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Anonymer Teilnehmer
03.04.2019 12:49
Liebe Forumgemeinschaft, folgendes Sachverhalt (wegen der besseren Lesbarkeit verzichte ich auf Ausschreibung von m/w)
Unsere Zwei Mann Praxis + ein 450€ Mitarbeiter existiert seit fünf Jahren.
Auslastung bei 90 - 95% unterm Jahr
Auslastung am Ende des Jahres (Okt-Dez) 110-120 %

Einzugsgebiet: kleine Stadt mit ca. 7000 Einwohner + umliegende Gemeinden
Ärzte (alle möglichen Fachbereiche) sind auch in guter Anzahl vorhanden, manche mit Aufnahmestopp.
In der Stadt gibt es eine Klinik mit einer großen Physio Praxis (10-15 MA in unterschiedlichen Arbeitsmodellen)
Physios: Zwei ein Mann Praxen, eine ein Mann Privat Praxis, ein Osteopath und eben unsere Wenigkeit :)
Eine weitere Praxis würde unsere Stadt, meine Meinung nach, nicht mehr verkraften.

Es wird ein Ärztezentrum (in der grünen Wiese) in unserer Stadt im Jahr 2021 gebaut. Unser Hausarzt hat uns empfohlen mit rein zu ziehen.
Praxisgröße vergleichbar mit unserer Praxis jetzt. Kostet ABER dreifache Kaltmiete im Vergleich zu jetzt. Dazu kommen noch Nebenkosten. Wobei die Nebenkosten eher im niedrigen Bereich angesiedelt sind, wegen der effizienter Bauweise.

Vier Hausärzte ziehen mit rein, ein Endo und noch Paar andere + evtl Frauenarzt, ein Hörakustiker hat auch Interesse gezeigt. Ein Hausarzt bleibt in seiner alten Praxis neben Klinik (der macht nimmer lang).

Risiken nach dem Einzug in das Ärztezentrum: Es stehen viele Praxen leer und es könnte passieren dass noch mehr Physios kommen und eröffnen eigene Praxen. Umsatz stagniert. Fixkosten bleiben.

Risiken nach dem Verbleiben in alten Räumlichkeiten: Es zieht ein neuer Physiotherapeut (von Außerhalb) in das Ärztezentrum. Umsatz stagniert, unsere Mitarbeiter müssen entlassen werden.

Der Bauträger hat gesagt dass er einen anderen Physio anspricht, wenn wir nicht mit einziehen. Es steht nächste Woche noch ein Gespräch an, in dem noch mal auf Kosten eingegangen wird. Ob diese gedrückt werden können ist fraglich.
Unser Steuerberater rät ab. Miete macht zur Zeit 8,5% vom Umsatz aus, im Ärztezentrum wären es 14,5% wenn Umsatz um 10% steigt (was evtl. zu erwarten wäre). Am Endeffekt hätten wir trotzdem Verluste.
Wir haben hohe Fixkosten (Hausbau), drei Kinder (eins davon behindert). Ob meine Frau jemals zurück in ihren Job zurück kehren und zusätzlich Geld verdienen kann, ist fraglich. Momentan arbeitet sie bei mir und macht Empfang und Abrechnung.

