eingebracht, etliche Fortbildungen besucht und finanziert.
Ich bin nicht dafür angetreten, mich um die Befindlichkeitsstörungen zu kümmern.
Ich bin keine Trainerin und habe das "Rad der Körperlichkeit" nicht neu erfunden und das ist auch OK so für mich.
Ich wünsche der Physiotherapie in unserem Land mehr Boden unter den Füßen und danach eine angemessene Bezahlung und Therapietaktung.
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brigitte nellißen schrieb:
Ich bin dafür angetreten Menschen physiotherapeutisch zu betreuen, zu helfen.
Ich habe eine medizinische Ausbildung, ein Staatsexamen, mich interessiert und eingebracht, etliche Fortbildungen besucht und finanziert.
Ich bin nicht dafür angetreten, mich um die Befindlichkeitsstörungen zu kümmern.
Ich bin keine Trainerin und habe das "Rad der Körperlichkeit" nicht neu erfunden und das ist auch OK so für mich.
Ich wünsche der Physiotherapie in unserem Land mehr Boden unter den Füßen und danach eine angemessene Bezahlung und Therapietaktung.
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marc525 schrieb:
Deshalb ist eine ein Personenpraxis optimal, einfach 40 Stunden pro Woche arbeiten und alles ist gut
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