Für unsere Praxis in der
Stuttgarter Straße in Tuttlingen
suchen wir ab sofort oder nach
Vereinbarung einen
Physiotherapeuten (m/w/d) in
Vollzeit.
Wir sind ein kleines Team und legen
Wert auf ein faires Miteinander auf
Augenhöhe, eine ruhige
Arbeitsatmosphäre und
Verlässlichkeit.
Das bieten wir Dir:
Faire Bezahlung: Das
Einstiegsgehalt startet bei 3.600
€ brutto/Monat (auf Basis von
100% Vollzeit). Alles Weitere
besprechen wir ganz individuell im
persönlichen Gespräch.
Urlaub ...
Stuttgarter Straße in Tuttlingen
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Physiotherapeuten (m/w/d) in
Vollzeit.
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€ brutto/Monat (auf Basis von
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Urlaub ...
Das Hausarztmodell ist eine freiwillige Leistung und darf nicht an Bedingungen geknüpft sein.
Und zur wirtschaftlichen Optimierung wurde gestern der eigentliche Besprechungstermin der Blutwerte, zu einem Anamnesegespräch umfunktioniert um die chronische Pauschale noch zu bekommen.
Ich habe meinem Arzt gefragt, wieso ich kein MLD Rezept mehr bekomme, dabei ist es doch ein LHM. "Der Chef verlangt jetzt eine Vertragsbindung, ansonsten gibt es keine Rezepte mehr. Und Mal ganz ehrlich, es ist ja auch für sie besser! Die Patienten verlangen alles Mögliche und gehen zu verschiedenen Ärzten dafür, es ist nicht fair uns gegenüber. Mit diesem Vertrag bekommen Sie alles aus einer Hand. " Mein eigentliches Anliegen wurden nur sehr oberflächlich abgehandelt, nach dem "langen" Fragebogen war keine Zeit mehr dafür....
Da diese Praxis die meisten Rezepte ausstellt, ist es für mich nicht möglich diese Praktiken meiner Kasse zu melden. Habt ihr mit den MVZs bei Euch auch solche Erfahrungen? Ist das jetzt das neue Normal?
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massu schrieb:
Gestern erlebt im MVZ vor Ort "Sie bekommen keine Physiorezepte mehr, wenn sie nicht den Vertrag unterschreiben. Hier ist der Vertrag, sie können es sich ja noch überlegen"
Das Hausarztmodell ist eine freiwillige Leistung und darf nicht an Bedingungen geknüpft sein.
Und zur wirtschaftlichen Optimierung wurde gestern der eigentliche Besprechungstermin der Blutwerte, zu einem Anamnesegespräch umfunktioniert um die chronische Pauschale noch zu bekommen.
Ich habe meinem Arzt gefragt, wieso ich kein MLD Rezept mehr bekomme, dabei ist es doch ein LHM. "Der Chef verlangt jetzt eine Vertragsbindung, ansonsten gibt es keine Rezepte mehr. Und Mal ganz ehrlich, es ist ja auch für sie besser! Die Patienten verlangen alles Mögliche und gehen zu verschiedenen Ärzten dafür, es ist nicht fair uns gegenüber. Mit diesem Vertrag bekommen Sie alles aus einer Hand. " Mein eigentliches Anliegen wurden nur sehr oberflächlich abgehandelt, nach dem "langen" Fragebogen war keine Zeit mehr dafür....
Da diese Praxis die meisten Rezepte ausstellt, ist es für mich nicht möglich diese Praktiken meiner Kasse zu melden. Habt ihr mit den MVZs bei Euch auch solche Erfahrungen? Ist das jetzt das neue Normal?
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Alex Moro schrieb:
was für vertrag?
Sehr viele HA haben Aufnahmestop...
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ali schrieb:
Joh ein Problem. On the other hand, gibt s bei uns HÄ, die NUR noch Patienten (weiter)behandeln, wenn sie dem Modell zustimmen...
Sehr viele HA haben Aufnahmestop...
Vielleicht sollten wir uns mal ein "Physiomodell" für Ärzte ausdenken, dass die nur noch zu uns schicken dürften, nachdem wir den Maßnahmen und co zugestimmt haben. Da würde auch keiner sein Zeichen drunter setzen, aber den dummen Blick des Arztes wäre es fast wert.
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Papa Alpaka schrieb:
"Die Versicherte verpflichtet sich, sämtliche Heilmittelverordnungen der Praxis für hausarztzentrierte Versorgung anzubieten,anderenfalls den entgangenen Umsatz zu entschädigen. Zu diesem Zweck ist die Praxis für hausarztzentrierte Versorgung berechtigt, Abrechnungsdaten bei der Krankenversicherung abzufragen."