Vielleicht hat jemand schon so etwas mitgemacht und kann mir konstruktive Vorschläge machen?
Vielen Dank
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Liebe Forumgemeinschaft, folgendes Sachverhalt (wegen der besseren Lesbarkeit verzichte ich auf Ausschreibung von m/w) Unsere Zwei Mann Praxis + ein 450€ Mitarbeiter existiert seit fünf Jahren. Auslastung bei 90 - 95% unterm Jahr Auslastung am Ende des Jahres (Okt-Dez) 110-120 % Einzugsgebiet: kleine Stadt mit ca. 7000 Einwohner + umliegende Gemeinden Ärzte (alle möglichen Fachbereiche) sind auch in guter Anzahl vorhanden, manche mit Aufnahmestopp. In der Stadt gibt es eine Klinik mit einer großen Physio Praxis (10-15 MA in unterschiedlichen Arbeitsmodellen) Physios: Zwei ein Mann Praxen, eine ein Mann Privat Praxis, ein Osteopath und eben unsere Wenigkeit :) Eine weitere Praxis würde unsere Stadt, meine Meinung nach, nicht mehr verkraften. Es wird ein Ärztezentrum (in der grünen Wiese) in unserer Stadt im Jahr 2021 gebaut. Unser Hausarzt hat uns empfohlen mit rein zu ziehen. Praxisgröße vergleichbar mit unserer Praxis jetzt. Kostet ABER dreifache Kaltmiete im Vergleich zu jetzt. Dazu kommen noch Nebenkosten. Wobei die Nebenkosten eher im niedrigen Bereich angesiedelt sind, wegen der effizienter Bauweise. Vier Hausärzte ziehen mit rein, ein Endo und noch Paar andere + evtl Frauenarzt, ein Hörakustiker hat auch Interesse gezeigt. Ein Hausarzt bleibt in seiner alten Praxis neben Klinik (der macht nimmer lang). Risiken nach dem Einzug in das Ärztezentrum: Es stehen viele Praxen leer und es könnte passieren dass noch mehr Physios kommen und eröffnen eigene Praxen. Umsatz stagniert. Fixkosten bleiben. Risiken nach dem Verbleiben in alten Räumlichkeiten: Es zieht ein neuer Physiotherapeut (von Außerhalb) in das Ärztezentrum. Umsatz stagniert, unsere Mitarbeiter müssen entlassen werden. Der Bauträger hat gesagt dass er einen anderen Physio anspricht, wenn wir nicht mit einziehen. Es steht nächste Woche noch ein Gespräch an, in dem noch mal auf Kosten eingegangen wird. Ob diese gedrückt werden können ist fraglich. Unser Steuerberater rät ab. Miete macht zur Zeit 8,5% vom Umsatz aus, im Ärztezentrum wären es 14,5% wenn Umsatz um 10% steigt (was evtl. zu erwarten wäre). Am Endeffekt hätten wir trotzdem Verluste. Wir haben hohe Fixkosten (Hausbau), drei Kinder (eins davon behindert). Ob meine Frau jemals zurück in ihren Job zurück kehren und zusätzlich Geld verdienen kann, ist fraglich. Momentan arbeitet sie bei mir und macht Empfang und Abrechnung. Vielleicht hat jemand schon so etwas mitgemacht und kann mir konstruktive Vorschläge machen? Vielen Dank
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Anonymer Teilnehmer schrieb:

Liebe Forumgemeinschaft, folgendes Sachverhalt (wegen der besseren Lesbarkeit verzichte ich auf Ausschreibung von m/w)
Unsere Zwei Mann Praxis + ein 450€ Mitarbeiter existiert seit fünf Jahren.
Auslastung bei 90 - 95% unterm Jahr
Auslastung am Ende des Jahres (Okt-Dez) 110-120 %

Einzugsgebiet: kleine Stadt mit ca. 7000 Einwohner + umliegende Gemeinden
Ärzte (alle möglichen Fachbereiche) sind auch in guter Anzahl vorhanden, manche mit Aufnahmestopp.
In der Stadt gibt es eine Klinik mit einer großen Physio Praxis (10-15 MA in unterschiedlichen Arbeitsmodellen)
Physios: Zwei ein Mann Praxen, eine ein Mann Privat Praxis, ein Osteopath und eben unsere Wenigkeit :)
Eine weitere Praxis würde unsere Stadt, meine Meinung nach, nicht mehr verkraften.

Es wird ein Ärztezentrum (in der grünen Wiese) in unserer Stadt im Jahr 2021 gebaut. Unser Hausarzt hat uns empfohlen mit rein zu ziehen.
Praxisgröße vergleichbar mit unserer Praxis jetzt. Kostet ABER dreifache Kaltmiete im Vergleich zu jetzt. Dazu kommen noch Nebenkosten. Wobei die Nebenkosten eher im niedrigen Bereich angesiedelt sind, wegen der effizienter Bauweise.

