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  1. Neue Beiträge Alle Foren Sonstiges Arzt stellt sich quer

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Neues Thema
Arzt stellt sich quer
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CarMa
03.05.2013 22:15
Hallo ihr Lieben,

ich habe seit kurzem einen neuen Patienten im Hausbesuch. Schlaganfall Ende Dezember, kam im April nach Hause. Er ist direkt nach der Reha in eine andere Kleinstadt zu seiner Lebensgefährtin gezogen, da er alleine nicht mehr wohnen kann. Somit musste er sich auch einen neuen Hausarzt suchen.
Die erste Ärztin lehnte ihn ab, weil sie zu viele Patienten hat. Die zweite "behandelt" ihn. Laut Abschlussbefund der Rehaklinik aus der er gerade entlassen wurde soll der Patient jeweils 4 mal pro Woche Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie bekommen. So, die neue Ärztin stellte ihm jeweils ein Rezepte für Logo (einmal pro Woche) und Physio (KG-ZNS, ebenfalls einmal pro Woche) aus, keine Ergo... Ich hab sie nun schon überreden können das Physio-Rezept auf 2x pro Woche zu ändern. Sie ist auch nur bereit, den Regelfall auszuschöpfen, danach keine weiteren Rezepte... Obwohl seine Diagnose eine der "extrabudgeteren" ist. Der Patient braucht dringend mehr Behandlungen in allen Bereichen. Sein Zustand, vorallem die Sprache verschlechtert sich und mit 2 Behandlungen pro Woche kann ich (Physio) natürlich auch keine großen Fortschritte erwarten.
Zwischenzeitlich war er nun wieder bei der Hausärztin, die er vor seinem Umzug hatte. Diese will ihn aber auch ihn weiter zu behandeln, weil eventuell Hausbesuche bei ihm anstehen (ca. 15 km Entfernung von Arztpraxis zum Patienten) und sie diese wohl nicht bezahlt kriegt.

Der Patient ist so motiviert, aber die Ärzte stellen sich quer. Das kann doch alles nicht wahr sein, oder? Habt ihr ne Idee an wen man sich hier wenden kann? Kassenärztliche Vereinigung? Krankenkasse? :rage:

Schönes Wochenende! :blush:
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Hallo ihr Lieben, ich habe seit kurzem einen neuen Patienten im Hausbesuch. Schlaganfall Ende Dezember, kam im April nach Hause. Er ist direkt nach der Reha in eine andere Kleinstadt zu seiner Lebensgefährtin gezogen, da er alleine nicht mehr wohnen kann. Somit musste er sich auch einen neuen Hausarzt suchen. Die erste Ärztin lehnte ihn ab, weil sie zu viele Patienten hat. Die zweite "behandelt" ihn. Laut Abschlussbefund der Rehaklinik aus der er gerade entlassen wurde soll der Patient jeweils 4 mal pro Woche Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie bekommen. So, die neue Ärztin stellte ihm jeweils ein Rezepte für Logo (einmal pro Woche) und Physio (KG-ZNS, ebenfalls einmal pro Woche) aus, keine Ergo... Ich hab sie nun schon überreden können das Physio-Rezept auf 2x pro Woche zu ändern. Sie ist auch nur bereit, den Regelfall auszuschöpfen, danach keine weiteren Rezepte... Obwohl seine Diagnose eine der "extrabudgeteren" ist. Der Patient braucht dringend mehr Behandlungen in allen Bereichen. Sein Zustand, vorallem die Sprache verschlechtert sich und mit 2 Behandlungen pro Woche kann ich (Physio) natürlich auch keine großen Fortschritte erwarten. Zwischenzeitlich war er nun wieder bei der Hausärztin, die er vor seinem Umzug hatte. Diese will ihn aber auch ihn weiter zu behandeln, weil eventuell Hausbesuche bei ihm anstehen (ca. 15 km Entfernung von Arztpraxis zum Patienten) und sie diese wohl nicht bezahlt kriegt. Der Patient ist so motiviert, aber die Ärzte stellen sich quer. Das kann doch alles nicht wahr sein, oder? Habt ihr ne Idee an wen man sich hier wenden kann? Kassenärztliche Vereinigung? Krankenkasse? :rage: Schönes Wochenende! :blush:
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CarMa schrieb:

