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Erlangen

Physiotherapeut:in mit Schwerpunkt
Manuelle Therapie

Erlangen-Büchenbach "·
Vollzeit/Teilzeit "· ab Januar 2027
"· unbefristet


VON SCHMERZ ZUR STÄRKE
________________

Exeo ist eine Gemeinschaftspraxis
für Physiotherapie, Rehabilitation
und Training in
Erlangen-Büchenbach. Persönlich,
spezialisiert, präzise, behutsam,
geduldig und mutig – so arbeiten
wir.
Die meisten unserer Patient:innen
kommen mit Schmerzen, viele von
ihnen trainieren heute. Deshalb
verbinden wir Befund, ma...
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  1. Neue Beiträge Alle Foren Therapiemethoden Physiotherapie Z.n Schulterluxation ohne reposition

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Z.n Schulterluxation ohne reposition
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Anonymer Teilnehmer
20.09.2013 20:40
Hallo..

Habe eine frage an euch.. ein bekannter hat mich angerufen. Er hat sie beim Fußball die Schulter luxiert. Im KH wurde für 4 Tage ein Dreieckstuch angelegt und fertig. Zwischen beiden Schultern ist ein deutlicher unterschied zu sehen. So seine schilderung. Er kann den Arm bewegen aber nicht unter Belastung. Man hat ihm eine Op vorgeschlagen die er aber abgelehnt hat. Mehr weis ich leider noch nicht.

So nun meine Frage was darf/kann ich mit der Schulter machen? Irgendwelche Ideen?
Hatte so einen Fall noch nie.

Besten Dank!
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Hallo.. Habe eine frage an euch.. ein bekannter hat mich angerufen. Er hat sie beim Fußball die Schulter luxiert. Im KH wurde für 4 Tage ein Dreieckstuch angelegt und fertig. Zwischen beiden Schultern ist ein deutlicher unterschied zu sehen. So seine schilderung. Er kann den Arm bewegen aber nicht unter Belastung. Man hat ihm eine Op vorgeschlagen die er aber abgelehnt hat. Mehr weis ich leider noch nicht. So nun meine Frage was darf/kann ich mit der Schulter machen? Irgendwelche Ideen? Hatte so einen Fall noch nie. Besten Dank!
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Anonymer Teilnehmer schrieb:

Hallo..

Habe eine frage an euch.. ein bekannter hat mich angerufen. Er hat sie beim Fußball die Schulter luxiert. Im KH wurde für 4 Tage ein Dreieckstuch angelegt und fertig. Zwischen beiden Schultern ist ein deutlicher unterschied zu sehen. So seine schilderung. Er kann den Arm bewegen aber nicht unter Belastung. Man hat ihm eine Op vorgeschlagen die er aber abgelehnt hat. Mehr weis ich leider noch nicht.

So nun meine Frage was darf/kann ich mit der Schulter machen? Irgendwelche Ideen?
Hatte so einen Fall noch nie.

Besten Dank!

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Wolfgang Pokorski
21.09.2013 10:24
Wahrscheinlich ist außer Lymphdrainage im Akutstadium nicht viel zu machen . Und du kannst versuchen, klar zu werden, welche Indikation zur OP besteht und hier Evtl beraten.

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• ztzj
Wahrscheinlich ist außer Lymphdrainage im Akutstadium nicht viel zu machen . Und du kannst versuchen, klar zu werden, welche Indikation zur OP besteht und hier Evtl beraten.
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Wolfgang Pokorski schrieb:

Wahrscheinlich ist außer Lymphdrainage im Akutstadium nicht viel zu machen . Und du kannst versuchen, klar zu werden, welche Indikation zur OP besteht und hier Evtl beraten.

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Geert Jeuring
22.09.2013 08:22
Vielleicht hilft dir folgendes weiter:

Die weitere Behandlung einer reponierten Schulter nach erstmaliger Luxation hat zum Ziel, die Heilung des rupturierten Kapsel-Bandapparates zu ermöglichen und die Gelenksfunktion sicherzustellen, damit keine erneute Reluxation bzw. später nicht ein Zustand rezidivierender habitueller Luxationen auftreten.
Die Therapie besteht bei jüngeren Patienten ( < 40 ) in der Regel in Ruhigstellung im Desault- oder Gilchristverband für 3 Wochen (diese kann durchaus länger oder kurzer sein, dies ist abhängig von die Präferenzen des behandelnden Arztes). Eine länger dauernde Immobilisierung hat keinen Einfluss auf die Rate von posttraumatischer habitueller Luxation.
Die Rezidivrate bei jüngere Patienten ist relativ hoch: 12.7 % im ersten Jahr bis 15.9 % bis zum 5. Jahr. Einen positiven Einfluss auf die Rezidivrate haben gezielte physiotherapeutische Massnahmen unter Anleitung ( Ryf und Matter 1988 ). Daher ergibt sich folgendes Behandungskonzept :
1. Die erste traumatisch bedingte Schulterluxation des jüngeren Patienten wird konservativ durch eine dreiwöchige Ruhigstellung im Dessault- oder Gilchristverband behandelt. Ist der Patient älter, kann die Immobilisierung auf wenige Tage beschränkt werden. Gezielte Physiotherapie ist wichtig, wobei Rotationsbewegungen zunächst unbedingt vermieden werden müssen
2. Bestehen Anzeichen für ausgeprägte Läsionen, so muss zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine wenig invasive Pneumarthro- Computertomographie durchgeführt werden. Ihre Treffsicherheit beim Nachweis von Kapselabrissen vom skapulahals beträgt 94 %, für den Verletzungsnachweis des Labrum glenoidale 88 % fuer die Darstellung einer pathologisch erweiterten Gelenkskapsel 84 % ( Mayr und Mitarbeiter 1991 )