Vier Hausärzte ziehen mit rein, ein Endo und noch Paar andere + evtl Frauenarzt, ein Hörakustiker hat auch Interesse gezeigt. Ein Hausarzt bleibt in seiner alten Praxis neben Klinik (der macht nimmer lang).

Risiken nach dem Einzug in das Ärztezentrum: Es stehen viele Praxen leer und es könnte passieren dass noch mehr Physios kommen und eröffnen eigene Praxen. Umsatz stagniert. Fixkosten bleiben.

Risiken nach dem Verbleiben in alten Räumlichkeiten: Es zieht ein neuer Physiotherapeut (von Außerhalb) in das Ärztezentrum. Umsatz stagniert, unsere Mitarbeiter müssen entlassen werden.

Der Bauträger hat gesagt dass er einen anderen Physio anspricht, wenn wir nicht mit einziehen. Es steht nächste Woche noch ein Gespräch an, in dem noch mal auf Kosten eingegangen wird. Ob diese gedrückt werden können ist fraglich.
Unser Steuerberater rät ab. Miete macht zur Zeit 8,5% vom Umsatz aus, im Ärztezentrum wären es 14,5% wenn Umsatz um 10% steigt (was evtl. zu erwarten wäre). Am Endeffekt hätten wir trotzdem Verluste.
Wir haben hohe Fixkosten (Hausbau), drei Kinder (eins davon behindert). Ob meine Frau jemals zurück in ihren Job zurück kehren und zusätzlich Geld verdienen kann, ist fraglich. Momentan arbeitet sie bei mir und macht Empfang und Abrechnung.

Vielleicht hat jemand schon so etwas mitgemacht und kann mir konstruktive Vorschläge machen?
Vielen Dank

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VAUPE
03.04.2019 13:03
Die Möglichkeiten bestanden im Zuge meiner "Laufbahn" auch immer mal wieder.

Nur so als mein persönlicher Gedanke dazu:

1. Wer letztlich in das Ärztehaus geht, weißt Du erst wenn die öffnen...…!
Da wurde immer viel erzählt, wer "tolles" da mitzieht! Später war immer nur die Hälfte wirklich eingezogen

2. Die Mieter müssen passen, sonst gibt es eher Streit, als Synergieeffekte!

3. Ist ne Ty-Frage. Ich hab mich immer aus den Seilschaften rausgehalten und es nie bereut"
Wenn dein jetziger Standort gut und günstig ist, bleib da.


Ist aber immer eine ganz individuelle Kiste......
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• Leni C.
Die Möglichkeiten bestanden im Zuge meiner "Laufbahn" auch immer mal wieder. Nur so als mein persönlicher Gedanke dazu: 1. Wer letztlich in das Ärztehaus geht, weißt Du erst wenn die öffnen...…! Da wurde immer viel erzählt, wer "tolles" da mitzieht! Später war immer nur die Hälfte wirklich eingezogen 2. Die Mieter müssen passen, sonst gibt es eher Streit, als Synergieeffekte! 3. Ist ne Ty-Frage. Ich hab mich immer aus den Seilschaften rausgehalten und es nie bereut" Wenn dein jetziger Standort gut und günstig ist, bleib da. Ist aber immer eine ganz individuelle Kiste......
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therapeutin
03.04.2019 13:09
hatte noch nie!!! Kontakt zu Ärzten,die Pat. möchten immer kurze Wege,die zum Arzt sind egal :smile: wenn du in deinem Umfeld genug Pat. hast ,die kommen weiterhin zu dir :kissing_closed_eyes:

