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  1. Neue Beiträge Alle Foren Therapiemethoden Physiotherapie Dynamic Movement Intervention Intensivtherapie – Einblick in das therapeutische Vorgehen

Neues Thema
Dynamic Movement Intervention Intensivtherapie – Einblick in das therapeutische Vorgehen
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Laura Timm
Vor 5 Tagen
Wenn im Zusammenhang mit DMI von „Intensivtherapie“ gesprochen wird, führt das häufig zunächst zu Rückfragen, sowohl bei Eltern als auch im fachlichen Austausch unter Kolleg:innen.

Was ist damit konkret gemeint, und wie unterscheidet sich dieses Setting von klassischen Therapieformen?

Die DMI Intensivtherapie (Dynamic Movement Intervention) basiert auf physiotherapeutischen und neurophysiologischen Grundlagen. Im Fokus stehen aktive, gezielt gesetzte Bewegungsimpulse, die individuell auf das jeweilige Kind abgestimmt werden.

Ein wesentliches Merkmal ist die strukturierte und zeitlich verdichtete Durchführung der Therapie. In meiner Praxis findet die Intensivtherapie in der Regel über einen Zeitraum von etwa 1–3 Wochen statt, mit täglichen Therapieeinheiten von 1-2 Stunden.

Die einzelnen Inhalte bauen systematisch aufeinander auf, werden kontinuierlich überprüft und entsprechend angepasst.

Ein zentraler Bestandteil ist die Wiederholung funktioneller Bewegungsabläufe. Durch diese wiederkehrenden Impulse sollen motorische Lernprozesse begleitet werden. Die Intensität wird dabei stets individuell gesteuert und an die Belastbarkeit sowie die Fähigkeiten des Kindes angepasst.

Die Therapie wird nicht isoliert betrachtet. Abhängig von der Ausgangssituation kann es sinnvoll sein, ergänzende therapeutische Ansätze zu integrieren.

Ebenso spielt der Alltag eine wichtige Rolle: Inhalte der Therapie lassen sich häufig in alltägliche Situationen übertragen und dort weiterführen. Eltern bzw. Bezugspersonen werden aktiv in den Prozess einbezogen und entsprechend angeleitet.

Zielsetzung ist die therapeutische Begleitung der motorischen Entwicklung unter Berücksichtigung individueller Voraussetzungen.

Die Inhalte werden fortlaufend evaluiert und angepasst.

Hinweis: Aussagen zum Therapieerfolg sind, wie in der Pädiatrie üblich, nicht pauschal möglich, da dieser von zahlreichen individuellen Faktoren abhängt.
Die Darstellung dient dem fachlichen Austausch und stellt keine individuelle Therapieempfehlung dar.

Abschließend ist mir der fachliche Austausch wichtig: Ich bin daran interessiert, mich stärker zu vernetzen und Erfahrungen mit Kolleg:innen zu teilen. Daher würde ich mich freuen, über diesen Weg Therapeut:innen zu finden, die ebenfalls mit DMI arbeiten oder sich für das Konzept interessieren.