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ali schrieb:
@Papa Alpaka ???
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Papa Alpaka schrieb:
@ali die heilmittelerbringende Variante des Hausarztmodells.
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Atheia schrieb:
Leider wird dieser Vertrag auch den Leuten ohne Erklärung vorgelegt. Meine Oma dachte damals, das hätte was mit Datenschutz zu tun. So viel Text, so Kleingedruckt, das konnte und wollte sie gar nicht lesen. Ich hab das damals postwendend wieder gekündigt und dem Arzt meinen Kommentar dazu verpasst. Sie war danach wo anders deutlich besser aufgehoben.
Vielleicht sollten wir uns mal ein "Physiomodell" für Ärzte ausdenken, dass die nur noch zu uns schicken dürften, nachdem wir den Maßnahmen und co zugestimmt haben. Da würde auch keiner sein Zeichen drunter setzen, aber den dummen Blick des Arztes wäre es fast wert.
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Evemarie Kaiser schrieb:
Einfach mal "Hausarztmodell" in die Google-Suche eingeben, da gibt's alle Infos grinning
Habe das mal gegoogelt.
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum man einen Vertrag unterschreiben soll, wenn man einen Hausarzt wählt. Das gibt es doch schon lange, dass der Hausarzt die Behandlungen und Überweisungen bei Fachärzten koordiniert. Das Hausarztmodell gibt es doch auch ohne Vertrag.
Praktisch ist es außerdem auch schon lange so, dass man bei einem Facharzt nur einen Termin bekommt, wenn man eine Überweisung hat.
Ich sehe für mich als Patienten auch keine Vorteile, wenn ich an einen Hausarzt 12 Monate gebunden sein muss durch einen Vertrag. Es schränkt meine freie Arztwahl eher ein.
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Crania schrieb:
Hey, danke !
Habe das mal gegoogelt.
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum man einen Vertrag unterschreiben soll, wenn man einen Hausarzt wählt. Das gibt es doch schon lange, dass der Hausarzt die Behandlungen und Überweisungen bei Fachärzten koordiniert. Das Hausarztmodell gibt es doch auch ohne Vertrag.
Praktisch ist es außerdem auch schon lange so, dass man bei einem Facharzt nur einen Termin bekommt, wenn man eine Überweisung hat.
Ich sehe für mich als Patienten auch keine Vorteile, wenn ich an einen Hausarzt 12 Monate gebunden sein muss durch einen Vertrag. Es schränkt meine freie Arztwahl eher ein.
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ali schrieb:
@Crania Der HA kriegt ne Extrapauschale, wenn Du mitmachst. Generell und International scheint es Kosten- und Gesundheitsnutzen zu geben. Witzig, das die TK dagegen wettert.
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massu schrieb:
@Crania Willkommen in der wirtschaftlichen Aufbesserung der MVZ! Die meisten GKV Patienten der Praxis sind in diesem Programm.
Und dann treten manche Praxen so auf, wie von massu beschrieben.
Ein klar arztzentriertes System.
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Crania schrieb:
@ali Das war auch meine Vermutung, dass der Hausarzt einen finanziellen Anreiz bekommt.
Und dann treten manche Praxen so auf, wie von massu beschrieben.
Ein klar arztzentriertes System.
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Crania schrieb:
Ich habe nicht ganz verstanden, was für ein Vertrag das sein soll? Der Patient soll WAS GENAU unterschreiben?
Wenn die Primärarztregelung generell eingeführt weden sollte, fällt das Geld mit Sicherheit weg. Dann braucht es ja keinen Anreiz mehr. Dann werden alle versuchen, die kostenträchtigen und zeitraubenden Patienten loszuwerden, die ständig auf der Matte stehen und irgendwohin überwiesen werden wollen. Das wird noch echt lustig.
Ärzte, die versuchen, die Patienten auf diese Tour zu erpressen, sollte man unbedingt meiden. Da sind die Fehl- und Überbehandlungen, weils für irgendwas Geld gibt, und die stillen Unterlassungen, für notwendige Untersuchungen, die Kosten erzeugen, schon vorprogrammiert. 1000x geröngt und immer noch strahlt nix......
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massu schrieb:
@S. Vogt dass sind genau DIE Ärzte , die dann z.B. für die chirurgischen Patienten, die es echt bräuchten kein Rezept mehr ausschreiben wollen, weil es ihr Budget nicht hergibt.
