Physiotherapeut:in mit Manueller
Therapie (m/w/d) in
Hannover-Ricklingen gesucht
Du bist Physiotherapeut:in,
arbeitest gern eigenverantwortlich
und möchtest deine Patient:innen
wirklich individuell begleiten?
Dann passt du hervorragend in
unsere Praxis Physiotherapie
Ricklingen in Hannover.
Das sind wir
Wir sind eine inhabergeführte
Praxis mit klaren Werten:
respektvoller Umgang auf
Augenhöhe, verlässliche
Strukturen und Freude an qualitativ
hochwertiger Therapie. In ruhigen,
moderne...
Therapie (m/w/d) in
Hannover-Ricklingen gesucht
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hochwertiger Therapie. In ruhigen,
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Situation: Anfang November kam es zu einem Verkehrsunfall bei dem der Unfallverursacher seitlich unter dem Platz im Schulbus einschlug auf dem eine Jugendliche mit Trisomie 21 - proximale Fraktur Tibia&Fibula rechts wurden direkt diagnostiziert (jeweils mit Plattenosteosynthese versorgt), kurz vor Entlassung aus dem Akut-Krankenhaus wurde noch eine Radiusfraktur rechts entdeckt welche konservativ behandelt wurde. Bis zur Versorgung mit einem Unterarmgehwagen Mitte Dezember war sie praktisch ausschließlich im Rollstuhl mobil; der Gang an Unterarmgehstützen wurde in der ersten Woche des Jahres schnell&sicher erlernt.
Teilbelastung Bodenkontakt bis Mitte Januar, dann zwei Wochen 30kg, seit Anfang Februar Vollbelastung.
Der Wechsel vom Rollstuhl zu Gehwagen zu Stützen zu freiem Gang verlief jeweils zügig und reibungslos.
Nach insgesamt dreimaliger Psoas-Detonisation (Weihnachten, Anfang/Mitte Januar) ist das rechte Hüftgelenk ohne Bewegungseinschränkung, ~10° Extension werden erreicht.
Das OSG re ist ebenfalls unauffällig; das rechte Knie wird anstandslos gebeugt und rotiert - passiv wird eine Extension ~5° erreicht, aktiv liegt zumindest mal das Bein flächig auf dem Boden, im Gang ist bei ~10° Flexion Schluss; daraus folgt eine mangelnde Extension im Hüftgelenk und ein entsprechend unrundes Gangbild.
Zumindest theoretisch weiß die Schülerin, dass sie das rechte Knie beim gehen weiter strecken darf; sie hat heute auch immer wieder innegehalten und den rechten Fuß vorgestellt um dann das Knie zu strecken ... aber die Umsetzung in der Standbeinphase klappt einfach nicht. Körperliche Erschöpfung aktuell nach ~950m Wegstrecke mit 40 Höhenmetern.
Alle Hilfsmittel die zum Hausbesuch transportabel sind dürfen vorgeschlagen werden, ggf. kann für eine überschaubare Anzahl Termine ein Transport zur nächsten Beinpresse organisiert werden.
Die BG gibt für die nächsten drei Monate grünes Licht für alle Maßnahmen die ich dem D-Arzt erklären kann - ich würde gerne in den kommenden zwei Wochen fertig werden.
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MeFe89 schrieb:
Was ist deine Hypothese, weshalb sie in derstandbeinphase nicht endgradig steckt?
Die Psoas-Detonisation war schon ein großer Vertrauensakt, denn: "mein Körper, Hände weg, Mann sowieso nicht. Arschloch verpiss dich! 😊"
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Papa Alpaka schrieb:
@MeFe89 entweder Gewöhnung aus der Ruhigstellung / nicht ausgesprochene Angst vor der Streckung unter Last oder muskuläre Ursachen die eine manuelle Intervention erfordern (vgl. Psoas).
Die Psoas-Detonisation war schon ein großer Vertrauensakt, denn: "mein Körper, Hände weg, Mann sowieso nicht. Arschloch verpiss dich! 😊"
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MeFe89 schrieb:
@Papa Alpaka im Stand kann sie das Knie aber Strecken?
Gerade Menschen mit Beeinträchtigungen haben m.E.n. ihr eigenes Tempo. Geh tanzen mit ihr, "eierlaufen"...manchmal hilft Ablenkung vom "kranken" Bein
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Elleng schrieb:
Die meisten P interessiert es nicht, wann der PT mit der Behandlung fertig (i.S. von Endergebnis erreicht) werden will.
