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Krankheitsbilder
Nationale Versorgungsleitlinie COPD
Handlungsempfehlungen für Praktizierende und Betroffene
23.02.2022 • 0 Kommentare

Die im August 2021 veröffentlichte zweite Auflage der S3-Leitlinie beinhaltet Informationen zur bestmöglichen Versorgung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). 51 ExpertInnen aus 30 Organisationen waren an der Umsetzung beteiligt. Neben grundlegenden Informationen zur Definition und Epidemiologie informiert die Leitlinie über ärztliche Themengebiete wie Diagnostik. Monitoring und medikamentöse Therapie, aber auch über physiotherapeutisch relevante Themen wie Tabakentwöhnung, Nicht-medikamentöse Therapie und die medizinische Rehabilitation.

Rauchentwöhnung an erster Stelle
Primäre Ursache der meisten COPD-Erkrankungen ist nach wie vor der Tabakkonsum. Die Expertengruppe stellt zu Beginn der Leitlinie eine Bedingung auf, die für alle weiteren Maßnahmen entscheidend ist: „Eine relevante Verbesserung der COPD kann nur mit totaler Abstinenz erreicht werden. Deshalb soll rauchenden PatientInnen mit COPD dringend die vollständige und dauerhafte Abstinenz empfohlen werden.“ Dieser Umstand sollte allen an der Therapie Beteiligten im Therapieprozess präsent sein. Ergänzende Maßnahmen sind nur sinnvoll, wenn Betroffene mit dem Rauchen aufhören. Selbst eine Reduktion des Rauchverhaltens zeigt keine signifikante Reduktion der Beschwerden und der Lungenfunktion. Verhaltenstherapie und gegebenenfalls medikamentöse Unterstützung wie Nikotinpflaster können die PatientInnen bei der Entwöhnung unterstützen.

Nicht medikamentöse Therapie
Wenn die Rauchentwöhnung erfolgreich war, stellt körperliches Training einen wesentlichen Bestandteil in der COPD-Therapie dar. Aus der Evidenz lässt sich nicht ableiten, welche Trainingsform hierbei am wirkungsvollsten ist – Was nicht unbedingt negativ zu bewerten ist, da dies PatientInnen eine größere Auswahlmöglichkeit bietet und so die Motivation erleichtern könnte.

Dabei stehen PatientInnen häufig vor Barrieren, deren Bewältigung in der Therapie oft größte Relevanz haben dürfte:

  • • Angst vor Dyspnoe und Bewegungsangst
    • Bewegungsstörungen durch bei der COPD häufig zu findenden Komorbiditäten wie Arthrosen, Schwindel oder Herz-Kreislauferkrankungen
    • Häufig mit der Erkrankung einhergehende Depressionen, Antriebslosigkeit oder auch Angstzustände
    • Eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz, da der Lebensstil bisher wenig bis gar nicht auf Gesundheit ausgelegt war
    • Und vor allem in der derzeitigen Lage: Eine Angst vor Ansteckung mit Covid-19
Für PatientInnen, die ein körperliches Training aktuell nicht außerhalb der Wohnung durchführen können, empfiehlt die Leitlinie eine „individuell angepasste, supervidierte und motivierende häusliche Trainingstherapie“, was die Verordnung von Hausbesuchen bei betroffenen PatientInnen erleichtern sollte.

Atemtherapie eher „kann“ als „muss“
Zwar sollen Betroffene über akut helfende Maßnahmen wie Atem-Hilfsstellungen aufgeklärt werden, allerdings sollte die Durchführung einer tatsächlichen Atemtherapie höchstens im Fall einer schweren, immobilisierenden Erkrankung durchgeführt werden. „Wenn körperliches Training möglich ist, soll dies nicht zu Gunsten einer alleinigen Atemphysiotherapie ersetzt werden“, betonen die AutorInnen.

Praktisches Infomaterial als Therapieergänzung
PatientInnen kommen eher selten mit der Primärdiagnose COPD in eine Physiotherapiepraxis. Bei einer Prävalenz von ungefähr fünf bis sechs Prozent in der Gesamtbevölkerung und sogar über zehn Prozent bei den über 80-Jährigen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die COPD als Begleiterkrankung eine Rolle im Therapiegeschehen spielt. Gut also, wenn TherapeutInnen handfestes Material zur Verfügung haben, um Ängsten vor Bewegung entgegenzuwirken.

Um Betroffene und Angehörige zu informieren, wurden im Rahmen der Leitlinie auch PatientInnen-Ratgeber erstellt. Diese bieten beispielsweise Informationen zur Wichtigkeit von körperlicher Aktivität oder zur Rauchentwöhnung.

Daniel Bombien / physio.de

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