achso ich arbeite alleine und mein Mann ist bei mir angestellt :smile: und hat die letzte Lohnerhöhung vor 13 Jahren bekommen und der arbeitet noch immer ohne Probleme für mich :smile:
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hatte noch nie!!! Kontakt zu Ärzten,die Pat. möchten immer kurze Wege,die zum Arzt sind egal :smile: wenn du in deinem Umfeld genug Pat. hast ,die kommen weiterhin zu dir :kissing_closed_eyes: achso ich arbeite alleine und mein Mann ist bei mir angestellt :smile: und hat die letzte Lohnerhöhung vor 13 Jahren bekommen und der arbeitet noch immer ohne Probleme für mich :smile:
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therapeutin schrieb:

hatte noch nie!!! Kontakt zu Ärzten,die Pat. möchten immer kurze Wege,die zum Arzt sind egal :smile: wenn du in deinem Umfeld genug Pat. hast ,die kommen weiterhin zu dir :kissing_closed_eyes:

achso ich arbeite alleine und mein Mann ist bei mir angestellt :smile: und hat die letzte Lohnerhöhung vor 13 Jahren bekommen und der arbeitet noch immer ohne Probleme für mich :smile:

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tom1350
03.04.2019 13:41
Das kann eine Chance sein dich neu auszurichten, z.B. Kindertherapie oder KGG mit rein. Man kann vielleicht auch bei der Planung der Räume so Einfluss nehmen, dass man mit weniger Fläche die gleiche Anzahl an Behandlungsräumen hat. Oder umgekehrt man möchte endlich größe, helle Behandlungsräume. Vielleicht können dort auch die Öffnungszeiten so erweitert werden, dass gleichzeitig weniger Therapeuten da sind und man deshalb auf einen Raum verzichten kann. ...alles so Gedanken.
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Das kann eine Chance sein dich neu auszurichten, z.B. Kindertherapie oder KGG mit rein. Man kann vielleicht auch bei der Planung der Räume so Einfluss nehmen, dass man mit weniger Fläche die gleiche Anzahl an Behandlungsräumen hat. Oder umgekehrt man möchte endlich größe, helle Behandlungsräume. Vielleicht können dort auch die Öffnungszeiten so erweitert werden, dass gleichzeitig weniger Therapeuten da sind und man deshalb auf einen Raum verzichten kann. ...alles so Gedanken.
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tom1350 schrieb:

Das kann eine Chance sein dich neu auszurichten, z.B. Kindertherapie oder KGG mit rein. Man kann vielleicht auch bei der Planung der Räume so Einfluss nehmen, dass man mit weniger Fläche die gleiche Anzahl an Behandlungsräumen hat. Oder umgekehrt man möchte endlich größe, helle Behandlungsräume. Vielleicht können dort auch die Öffnungszeiten so erweitert werden, dass gleichzeitig weniger Therapeuten da sind und man deshalb auf einen Raum verzichten kann. ...alles so Gedanken.

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vdv
03.04.2019 14:14
Wie ist die Anbindung an die "grüne Wiese"?,
Fahren Busse? Welcher Takt? - wenige Fahrten, und die Patienten kommen zeitgleich
Brauchen "Alte" ein Taxi? wird das dann teurer?
Wie kommen eingeschränkte Patienten dort hin?

Meine Gedanken!
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• Evemarie Kaiser
• die neue
Wie ist die Anbindung an die "grüne Wiese"?, Fahren Busse? Welcher Takt? - wenige Fahrten, und die Patienten kommen zeitgleich Brauchen "Alte" ein Taxi? wird das dann teurer? Wie kommen eingeschränkte Patienten dort hin? Meine Gedanken!
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vdv schrieb:

Wie ist die Anbindung an die "grüne Wiese"?,
Fahren Busse? Welcher Takt? - wenige Fahrten, und die Patienten kommen zeitgleich
Brauchen "Alte" ein Taxi? wird das dann teurer?
Wie kommen eingeschränkte Patienten dort hin?

Meine Gedanken!

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VAUPE schrieb:

Die Möglichkeiten bestanden im Zuge meiner "Laufbahn" auch immer mal wieder.