Gerade Menschen mit Beeinträchtigungen haben m.E.n. ihr eigenes Tempo. Geh tanzen mit ihr, "eierlaufen"...manchmal hilft Ablenkung vom "kranken" Bein
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Papa Alpaka schrieb:
@Elleng 👍ich meinte "fertig werden" im Sinne von "wenn die Situation zu lange bleibt wie sie ist festigt sich das Selbstbild eines runden Ganges in einem Gangbild das wir von außen nicht als rund bezeichnen würden" ... und ja, die Fasnet ist für mich therapeutische Hochleistungsarbeit, jetzt habe ich die Chance, therapeutische Inhalte umzusetzen ohne als Therapeut aufzutreten 😅
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Papa Alpaka schrieb:
Guten Abend, ich brauche eure Ideen 😊
Situation: Anfang November kam es zu einem Verkehrsunfall bei dem der Unfallverursacher seitlich unter dem Platz im Schulbus einschlug auf dem eine Jugendliche mit Trisomie 21 - proximale Fraktur Tibia&Fibula rechts wurden direkt diagnostiziert (jeweils mit Plattenosteosynthese versorgt), kurz vor Entlassung aus dem Akut-Krankenhaus wurde noch eine Radiusfraktur rechts entdeckt welche konservativ behandelt wurde. Bis zur Versorgung mit einem Unterarmgehwagen Mitte Dezember war sie praktisch ausschließlich im Rollstuhl mobil; der Gang an Unterarmgehstützen wurde in der ersten Woche des Jahres schnell&sicher erlernt.
Teilbelastung Bodenkontakt bis Mitte Januar, dann zwei Wochen 30kg, seit Anfang Februar Vollbelastung.
Der Wechsel vom Rollstuhl zu Gehwagen zu Stützen zu freiem Gang verlief jeweils zügig und reibungslos.
Nach insgesamt dreimaliger Psoas-Detonisation (Weihnachten, Anfang/Mitte Januar) ist das rechte Hüftgelenk ohne Bewegungseinschränkung, ~10° Extension werden erreicht.
Das OSG re ist ebenfalls unauffällig; das rechte Knie wird anstandslos gebeugt und rotiert - passiv wird eine Extension ~5° erreicht, aktiv liegt zumindest mal das Bein flächig auf dem Boden, im Gang ist bei ~10° Flexion Schluss; daraus folgt eine mangelnde Extension im Hüftgelenk und ein entsprechend unrundes Gangbild.
Zumindest theoretisch weiß die Schülerin, dass sie das rechte Knie beim gehen weiter strecken darf; sie hat heute auch immer wieder innegehalten und den rechten Fuß vorgestellt um dann das Knie zu strecken ... aber die Umsetzung in der Standbeinphase klappt einfach nicht. Körperliche Erschöpfung aktuell nach ~950m Wegstrecke mit 40 Höhenmetern.
Alle Hilfsmittel die zum Hausbesuch transportabel sind dürfen vorgeschlagen werden, ggf. kann für eine überschaubare Anzahl Termine ein Transport zur nächsten Beinpresse organisiert werden.
Die BG gibt für die nächsten drei Monate grünes Licht für alle Maßnahmen die ich dem D-Arzt erklären kann - ich würde gerne in den kommenden zwei Wochen fertig werden.
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Papa Alpaka schrieb:
Ja.
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Elleng schrieb:
War denn ihr Gangbild vor dem Ereignis "rund"?
Du kannst mit visuellen Pads arbeiten, Stb auf blau und dann soll sie mit dem gesunden Bein irgendetwas stampfen, oder wegkicken je nach Motivation. Es gibt für die Schule diese Drücker wo ein Geräusch dabei entsteht. Oder diese "super teure Dinge" wo aufleuchten und sie müssen gedrückt werden.
Slackline? Vielleicht toleriert sie dann, dass du sie an der Hand nimmst.
Evtl kannst du magische Handschuhe in ihrer Lieblingsfarbe, die auch noch blinken nehmen, und damit Knie /Hüfte in Ex währen der Stb Phase fixieren?
Mit Geräusche zu arbeiten ist oft ein gamechanger. In BL unten an den Füßen Luftballons, oder Glöckchen für Knie/Hüftex.
Oder du fixiert Stb und mit dem gesunden muss sie Bonbons, Murmeln, usw , die auf einem Stuhl sind mit dem Spb Fuß aufsammeln und in einem Eimer neben dem Stb reinlegen.
Du kannst sie vielleicht auch mit dem Skateboard fahren lassen, oder Fahrrad im Stehen?
Hilft dir das? Oder habe ich das Grundproblem falsch verstanden?
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Ich würde mal mit FBL "am Ort steher" und "am Ort geher" anfangen.
Ggf mit theraband zuerst mit spannung von hinten für Unterstützung knie ext und dann von vorne zur besseren Aktivierung quadrizeps.
Das ist einfach gemacht.
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MeFe89 schrieb:
Alles spannende Sachen :)
Ich würde mal mit FBL "am Ort steher" und "am Ort geher" anfangen.
Ggf mit theraband zuerst mit spannung von hinten für Unterstützung knie ext und dann von vorne zur besseren Aktivierung quadrizeps.
Das ist einfach gemacht.
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massu schrieb:
Nochmals zum Verstehen. Sie hat in der Stb Phase Probleme. Kann das Knie nicht strecken. Also ist Hüftex +Knieex Problematisch?