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ali schrieb:
@S. Vogt Einspruch, Euer Ehren. Bei uns sind es durchaus auch engagierte und empfehlnswerte HÄ die GERNE ne Unterschrift hätten...Pauschale Verurteilungen sind m.E. fehl am Platze...
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ali schrieb:
@massu Auch hier Widerspruch..Wir haben z.B. einen HA, der immernoch ziemlich freigiebig Verordnungen ausschreibt, obwohl er schon einen Regress am Hals hatte. Allerdings eher nur eins. Für eventuelle Folgerezepte verweist er meist an die Fachärzte. Find ich O.k. Chirugische Patienten dürfen auch gern vom Chirugen die Rezepte bekommen.
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S. Vogt schrieb:
Das Modell steht eh auf der Kippe und wird kritisch angeschaut. Vermutlich soll die Extrabezahlung wegfallen. Dann stirbt das sofort und von eben auf jetzt. Abwarten.
Wenn die Primärarztregelung generell eingeführt weden sollte, fällt das Geld mit Sicherheit weg. Dann braucht es ja keinen Anreiz mehr. Dann werden alle versuchen, die kostenträchtigen und zeitraubenden Patienten loszuwerden, die ständig auf der Matte stehen und irgendwohin überwiesen werden wollen. Das wird noch echt lustig.
Ärzte, die versuchen, die Patienten auf diese Tour zu erpressen, sollte man unbedingt meiden. Da sind die Fehl- und Überbehandlungen, weils für irgendwas Geld gibt, und die stillen Unterlassungen, für notwendige Untersuchungen, die Kosten erzeugen, schon vorprogrammiert. 1000x geröngt und immer noch strahlt nix......
Wenn massiv und vielleicht mit irreführenden Angaben auf Abschlüsse gedrängt wird, geht es in keinem Fall um den Patienten, sondern um den eigenen Vorteil. Patienten, die solche Abschlüsse getätigt haben und dann im Regen stehen gelassen wurden, habe ich zuhauf. Besonders Ältere haben mit der Beschreibung oft eine Art Erleichterung und eine gewisse Fürsorge verbunden. Das wurde aber kaum so umgesetzt (was übrigens in etlichen Fällen sehr teure Notarzteinsätze und Krankenhausaufenthalte mit sich brachte - nur falls die Kassen sich fragen, wo ihr Geld ist). Ich gehe mal davon aus, dass sich beide Seiten das Modell anders vorgestellt hatten und sehe den neuen Primärarztregelungen mit Sorge entgegen.
Und ich stimme massu durchaus zu: teure Überweisungen werden von den Pappenheimern vermieden. So ist auch meine Erfahrung. Dass es daneben hochengagierte, das letzte Hemd löchernde Medizinerinnen gibt, ist ja gar keine Frage. Sie sind nur leider sehr selten geworden und sterben sozusagen mit den älteren Jahrgängen aus.
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S. Vogt schrieb:
Von pauschal und verurteilen kann keine Rede sein. Es geht ja nicht um Ärzte, die das Modell, so wie es erdacht wurde, erfüllen - genauso wie ich in einem solchen Beitrag niemals die gesamte Arzteschaft als solche diffamieren kann und möchte - sondern es geht um diejenigen Pappenheimer, die jede Nische suchen, um noch Gelder herauszuholen, ohne den eigentlichen Sinn der Modelle auszuführen.
Wenn massiv und vielleicht mit irreführenden Angaben auf Abschlüsse gedrängt wird, geht es in keinem Fall um den Patienten, sondern um den eigenen Vorteil. Patienten, die solche Abschlüsse getätigt haben und dann im Regen stehen gelassen wurden, habe ich zuhauf. Besonders Ältere haben mit der Beschreibung oft eine Art Erleichterung und eine gewisse Fürsorge verbunden. Das wurde aber kaum so umgesetzt (was übrigens in etlichen Fällen sehr teure Notarzteinsätze und Krankenhausaufenthalte mit sich brachte - nur falls die Kassen sich fragen, wo ihr Geld ist). Ich gehe mal davon aus, dass sich beide Seiten das Modell anders vorgestellt hatten und sehe den neuen Primärarztregelungen mit Sorge entgegen.
Und ich stimme massu durchaus zu: teure Überweisungen werden von den Pappenheimern vermieden. So ist auch meine Erfahrung. Dass es daneben hochengagierte, das letzte Hemd löchernde Medizinerinnen gibt, ist ja gar keine Frage. Sie sind nur leider sehr selten geworden und sterben sozusagen mit den älteren Jahrgängen aus.
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