Nur so als mein persönlicher Gedanke dazu:

1. Wer letztlich in das Ärztehaus geht, weißt Du erst wenn die öffnen...…!
Da wurde immer viel erzählt, wer "tolles" da mitzieht! Später war immer nur die Hälfte wirklich eingezogen

2. Die Mieter müssen passen, sonst gibt es eher Streit, als Synergieeffekte!

3. Ist ne Ty-Frage. Ich hab mich immer aus den Seilschaften rausgehalten und es nie bereut"
Wenn dein jetziger Standort gut und günstig ist, bleib da.


Ist aber immer eine ganz individuelle Kiste......

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Leni C.
03.04.2019 14:43
Anonymer Teilnehmer schrieb am 3.4.19 12:49:
Liebe Forumgemeinschaft, folgendes Sachverhalt (wegen der besseren Lesbarkeit verzichte ich auf Ausschreibung von m/w)
Unsere Zwei Mann Praxis + ein 450€ Mitarbeiter existiert seit fünf Jahren.
Auslastung bei 90 - 95% unterm Jahr
Auslastung am Ende des Jahres (Okt-Dez) 110-120 %

Einzugsgebiet: kleine Stadt mit ca. 7000 Einwohner + umliegende Gemeinden
Ärzte (alle möglichen Fachbereiche) sind auch in guter Anzahl vorhanden, manche mit Aufnahmestopp.
In der Stadt gibt es eine Klinik mit einer großen Physio Praxis (10-15 MA in unterschiedlichen Arbeitsmodellen)
Physios: Zwei ein Mann Praxen, eine ein Mann Privat Praxis, ein Osteopath und eben unsere Wenigkeit :)
Eine weitere Praxis würde unsere Stadt, meine Meinung nach, nicht mehr verkraften.

Es wird ein Ärztezentrum (in der grünen Wiese) in unserer Stadt im Jahr 2021 gebaut. Unser Hausarzt hat uns empfohlen mit rein zu ziehen.
Praxisgröße vergleichbar mit unserer Praxis jetzt. Kostet ABER dreifache Kaltmiete im Vergleich zu jetzt. Dazu kommen noch Nebenkosten. Wobei die Nebenkosten eher im niedrigen Bereich angesiedelt sind, wegen der effizienter Bauweise.

Vier Hausärzte ziehen mit rein, ein Endo und noch Paar andere + evtl Frauenarzt, ein Hörakustiker hat auch Interesse gezeigt. Ein Hausarzt bleibt in seiner alten Praxis neben Klinik (der macht nimmer lang).

Risiken nach dem Einzug in das Ärztezentrum: Es stehen viele Praxen leer und es könnte passieren dass noch mehr Physios kommen und eröffnen eigene Praxen. Umsatz stagniert. Fixkosten bleiben.

Risiken nach dem Verbleiben in alten Räumlichkeiten: Es zieht ein neuer Physiotherapeut (von Außerhalb) in das Ärztezentrum. Umsatz stagniert, unsere Mitarbeiter müssen entlassen werden.

Der Bauträger hat gesagt dass er einen anderen Physio anspricht, wenn wir nicht mit einziehen. Es steht nächste Woche noch ein Gespräch an, in dem noch mal auf Kosten eingegangen wird. Ob diese gedrückt werden können ist fraglich.
Unser Steuerberater rät ab. Miete macht zur Zeit 8,5% vom Umsatz aus, im Ärztezentrum wären es 14,5% wenn Umsatz um 10% steigt (was evtl. zu erwarten wäre). Am Endeffekt hätten wir trotzdem Verluste.
Wir haben hohe Fixkosten (Hausbau), drei Kinder (eins davon behindert). Ob meine Frau jemals zurück in ihren Job zurück kehren und zusätzlich Geld verdienen kann, ist fraglich. Momentan arbeitet sie bei mir und macht Empfang und Abrechnung.