Wie sind eure Erfahrungen mit Intensivkonzepten in der Pädiatrie, insbesondere im Hinblick auf Frequenz, Belastungssteuerung und Übertrag in den Alltag.
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Wenn im Zusammenhang mit DMI von „Intensivtherapie“ gesprochen wird, führt das häufig zunächst zu Rückfragen, sowohl bei Eltern als auch im fachlichen Austausch unter Kolleg:innen. Was ist damit konkret gemeint, und wie unterscheidet sich dieses Setting von klassischen Therapieformen? Die DMI Intensivtherapie (Dynamic Movement Intervention) basiert auf physiotherapeutischen und neurophysiologischen Grundlagen. Im Fokus stehen aktive, gezielt gesetzte Bewegungsimpulse, die individuell auf das jeweilige Kind abgestimmt werden. Ein wesentliches Merkmal ist die strukturierte und zeitlich verdichtete Durchführung der Therapie. In meiner Praxis findet die Intensivtherapie in der Regel über einen Zeitraum von etwa 1–3 Wochen statt, mit täglichen Therapieeinheiten von 1-2 Stunden. Die einzelnen Inhalte bauen systematisch aufeinander auf, werden kontinuierlich überprüft und entsprechend angepasst. Ein zentraler Bestandteil ist die Wiederholung funktioneller Bewegungsabläufe. Durch diese wiederkehrenden Impulse sollen motorische Lernprozesse begleitet werden. Die Intensität wird dabei stets individuell gesteuert und an die Belastbarkeit sowie die Fähigkeiten des Kindes angepasst. Die Therapie wird nicht isoliert betrachtet. Abhängig von der Ausgangssituation kann es sinnvoll sein, ergänzende therapeutische Ansätze zu integrieren. Ebenso spielt der Alltag eine wichtige Rolle: Inhalte der Therapie lassen sich häufig in alltägliche Situationen übertragen und dort weiterführen. Eltern bzw. Bezugspersonen werden aktiv in den Prozess einbezogen und entsprechend angeleitet. Zielsetzung ist die therapeutische Begleitung der motorischen Entwicklung unter Berücksichtigung individueller Voraussetzungen. Die Inhalte werden fortlaufend evaluiert und angepasst. Hinweis: Aussagen zum Therapieerfolg sind, wie in der Pädiatrie üblich, nicht pauschal möglich, da dieser von zahlreichen individuellen Faktoren abhängt. Die Darstellung dient dem fachlichen Austausch und stellt keine individuelle Therapieempfehlung dar. Abschließend ist mir der fachliche Austausch wichtig: Ich bin daran interessiert, mich stärker zu vernetzen und Erfahrungen mit Kolleg:innen zu teilen. Daher würde ich mich freuen, über diesen Weg Therapeut:innen zu finden, die ebenfalls mit DMI arbeiten oder sich für das Konzept interessieren. Wie sind eure Erfahrungen mit Intensivkonzepten in der Pädiatrie, insbesondere im Hinblick auf Frequenz, Belastungssteuerung und Übertrag in den Alltag.
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Laura Timm schrieb:

Wenn im Zusammenhang mit DMI von „Intensivtherapie“ gesprochen wird, führt das häufig zunächst zu Rückfragen, sowohl bei Eltern als auch im fachlichen Austausch unter Kolleg:innen.

Was ist damit konkret gemeint, und wie unterscheidet sich dieses Setting von klassischen Therapieformen?

Die DMI Intensivtherapie (Dynamic Movement Intervention) basiert auf physiotherapeutischen und neurophysiologischen Grundlagen. Im Fokus stehen aktive, gezielt gesetzte Bewegungsimpulse, die individuell auf das jeweilige Kind abgestimmt werden.

Ein wesentliches Merkmal ist die strukturierte und zeitlich verdichtete Durchführung der Therapie. In meiner Praxis findet die Intensivtherapie in der Regel über einen Zeitraum von etwa 1–3 Wochen statt, mit täglichen Therapieeinheiten von 1-2 Stunden.

Die einzelnen Inhalte bauen systematisch aufeinander auf, werden kontinuierlich überprüft und entsprechend angepasst.

Ein zentraler Bestandteil ist die Wiederholung funktioneller Bewegungsabläufe. Durch diese wiederkehrenden Impulse sollen motorische Lernprozesse begleitet werden. Die Intensität wird dabei stets individuell gesteuert und an die Belastbarkeit sowie die Fähigkeiten des Kindes angepasst.

Die Therapie wird nicht isoliert betrachtet. Abhängig von der Ausgangssituation kann es sinnvoll sein, ergänzende therapeutische Ansätze zu integrieren.

Ebenso spielt der Alltag eine wichtige Rolle: Inhalte der Therapie lassen sich häufig in alltägliche Situationen übertragen und dort weiterführen. Eltern bzw. Bezugspersonen werden aktiv in den Prozess einbezogen und entsprechend angeleitet.

Zielsetzung ist die therapeutische Begleitung der motorischen Entwicklung unter Berücksichtigung individueller Voraussetzungen.

Die Inhalte werden fortlaufend evaluiert und angepasst.

Hinweis: Aussagen zum Therapieerfolg sind, wie in der Pädiatrie üblich, nicht pauschal möglich, da dieser von zahlreichen individuellen Faktoren abhängt.
Die Darstellung dient dem fachlichen Austausch und stellt keine individuelle Therapieempfehlung dar.

Abschließend ist mir der fachliche Austausch wichtig: Ich bin daran interessiert, mich stärker zu vernetzen und Erfahrungen mit Kolleg:innen zu teilen. Daher würde ich mich freuen, über diesen Weg Therapeut:innen zu finden, die ebenfalls mit DMI arbeiten oder sich für das Konzept interessieren.

Wie sind eure Erfahrungen mit Intensivkonzepten in der Pädiatrie, insbesondere im Hinblick auf Frequenz, Belastungssteuerung und Übertrag in den Alltag.



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