Hallo ihr Lieben,

ich habe seit kurzem einen neuen Patienten im Hausbesuch. Schlaganfall Ende Dezember, kam im April nach Hause. Er ist direkt nach der Reha in eine andere Kleinstadt zu seiner Lebensgefährtin gezogen, da er alleine nicht mehr wohnen kann. Somit musste er sich auch einen neuen Hausarzt suchen.
Die erste Ärztin lehnte ihn ab, weil sie zu viele Patienten hat. Die zweite "behandelt" ihn. Laut Abschlussbefund der Rehaklinik aus der er gerade entlassen wurde soll der Patient jeweils 4 mal pro Woche Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie bekommen. So, die neue Ärztin stellte ihm jeweils ein Rezepte für Logo (einmal pro Woche) und Physio (KG-ZNS, ebenfalls einmal pro Woche) aus, keine Ergo... Ich hab sie nun schon überreden können das Physio-Rezept auf 2x pro Woche zu ändern. Sie ist auch nur bereit, den Regelfall auszuschöpfen, danach keine weiteren Rezepte... Obwohl seine Diagnose eine der "extrabudgeteren" ist. Der Patient braucht dringend mehr Behandlungen in allen Bereichen. Sein Zustand, vorallem die Sprache verschlechtert sich und mit 2 Behandlungen pro Woche kann ich (Physio) natürlich auch keine großen Fortschritte erwarten.
Zwischenzeitlich war er nun wieder bei der Hausärztin, die er vor seinem Umzug hatte. Diese will ihn aber auch ihn weiter zu behandeln, weil eventuell Hausbesuche bei ihm anstehen (ca. 15 km Entfernung von Arztpraxis zum Patienten) und sie diese wohl nicht bezahlt kriegt.

Der Patient ist so motiviert, aber die Ärzte stellen sich quer. Das kann doch alles nicht wahr sein, oder? Habt ihr ne Idee an wen man sich hier wenden kann? Kassenärztliche Vereinigung? Krankenkasse? :rage:

Schönes Wochenende! :blush:

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ali
04.05.2013 17:56
well, erstmal schauen, ob die Ärztin mit guten Argumenten (Notwendigkeit gerade in der Frühphase, Extrabudgetär etc), entsprechenden Therapieberichten zur Vernuft zu bringen ist....

Warum will sie nicht mehr verordnen ?

Ansonsten muss der Patient bzw. seine Angehörigen entsprechend klar der Ärztin gegenübertreten. Wenn es so ist, wie Du schreibst, ist das unterlassene Hilfeleistung.
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• CarMa
well, erstmal schauen, ob die Ärztin mit guten Argumenten (Notwendigkeit gerade in der Frühphase, Extrabudgetär etc), entsprechenden Therapieberichten zur Vernuft zu bringen ist.... Warum will sie nicht mehr verordnen ? Ansonsten muss der Patient bzw. seine Angehörigen entsprechend klar der Ärztin gegenübertreten. Wenn es so ist, wie Du schreibst, ist das unterlassene Hilfeleistung.
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Joti
12.05.2013 16:32
Und wenn Sie nicht weiterkommen, hilft der VDK. So zumindest meine Erfahrung.
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• CarMa
Und wenn Sie nicht weiterkommen, hilft der VDK. So zumindest meine Erfahrung.
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Joti schrieb:

Und wenn Sie nicht weiterkommen, hilft der VDK. So zumindest meine Erfahrung.

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CarMa
12.05.2013 16:59
Vielen Dank! Ich werd das mal so an den Patienten und seine Frau weitergeben. Er muss im Laufe der Woche wieder zu der Ärztin, da unser erstes Rezept dem Ende entgegen geht. Einen Therapiebericht verlangt sie natürlich nicht. Ich werde aber trotzdem einen schreiben. Mal schauen was sie sagt.
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• ali
Vielen Dank! Ich werd das mal so an den Patienten und seine Frau weitergeben. Er muss im Laufe der Woche wieder zu der Ärztin, da unser erstes Rezept dem Ende entgegen geht. Einen Therapiebericht verlangt sie natürlich nicht. Ich werde aber trotzdem einen schreiben. Mal schauen was sie sagt.
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CarMa schrieb:

Vielen Dank! Ich werd das mal so an den Patienten und seine Frau weitergeben. Er muss im Laufe der Woche wieder zu der Ärztin, da unser erstes Rezept dem Ende entgegen geht. Einen Therapiebericht verlangt sie natürlich nicht. Ich werde aber trotzdem einen schreiben. Mal schauen was sie sagt.