Vielleicht hat jemand schon so etwas mitgemacht und kann mir konstruktive Vorschläge machen?
Vielen Dank


Wie immer im Leben : was du jetzt hast weißt du , was du bekommst eher nicht . Mich persönlich würde schon die höhere Miete abhalten , und ich bin kein Freund von Abhängigkeiten . Daß Konkurrenz mit einer neuen Praxis entsteht kann dir auch passieren wenn du umziehst . Macht sich halt dann in deinen alten Räumen ein anderer selbständig . Aber wenn du jetzt eine Konstellation hast die für dich optimal ist würde ich dabei bleiben . Sagt mir mein Bauchgefühl .
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• Evemarie Kaiser
[zitat]Anonymer Teilnehmer schrieb am 3.4.19 12:49: Liebe Forumgemeinschaft, folgendes Sachverhalt (wegen der besseren Lesbarkeit verzichte ich auf Ausschreibung von m/w) Unsere Zwei Mann Praxis + ein 450€ Mitarbeiter existiert seit fünf Jahren. Auslastung bei 90 - 95% unterm Jahr Auslastung am Ende des Jahres (Okt-Dez) 110-120 % Einzugsgebiet: kleine Stadt mit ca. 7000 Einwohner + umliegende Gemeinden Ärzte (alle möglichen Fachbereiche) sind auch in guter Anzahl vorhanden, manche mit Aufnahmestopp. In der Stadt gibt es eine Klinik mit einer großen Physio Praxis (10-15 MA in unterschiedlichen Arbeitsmodellen) Physios: Zwei ein Mann Praxen, eine ein Mann Privat Praxis, ein Osteopath und eben unsere Wenigkeit :) Eine weitere Praxis würde unsere Stadt, meine Meinung nach, nicht mehr verkraften. Es wird ein Ärztezentrum (in der grünen Wiese) in unserer Stadt im Jahr 2021 gebaut. Unser Hausarzt hat uns empfohlen mit rein zu ziehen. Praxisgröße vergleichbar mit unserer Praxis jetzt. Kostet ABER dreifache Kaltmiete im Vergleich zu jetzt. Dazu kommen noch Nebenkosten. Wobei die Nebenkosten eher im niedrigen Bereich angesiedelt sind, wegen der effizienter Bauweise. Vier Hausärzte ziehen mit rein, ein Endo und noch Paar andere + evtl Frauenarzt, ein Hörakustiker hat auch Interesse gezeigt. Ein Hausarzt bleibt in seiner alten Praxis neben Klinik (der macht nimmer lang). Risiken nach dem Einzug in das Ärztezentrum: Es stehen viele Praxen leer und es könnte passieren dass noch mehr Physios kommen und eröffnen eigene Praxen. Umsatz stagniert. Fixkosten bleiben. Risiken nach dem Verbleiben in alten Räumlichkeiten: Es zieht ein neuer Physiotherapeut (von Außerhalb) in das Ärztezentrum. Umsatz stagniert, unsere Mitarbeiter müssen entlassen werden. Der Bauträger hat gesagt dass er einen anderen Physio anspricht, wenn wir nicht mit einziehen. Es steht nächste Woche noch ein Gespräch an, in dem noch mal auf Kosten eingegangen wird. Ob diese gedrückt werden können ist fraglich. Unser Steuerberater rät ab. Miete macht zur Zeit 8,5% vom Umsatz aus, im Ärztezentrum wären es 14,5% wenn Umsatz um 10% steigt (was evtl. zu erwarten wäre). Am Endeffekt hätten wir trotzdem Verluste. Wir haben hohe Fixkosten (Hausbau), drei Kinder (eins davon behindert). Ob meine Frau jemals zurück in ihren Job zurück kehren und zusätzlich Geld verdienen kann, ist fraglich. Momentan arbeitet sie bei mir und macht Empfang und Abrechnung. Vielleicht hat jemand schon so etwas mitgemacht und kann mir konstruktive Vorschläge machen? Vielen Dank [/zitat] Wie immer im Leben : was du jetzt hast weißt du , was du bekommst eher nicht . Mich persönlich würde schon die höhere Miete abhalten , und ich bin kein Freund von Abhängigkeiten . Daß Konkurrenz mit einer neuen Praxis entsteht kann dir auch passieren wenn du umziehst . Macht sich halt dann in deinen alten Räumen ein anderer selbständig . Aber wenn du jetzt eine Konstellation hast die für dich optimal ist würde ich dabei bleiben . Sagt mir mein Bauchgefühl .
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Fuzziguzzi
03.04.2019 15:45
.........und ihr müßt dann immer sehr gut mit den Ärzten im Haus zurechtkommen denn viele Rezepte von den anderen werdet ihr nicht bekommen(Konkurrenzneid unter den Ärzten) ...........und was ist wenn dann plötzlich einer aus dem Haus kommt und sagt wieviel Prozent pro Rezept bekomme ich als Verordner( alles schon gehört von lieben Kollegen)
das solltet ihr auch bedenken.

