Wir suchen ab Juli/August 2026 eine
motivierte, kompetente Verstärkung
in Vollzeit (30-40h) am Standort in
der Sternschanze.
Kurz über uns:
Unsere zwei Praxen liegt im
schönen Eimsbüttel und in der
lebhaften Sternschanze. Wir haben
jeweils fünf Behandlungsräume und
einen KGG-Raum. Unser Team ist jung
und sehr beständig, worüber wir
sehr dankbar sind. Ein Platz im
Team wird im Sommer( Sternschanze)
frei und wir würden uns über
einen aufgeschlossenen, engagierten
Kollegen/-in freuen....
motivierte, kompetente Verstärkung
in Vollzeit (30-40h) am Standort in
der Sternschanze.
Kurz über uns:
Unsere zwei Praxen liegt im
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jeweils fünf Behandlungsräume und
einen KGG-Raum. Unser Team ist jung
und sehr beständig, worüber wir
sehr dankbar sind. Ein Platz im
Team wird im Sommer( Sternschanze)
frei und wir würden uns über
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Kollegen/-in freuen....
Der Zeitplan ist eng: Das Stellungnahmeverfahren soll im Herbst 2026 beginnen, die Beschlussfassung ist für Januar 2027 vorgesehen. Die Veröffentlichung wird im April 2027 erfolgen.
Digitale Verordnung kommt später
Grundsätzlich ist es sinnvoll, die Heilmittel-Richtlinie auf die elektronische Verordnung vorzubereiten. Allerdings wird die elektronische Heilmittelverordnung nach aktuellem Stand erst zum 1. Juni 2029 verpflichtend eingeführt werden (wir berichteten).
Damit werden erneut Änderungen an der Heilmittel-Richtlinie und am Muster 13 vorbereitet, bevor die eigentliche Digitalisierung die Verordnungsabläufe vereinfachen kann.
Wieder Umstellung im laufenden System
Für viele PhysiotherapeutInnen ist das kein neues Muster. Formulare und Vorgaben wurden in den vergangenen Jahren mehrfach angepasst. Jede Änderung bedeutete Schulungen, Softwareanpassungen und neue Abläufe in den Praxen.
Ob die nun geplanten Änderungen langfristig Bestand haben werden, bleibt offen. Kritisch ist vor allem, dass erneut Fakten geschaffen werden, bevor die eigentliche Digitalisierung die Verordnungsroutine vereinfachen kann.
Genau darüber wird derzeit in einer Arbeitsgruppe der gematik gemeinsam mit maßgeblichen Verbänden und Softwareherstellern beraten. Die gematik verhält sich dabei bewusst neutral und wird zunächst die fachlichen Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses abwarten.
Nach aktuellem Stand spricht jedoch vieles dafür, dass die elektronische Heilmittelverordnung zunächst lediglich das heutige Muster 13 digital fortschreiben wird. Obwohl die neue Technik grundsätzlich die Möglichkeit einfacherer und schlankerer Prozesse bieten würde, gibt es bislang keine Anzeichen dafür, dass bestehende Pflichtangaben oder Prüfroutinen grundsätzlich hinterfragt werden.
Die Digitalisierung droht somit vor allem eines zu werden: eine digitale Version des bisherigen Papierformulars. „Es ist lediglich eine Übertragung der aktuellen Regeln auf die neue Technologie geplant“, heißt es aus Kreisen dieser Arbeitsgruppe, da anscheinend niemand auf die Informationen des bisherigen Musters 13 verzichten möchte.
Therapieberufe bleiben außen vor
Besonders kritisch ist die fehlende Beteiligung der Heilmittelerbringer am nun eingeleiteten G-BA-Beratungsverfahren. HeilmittelerbringerInnen arbeiten täglich mit Heilmittelverordnungen. Sie wissen, welche Regelungen praktikabel sind und welche unnötige Bürokratie verursachen. Dennoch werden zentrale Weichen erneut in den Gremien der Selbstverwaltung gestellt – lange bevor diejenigen, die später mit den Vorgaben arbeiten müssen, ihre Erfahrungen umfassend einbringen können.
Einordnung
Die Überarbeitung der Heilmittel-Richtlinie ist grundsätzlich nachvollziehbar. Fraglich bleibt jedoch die Reihenfolge.
Aus Sicht vieler Praxen wäre es konsequenter gewesen, zunächst die Möglichkeiten der elektronischen Heilmittelverordnung zu nutzen und die Verordnungsprozesse grundlegend zu vereinfachen. Stattdessen werden zunächst bestehende Regelungen digital fortgeschrieben. Für die Therapieberufe bedeutet das vor allem eines: neue Vorgaben und Umstellungen, während die eigentliche Entbürokratisierung weiter auf sich warten läßt.
Den Beschlusstext und den Zeitplan diesbezüglich finden Sie hier.
O.G. / physio.de
HeilmittelrichtlinieG-BABerufsverbändegematikeVODigitalisierung
Stattdessen werden Prozesse verschleppt, verkompliziert und am Ende durch die Krankenkassen durch Absetzungen missbräuchlich gegen die Leistungserbringer eingesetzt.
Die großen Praxen können viele Prozesse automatisieren und finden Lösungen, die kleineren Praxen nicht offen stehen oder dort keinen Effekt haben.
Unter dem Strich führen genau solche Vorgehensweisen zu weniger Versorgung gerade in ländlichen Regionen und dort, wo man derzeit noch bereit ist, den Extrameter zu gehen.
In Bezug auf die Versorgung wird man sich wundern, wo man zur Einführung der eVO 2029 stehen wird.