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hgb
13.05.2013 19:04
Die Folgen des Schlaganfalls gehören zu den Diagnosen, die eine Dauertherapie begründen, auf eine Langfrsist VO außerhalb des regelfalles sollte als Begründung unbedingt "Minderung der Pflegebedürftigkeit". In diesem bescheuerten GKV System muss man immer nach den Zauberwörtern suchen.
Falls kein Arzt (m / w) bereit ist, ein rezept auszustellen, sollte der PAt. bei der Kasse vorstellig werden, um beim MDK persönlich begutachtet zu werden. Machmal hilft auch schon zu Genehmigung des Bedarfs der gen. reha - Bericht. "Verschlimmuerungsgefahr" interessiert niemandren mehr.
Es geht ja nur um Kiostenm. Die der Pflege müssen also runter!

MfG + viel Erfolg hgb :wink:

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• CarMa
Die Folgen des Schlaganfalls gehören zu den Diagnosen, die eine Dauertherapie begründen, auf eine Langfrsist VO außerhalb des regelfalles sollte als Begründung unbedingt "Minderung der Pflegebedürftigkeit". In diesem bescheuerten GKV System muss man immer nach den Zauberwörtern suchen. Falls kein Arzt (m / w) bereit ist, ein rezept auszustellen, sollte der PAt. bei der Kasse vorstellig werden, um beim MDK persönlich begutachtet zu werden. Machmal hilft auch schon zu Genehmigung des Bedarfs der gen. reha - Bericht. "Verschlimmuerungsgefahr" interessiert niemandren mehr. Es geht ja nur um Kiostenm. Die der Pflege müssen also runter! MfG + viel Erfolg hgb :wink:
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hgb schrieb:

Die Folgen des Schlaganfalls gehören zu den Diagnosen, die eine Dauertherapie begründen, auf eine Langfrsist VO außerhalb des regelfalles sollte als Begründung unbedingt "Minderung der Pflegebedürftigkeit". In diesem bescheuerten GKV System muss man immer nach den Zauberwörtern suchen.
Falls kein Arzt (m / w) bereit ist, ein rezept auszustellen, sollte der PAt. bei der Kasse vorstellig werden, um beim MDK persönlich begutachtet zu werden. Machmal hilft auch schon zu Genehmigung des Bedarfs der gen. reha - Bericht. "Verschlimmuerungsgefahr" interessiert niemandren mehr.
Es geht ja nur um Kiostenm. Die der Pflege müssen also runter!

MfG + viel Erfolg hgb :wink:

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ali
13.05.2013 20:14
zählt auch Verhinderung der (zunehmender) Pflegebedürftigkeit...so grundsätzlich... ???
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zählt auch Verhinderung der (zunehmender) Pflegebedürftigkeit...so grundsätzlich... ???
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ali schrieb:

zählt auch Verhinderung der (zunehmender) Pflegebedürftigkeit...so grundsätzlich... ???

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hgb
14.05.2013 13:57
Da gibt es seit letztem Jahr neue Bestimmungen, u. a. Entscheid innerhalb drei Wochen.

mfg hgb -b!! :wink:

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Da gibt es seit letztem Jahr neue Bestimmungen, u. a. Entscheid innerhalb drei Wochen. mfg hgb -b!! :wink:
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hgb schrieb:

Da gibt es seit letztem Jahr neue Bestimmungen, u. a. Entscheid innerhalb drei Wochen.

mfg hgb -b!! :wink:

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CarMa
26.07.2013 19:45
Kurzes Update:

Mein Patient hat zwischenzeitlich noch einmal den Hausarzt gewechselt... und siehe da, es geht doch. :blush:
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Kurzes Update: Mein Patient hat zwischenzeitlich noch einmal den Hausarzt gewechselt... und siehe da, es geht doch. :blush:
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CarMa schrieb:

Kurzes Update:

Mein Patient hat zwischenzeitlich noch einmal den Hausarzt gewechselt... und siehe da, es geht doch. :blush:

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hgb
28.07.2013 09:56
sagt ich doch, alles Gute!
mfg hgb :blush:

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sagt ich doch, alles Gute! mfg hgb :blush:
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hgb schrieb:

sagt ich doch, alles Gute!
mfg hgb :blush:

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ali schrieb:

well, erstmal schauen, ob die Ärztin mit guten Argumenten (Notwendigkeit gerade in der Frühphase, Extrabudgetär etc), entsprechenden Therapieberichten zur Vernuft zu bringen ist....

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