Viel Glück
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• Evemarie Kaiser
• Leni C.
.........und ihr müßt dann immer sehr gut mit den Ärzten im Haus zurechtkommen denn viele Rezepte von den anderen werdet ihr nicht bekommen(Konkurrenzneid unter den Ärzten) ...........und was ist wenn dann plötzlich einer aus dem Haus kommt und sagt wieviel Prozent pro Rezept bekomme ich als Verordner( alles schon gehört von lieben Kollegen) das solltet ihr auch bedenken. Viel Glück
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Fuzziguzzi schrieb:

.........und ihr müßt dann immer sehr gut mit den Ärzten im Haus zurechtkommen denn viele Rezepte von den anderen werdet ihr nicht bekommen(Konkurrenzneid unter den Ärzten) ...........und was ist wenn dann plötzlich einer aus dem Haus kommt und sagt wieviel Prozent pro Rezept bekomme ich als Verordner( alles schon gehört von lieben Kollegen)
das solltet ihr auch bedenken.

Viel Glück

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Eberhard
03.04.2019 16:18
Das was Fuzziguzzi schreibt, ist ein ganz wichtiger Aspekt. Ärzte haben immer Scheu jemand in ein Ärztehaus zu schicken, weil der Patient sich dort bei den vielen anderen Ärzten verlaufen könnte. Auch leicht mafiöse Strukturen könnten sich etablieren. Das habe ich ebenfalls bei anderen Kollegen oft erlebt.
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• mocca
Das was Fuzziguzzi schreibt, ist ein ganz wichtiger Aspekt. Ärzte haben immer Scheu jemand in ein Ärztehaus zu schicken, weil der Patient sich dort bei den vielen anderen Ärzten verlaufen könnte. Auch leicht mafiöse Strukturen könnten sich etablieren. Das habe ich ebenfalls bei anderen Kollegen oft erlebt.
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Eberhard schrieb:

Das was Fuzziguzzi schreibt, ist ein ganz wichtiger Aspekt. Ärzte haben immer Scheu jemand in ein Ärztehaus zu schicken, weil der Patient sich dort bei den vielen anderen Ärzten verlaufen könnte. Auch leicht mafiöse Strukturen könnten sich etablieren. Das habe ich ebenfalls bei anderen Kollegen oft erlebt.

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Anonymer Teilnehmer schrieb am 3.4.19 12:49:
Liebe Forumgemeinschaft, folgendes Sachverhalt (wegen der besseren Lesbarkeit verzichte ich auf Ausschreibung von m/w)
Unsere Zwei Mann Praxis + ein 450€ Mitarbeiter existiert seit fünf Jahren.
Auslastung bei 90 - 95% unterm Jahr
Auslastung am Ende des Jahres (Okt-Dez) 110-120 %

Einzugsgebiet: kleine Stadt mit ca. 7000 Einwohner + umliegende Gemeinden
Ärzte (alle möglichen Fachbereiche) sind auch in guter Anzahl vorhanden, manche mit Aufnahmestopp.
In der Stadt gibt es eine Klinik mit einer großen Physio Praxis (10-15 MA in unterschiedlichen Arbeitsmodellen)
Physios: Zwei ein Mann Praxen, eine ein Mann Privat Praxis, ein Osteopath und eben unsere Wenigkeit :)
Eine weitere Praxis würde unsere Stadt, meine Meinung nach, nicht mehr verkraften.