Wir beschäftigen uns mit jedem Scheiss, nur nicht mit der besseren Versorgung von Menschen.
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Jens Uhlhorn schrieb:
Eine konsequente Entbürokratisierung würde insbesondere die kleineren Praxen entlasten und damit stärken. Das wäre ein echter Beitrag, der Versorgung das Rückgrat zu stärken.
Stattdessen werden Prozesse verschleppt, verkompliziert und am Ende durch die Krankenkassen durch Absetzungen missbräuchlich gegen die Leistungserbringer eingesetzt.
Die großen Praxen können viele Prozesse automatisieren und finden Lösungen, die kleineren Praxen nicht offen stehen oder dort keinen Effekt haben.
Unter dem Strich führen genau solche Vorgehensweisen zu weniger Versorgung gerade in ländlichen Regionen und dort, wo man derzeit noch bereit ist, den Extrameter zu gehen.
In Bezug auf die Versorgung wird man sich wundern, wo man zur Einführung der eVO 2029 stehen wird.
Wir beschäftigen uns mit jedem Scheiss, nur nicht mit der besseren Versorgung von Menschen.
Plus tagesaktuelle digitale Unterschrift und Leistungserbringer Erfassung. Dazu vereinfachte Kontrolle mit Hilfe von KI. Soll nochmal einer sagen das ganze bringt nichts.
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ali schrieb:
Ironie versteht nicht jeder...
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Unsichtbar schrieb:
„Die Digitalisierung droht somit vor allem eines zu werden: eine digitale Version des bisherigen Papierformulars."
Plus tagesaktuelle digitale Unterschrift und Leistungserbringer Erfassung. Dazu vereinfachte Kontrolle mit Hilfe von KI. Soll nochmal einer sagen das ganze bringt nichts.
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ali schrieb:
Warum bitte kommt keiner von den Akteuren auf die Idee, wirklich zu digitalisieren und zu verschlanken. Ich dachte, dass sich alle einig sind, dass Digitalisierung eben NICHT einfach die technische Überführung der (fragwürdigen) Papierprozesse sein sollte. Sonntagsreden. Dass die Praktikerinnen nicht gefragt werden, geschenkt, war ja noch nie so.
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helmingas schrieb:
Meine einzige Hoffnung ist, Herr Hecken ist als Vorsitzender raus, das die Nachfolgerin, selbstredend gleiche christliche Partei, schnellstmöglich durch einen Algorithmus ersetzt werden wird. Der ist wenigstens Parteilos und unabhängig.
Langsam aber sicher kriege ich gegen bestimmte Personengruppen eine richtige Hasskappe :)
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PT-Nik schrieb:
Habe die TI immer noch nicht, warum auch. Kostet Geld, Aufwand und wenn es Probleme damit gibt habe ich das auch noch an der Backe.
Langsam aber sicher kriege ich gegen bestimmte Personengruppen eine richtige Hasskappe :)
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Alexander Lack schrieb:
Also Freunde, allein schon die Erstellung dieser Ausweise ist eine Herausforderung. Solche Prozesse sind viel zu aufwendig gemacht. Keine Ahnung was das soll, typisch deutsch - alles muss kompliziert und teuer sein und nicht funktionieren. Man vergisst die eigentlichen Ziele die damit verbunden sein sollen. Später wird man erkennen, und das wird wieder ordentlich Kohle kosten, welche Fehler ec vorhanden sind. Allein schon die Tatsache, das die Patienten auf den Rezepten mitunter ihre Unterschrift nicht richtig platzieren können - alles eng da …. Man scheitert an einem Papier und will es digitalisieren? WOW Freunde ich bin begeistert - das werden tolle aufregende Jahre voller Fehler Ärgernisse Missverständnisse mit unter ohne vernünftigen Ansatz und Beteiligung der Therapeuten. Wir sind reine User in der neuen Welt fremder Mächte. Kopfschüttel …,
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auch hier im Forum schon seit Monaten:
Es gibt kein vertretbares
Preis Leistungsverhältnis zu
unserem Nutzen, auch nicht
zum Nutzen für die Patienten,
aber unglaubliche Kosten und Datenschutz-Risiken.
Davon profitieren nur
wenige TI-Anbieter…
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Physiobalance schrieb:
Genau das wünsche ich mir
auch hier im Forum schon seit Monaten:
Es gibt kein vertretbares
Preis Leistungsverhältnis zu
unserem Nutzen, auch nicht
zum Nutzen für die Patienten,
aber unglaubliche Kosten und Datenschutz-Risiken.
Davon profitieren nur
wenige TI-Anbieter…
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Sarah Gerbert schrieb:
@Physiobalance naja, da hat halt ein Lobbyist seine Arbeit mal richtig richtig gut gemacht. Den sollten wir für unsere Zwecke engagieren. Das Geld wäre gut angelegt.
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Lucky2004 schrieb:
Eine Firma, die die Ausweise im letzten Jahr für seeeehr viel Geld verkauft hat, schickt in regelmäßigen Abständen Mails, welche Teilfunktionen gesperrt werden, da sie den Datenschutzrichtlinien nicht entsprechen. Das alles ist eine Farce, ein unausgeklügeltes durch die Wand rennen und im Nachgang feststellen, dass es doch irgendwie so nicht funktioniert. Es ist eine absolute Unverschämtheit, wie mit dem Geld der Versicherten umgegangen wird. Ich glaube, es würde ein Aufschrei in der Bevölkerung geben, wenn sich die Nachrichten mal um solche Themen mit entsprechenden Zahlen und Fakten drehen würden……
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