physio.dephysio.de
  • Jobs
  • Kleinanzeigen
  • Ausbildung
    • Ausbildung
    • Schulen
    • Studium
    • Skripte
  • Selbstständig
    • Preislisten
    • Fortbildungen
    • Terminplan
    • Firmen und Produkte
    • Praxisbörse
  • Infothek
    • Infothek
    • Datenschutz (DSGVO)
    • News
    • Heilmittelrichtlinie
    • Skripte
    • Bücher
    • Praxisverzeichnis
  • Foren
    • Neue Beiträge
    • Physiotherapie
    • Blankoverordnung
    • Heilmittelrichtlinie
    • Selbstständig
    • Ergotherapie
    • Logopädie
    • Arbeit
    • Schüler
    • Therapiemethoden
    • Freie Mitarbeit
    • Recht & Steuern
    • Sonstiges
  • Anmelden

Wetzlar

ID: REF394T
Vitos Herborn bildet gemeinsam mit
Vitos Weil-Lahn einen
Regionalverbund unter dem Dach des
Vitos Konzerns. Unsere Kernaufgabe
ist die Behandlung von Erwachsenen,
Kindern und Jugendlichen in
psychiatrischen, psychosomatischen
und somatischen Fachkliniken.
Unsere begleitenden psychiatrischen
Dienste betreuen Menschen mit
chronischen psychischen
Erkrankungen.

Wir bieten in unserer Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie am
Standort Wetzlar mit Vitos
Behandlung Zuhause eine stati...
0
Knie: Frauen öfters betroffen als Männer
Das weibliche Geschlecht im Nachteil
Knieverletzungen betreffen aus zahlreichen Gründen Frauen häufiger als Männer
24.07.2017 • 1 Kommentar

Ob Kreuzbandriss, Bruch, Gelenkverschleiß oder muskuläre Dysbalance, Frauenknie sind verletzungsanfälliger als das männlichen Pendant. Eine US- Studie fand heraus, dass die Chance eines Mädchens sich bei einer Ballsportart das vordere Kreuzband zu verletzten zwei- bis dreimal höher ist als bei Jungen. Ursächlich ist hierfür die schmalere Notch des weiblichen Kniegelenks. "Das vordere Kreuzband kommt daher eher mit den Knochen in Kontakt und kann schneller reißen", erklärt Professorin An­drea Meurer, stellvertretende Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ortho­pädie und Unfallchirurgie (DGOU). Start-Stop-Sportarten, Hallensport, Kontaktsport und Skifahren gelten als besonders gefährdend.

Zahlreiche Risikofaktoren werden jeder Frau in die Wiege gelegt. Anatomisch gesehen ist zudem die häufig vorgegebene Valgusstellung der weiblichen Beine alles andere als ein Schönheitsideal. Die X-Beine, die jedes Model auf dem Laufsteg braucht, prädestinieren für Gelenkverschleiß und Sportverletzungen. Aufgrund weiblicher Hormone bieten die Bänder im Knie weniger Stabilität. Die AOK Baden-Württemberg verzeichnet in den letzten Jahren einen doppelt so hohen Anstieg an Bandverletzungen bei Frauen wie bei Männern. Die Knochendichte nimmt bei Frauen ab 50 Jahren rasant ab und steigert das Risiko einer Fraktur um das Siebenfache. "Wegen des Östrogenmangels nach der Menopause sind Frauen hier im Nachteil. Sie bekommen eher Osteoporose“, erklärt Dr. Johannes Flechtenmacher, Präsident des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie. Auch vor Arthrose macht das weibliche Defizit nicht halt: Laut einer Forschergruppe aus USA baut sich der Knorpel im Kniegelenk bis zu viermal so schnell ab, in Deutschland leidet laut dem Robert-Koch-Institut jede zweite Frau über 65 und lediglich jeder dritte Mann an Arthrose. Das erklärt, weshalb fast zwei Drittel der Knieendoprothesen weibliche Besitzer haben.

Vermutlich ist die erhöhte Verletzungsstatistik auch der gesteigerten Sport- und Leistungsbereitschaft der Frauen anzurechnen. „Frauen sollten deswegen intensiv vorbeugen", rät Dr. Flechtenmacher. Wie das geht? Die muskuläre Stabilisation wieder ins Leben rufen, die verloren gegangen ist.

Daniela Pfleger/ physio.de

Mehr Lesen über

KnieEndoprothese


Es gibt 1 Beitrag
abonnieren
Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.
limone
24.07.2017 22:11
Zwei Anmerkungen:

- Was hat Osteoporose nun direkt mit Knieverletzungen zu tun?

- "Vermutlich ist die erhöhte Verletzungsstatistik auch der gesteigerten Sport- und Leistungsbereitschaft der Frauen anzurechnen. „Frauen sollten deswegen intensiv vorbeugen", rät Dr. Flechtenmacher. Wie das geht? Die muskuläre Stabilisation wieder ins Leben rufen, die verloren gegangen ist."
Ist das nicht ein Widerspruch innerhalb zweier Zeilen? - Das muss man erst mal schaffen... :]/
1

Gefällt mir

Zwei Anmerkungen: - Was hat Osteoporose nun direkt mit Knieverletzungen zu tun? - "Vermutlich ist die erhöhte Verletzungsstatistik auch der gesteigerten Sport- und Leistungsbereitschaft der Frauen anzurechnen. „Frauen sollten deswegen intensiv vorbeugen", rät Dr. Flechtenmacher. Wie das geht? Die muskuläre Stabilisation wieder ins Leben rufen, die verloren gegangen ist." Ist das nicht ein Widerspruch innerhalb zweier Zeilen? - Das muss man erst mal schaffen... :]/
Gefällt mir

Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?

Problem beschreiben

limone schrieb:

Zwei Anmerkungen:

- Was hat Osteoporose nun direkt mit Knieverletzungen zu tun?

- "Vermutlich ist die erhöhte Verletzungsstatistik auch der gesteigerten Sport- und Leistungsbereitschaft der Frauen anzurechnen. „Frauen sollten deswegen intensiv vorbeugen", rät Dr. Flechtenmacher. Wie das geht? Die muskuläre Stabilisation wieder ins Leben rufen, die verloren gegangen ist."
Ist das nicht ein Widerspruch innerhalb zweier Zeilen? - Das muss man erst mal schaffen... :]/



    Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.

Mein Profilbild bearbeiten

Das könnte Sie auch interessieren

Differenzialdiagnostik
Die Relevanz der Anamnese bei kindlichem ...
Untersuchung von Knieschmerzen bei Kindern
09.05.2026 • Von M. Römhild
Hilfsmittel
Der letzte Sargnagel für die Knieorthese?
Studie zum Nutzen individualisierter Schienenauswahl
27.03.2026 • Von M. Römhild
Postoperative Versorgung
MLD nach Knie-TEP
Ein Blick auf Wissenschaft und Praxis
02.03.2026 • Von M. Römhild
Alle Artikel zum Thema

© 2026 physio.de - Physiotherapie in Deutschland  Impressum - Datenschutz - AGB - Diese Seite weiter empfehlen - Ihre E-Mail an uns