Spätkomplikationen:
• Rezidivierende Schulterluxationen
• Schultersteife
• Sympathische Reflexdystrophie

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• Hase C
• Wolfgang Pokorski
• smatsu85
Vielleicht hilft dir folgendes weiter: Die weitere Behandlung einer reponierten Schulter nach erstmaliger Luxation hat zum Ziel, die Heilung des rupturierten Kapsel-Bandapparates zu ermöglichen und die Gelenksfunktion sicherzustellen, damit keine erneute Reluxation bzw. später nicht ein Zustand rezidivierender habitueller Luxationen auftreten. Die Therapie besteht bei jüngeren Patienten ( < 40 ) in der Regel in Ruhigstellung im Desault- oder Gilchristverband für 3 Wochen (diese kann durchaus länger oder kurzer sein, dies ist abhängig von die Präferenzen des behandelnden Arztes). Eine länger dauernde Immobilisierung hat keinen Einfluss auf die Rate von posttraumatischer habitueller Luxation. Die Rezidivrate bei jüngere Patienten ist relativ hoch: 12.7 % im ersten Jahr bis 15.9 % bis zum 5. Jahr. Einen positiven Einfluss auf die Rezidivrate haben gezielte physiotherapeutische Massnahmen unter Anleitung ( Ryf und Matter 1988 ). Daher ergibt sich folgendes Behandungskonzept : 1. Die erste traumatisch bedingte Schulterluxation des jüngeren Patienten wird konservativ durch eine dreiwöchige Ruhigstellung im Dessault- oder Gilchristverband behandelt. Ist der Patient älter, kann die Immobilisierung auf wenige Tage beschränkt werden. Gezielte Physiotherapie ist wichtig, wobei Rotationsbewegungen zunächst unbedingt vermieden werden müssen 2. Bestehen Anzeichen für ausgeprägte Läsionen, so muss zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine wenig invasive Pneumarthro- Computertomographie durchgeführt werden. Ihre Treffsicherheit beim Nachweis von Kapselabrissen vom skapulahals beträgt 94 %, für den Verletzungsnachweis des Labrum glenoidale 88 % fuer die Darstellung einer pathologisch erweiterten Gelenkskapsel 84 % ( Mayr und Mitarbeiter 1991 ) Spätkomplikationen: • Rezidivierende Schulterluxationen • Schultersteife • Sympathische Reflexdystrophie
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Geert Jeuring schrieb:

Vielleicht hilft dir folgendes weiter:

Die weitere Behandlung einer reponierten Schulter nach erstmaliger Luxation hat zum Ziel, die Heilung des rupturierten Kapsel-Bandapparates zu ermöglichen und die Gelenksfunktion sicherzustellen, damit keine erneute Reluxation bzw. später nicht ein Zustand rezidivierender habitueller Luxationen auftreten.
Die Therapie besteht bei jüngeren Patienten ( < 40 ) in der Regel in Ruhigstellung im Desault- oder Gilchristverband für 3 Wochen (diese kann durchaus länger oder kurzer sein, dies ist abhängig von die Präferenzen des behandelnden Arztes). Eine länger dauernde Immobilisierung hat keinen Einfluss auf die Rate von posttraumatischer habitueller Luxation.
Die Rezidivrate bei jüngere Patienten ist relativ hoch: 12.7 % im ersten Jahr bis 15.9 % bis zum 5. Jahr. Einen positiven Einfluss auf die Rezidivrate haben gezielte physiotherapeutische Massnahmen unter Anleitung ( Ryf und Matter 1988 ). Daher ergibt sich folgendes Behandungskonzept :
1. Die erste traumatisch bedingte Schulterluxation des jüngeren Patienten wird konservativ durch eine dreiwöchige Ruhigstellung im Dessault- oder Gilchristverband behandelt. Ist der Patient älter, kann die Immobilisierung auf wenige Tage beschränkt werden. Gezielte Physiotherapie ist wichtig, wobei Rotationsbewegungen zunächst unbedingt vermieden werden müssen
2. Bestehen Anzeichen für ausgeprägte Läsionen, so muss zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine wenig invasive Pneumarthro- Computertomographie durchgeführt werden. Ihre Treffsicherheit beim Nachweis von Kapselabrissen vom skapulahals beträgt 94 %, für den Verletzungsnachweis des Labrum glenoidale 88 % fuer die Darstellung einer pathologisch erweiterten Gelenkskapsel 84 % ( Mayr und Mitarbeiter 1991 )

Spätkomplikationen:
• Rezidivierende Schulterluxationen
• Schultersteife
• Sympathische Reflexdystrophie



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