Du kannst mit visuellen Pads arbeiten, Stb auf blau und dann soll sie mit dem gesunden Bein irgendetwas stampfen, oder wegkicken je nach Motivation. Es gibt für die Schule diese Drücker wo ein Geräusch dabei entsteht. Oder diese "super teure Dinge" wo aufleuchten und sie müssen gedrückt werden.
Slackline? Vielleicht toleriert sie dann, dass du sie an der Hand nimmst.
Evtl kannst du magische Handschuhe in ihrer Lieblingsfarbe, die auch noch blinken nehmen, und damit Knie /Hüfte in Ex währen der Stb Phase fixieren?
Mit Geräusche zu arbeiten ist oft ein gamechanger. In BL unten an den Füßen Luftballons, oder Glöckchen für Knie/Hüftex.
Oder du fixiert Stb und mit dem gesunden muss sie Bonbons, Murmeln, usw , die auf einem Stuhl sind mit dem Spb Fuß aufsammeln und in einem Eimer neben dem Stb reinlegen.
Du kannst sie vielleicht auch mit dem Skateboard fahren lassen, oder Fahrrad im Stehen?
Hilft dir das? Oder habe ich das Grundproblem falsch verstanden?
ich arbeite auch über 50% meiner Arbeitszeit mit beeinträchtigten Menschen.
Meist versuche ich bei solchen Problematiken mir zu überlegen, mit welchem Gegenstand/welcher Leidenschaft/welcher persönlichen Eigenschaft ich sie am besten packe.
Ein Klient von mir hatte ein ähnliches Problem. Da habe ich im Stand erst einmal viel in die Aufrichtung des Rumpfes und der unteren Extremität gearbeitet. Sein Ziel war es "zu helfen". So habe ich beispielsweise einen Eimer Wasser genommen und wir haben zusammen die oberen Sprossen der Sprossenwand gereinigt, ein Regal ausgeräumt, ausgewischt und wieder eingeräumt...
Eine andere Klientin liebt Sticker. Diese habe ich an einer Schnur weit oben aufgehängt und sie durfte alle behalten, die sie erreicht hat. Vielleicht fällt dir ja was ein, was erst einmal gar nichts mit dem Problem zu tun hat... Ich denke auch, Ablenkung ist alles. :-)
Good luck
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Schnöde Dehnung der dorsalen Beinmuskulatur ist doof, im Langsitz auf dem rechten Knie abstützen während das Handy zum Bibi&Tina gucken auf dem Boden steht wird begeistert angenommen (Angewohnheit: auf einem Holzstuhl sitzend mit untergeschlagenen Beinen Filme gucken).
Auf dem Rosenmontagsball tanzen: ein ganz klares mich-mit-beiden-Händen-wegschubsen das ich als Nein! interpretiere 😅
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Papa Alpaka schrieb:
🥰 Zwischenstand: die Idee, aus dem umgekehrten Vierfüßlerstand mit der Ferse den Lichtschalter zu betätigen fand sie gut, dass sie dabei an Kraft- und Streckdefizite gestoßen ist eher weniger gut.
Schnöde Dehnung der dorsalen Beinmuskulatur ist doof, im Langsitz auf dem rechten Knie abstützen während das Handy zum Bibi&Tina gucken auf dem Boden steht wird begeistert angenommen (Angewohnheit: auf einem Holzstuhl sitzend mit untergeschlagenen Beinen Filme gucken).
Auf dem Rosenmontagsball tanzen: ein ganz klares mich-mit-beiden-Händen-wegschubsen das ich als Nein! interpretiere 😅
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UlnaR schrieb:
Hallo Papa Alpaka,
ich arbeite auch über 50% meiner Arbeitszeit mit beeinträchtigten Menschen.
Meist versuche ich bei solchen Problematiken mir zu überlegen, mit welchem Gegenstand/welcher Leidenschaft/welcher persönlichen Eigenschaft ich sie am besten packe.
Ein Klient von mir hatte ein ähnliches Problem. Da habe ich im Stand erst einmal viel in die Aufrichtung des Rumpfes und der unteren Extremität gearbeitet. Sein Ziel war es "zu helfen". So habe ich beispielsweise einen Eimer Wasser genommen und wir haben zusammen die oberen Sprossen der Sprossenwand gereinigt, ein Regal ausgeräumt, ausgewischt und wieder eingeräumt...
Eine andere Klientin liebt Sticker. Diese habe ich an einer Schnur weit oben aufgehängt und sie durfte alle behalten, die sie erreicht hat. Vielleicht fällt dir ja was ein, was erst einmal gar nichts mit dem Problem zu tun hat... Ich denke auch, Ablenkung ist alles. :-)
Good luck
Als aktives Angebot kommt der einbeinige Strecksprung gut an 😊
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Problem beschreiben
Papa Alpaka schrieb:
Zwischenstand: mit viel Widerwille (aber "fügen ins Schicksal") ist die passive Extension des Kniegelenks in Rückenlage und im Stand mit Belastung des rechten Beins möglich.
Als aktives Angebot kommt der einbeinige Strecksprung gut an 😊
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