Es wird ein Ärztezentrum (in der grünen Wiese) in unserer Stadt im Jahr 2021 gebaut. Unser Hausarzt hat uns empfohlen mit rein zu ziehen.
Praxisgröße vergleichbar mit unserer Praxis jetzt. Kostet ABER dreifache Kaltmiete im Vergleich zu jetzt. Dazu kommen noch Nebenkosten. Wobei die Nebenkosten eher im niedrigen Bereich angesiedelt sind, wegen der effizienter Bauweise.

Vier Hausärzte ziehen mit rein, ein Endo und noch Paar andere + evtl Frauenarzt, ein Hörakustiker hat auch Interesse gezeigt. Ein Hausarzt bleibt in seiner alten Praxis neben Klinik (der macht nimmer lang).

Risiken nach dem Einzug in das Ärztezentrum: Es stehen viele Praxen leer und es könnte passieren dass noch mehr Physios kommen und eröffnen eigene Praxen. Umsatz stagniert. Fixkosten bleiben.

Risiken nach dem Verbleiben in alten Räumlichkeiten: Es zieht ein neuer Physiotherapeut (von Außerhalb) in das Ärztezentrum. Umsatz stagniert, unsere Mitarbeiter müssen entlassen werden.

Der Bauträger hat gesagt dass er einen anderen Physio anspricht, wenn wir nicht mit einziehen. Es steht nächste Woche noch ein Gespräch an, in dem noch mal auf Kosten eingegangen wird. Ob diese gedrückt werden können ist fraglich.
Unser Steuerberater rät ab. Miete macht zur Zeit 8,5% vom Umsatz aus, im Ärztezentrum wären es 14,5% wenn Umsatz um 10% steigt (was evtl. zu erwarten wäre). Am Endeffekt hätten wir trotzdem Verluste.
Wir haben hohe Fixkosten (Hausbau), drei Kinder (eins davon behindert). Ob meine Frau jemals zurück in ihren Job zurück kehren und zusätzlich Geld verdienen kann, ist fraglich. Momentan arbeitet sie bei mir und macht Empfang und Abrechnung.

Vielleicht hat jemand schon so etwas mitgemacht und kann mir konstruktive Vorschläge machen?
Vielen Dank


Wie immer im Leben : was du jetzt hast weißt du , was du bekommst eher nicht . Mich persönlich würde schon die höhere Miete abhalten , und ich bin kein Freund von Abhängigkeiten . Daß Konkurrenz mit einer neuen Praxis entsteht kann dir auch passieren wenn du umziehst . Macht sich halt dann in deinen alten Räumen ein anderer selbständig . Aber wenn du jetzt eine Konstellation hast die für dich optimal ist würde ich dabei bleiben . Sagt mir mein Bauchgefühl .

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Alex Moro
03.04.2019 22:10
und wenn es schon so eine kleinstadt ist, dann ist mundpropaganda wichtiger als der standort...
wenn die brunhilde zur susanne sagt, dass bei euch gut ist, dann wird sie auch die 1-2 stationen mehr mit dem bus fahren...

wenn sich konkurrenz im ärztehaus breit macht, auch die müssen erstmal die nebenkosten reinbekommen. wenn die sich dann übernehmen => insolvenz

kurz gesagt - ohne genaueste details zu kennen - ich würde bleiben :wink:
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und wenn es schon so eine kleinstadt ist, dann ist mundpropaganda wichtiger als der standort... wenn die brunhilde zur susanne sagt, dass bei euch gut ist, dann wird sie auch die 1-2 stationen mehr mit dem bus fahren... wenn sich konkurrenz im ärztehaus breit macht, auch die müssen erstmal die nebenkosten reinbekommen. wenn die sich dann übernehmen => insolvenz kurz gesagt - ohne genaueste details zu kennen - ich würde bleiben :wink:
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Alex Moro schrieb:

und wenn es schon so eine kleinstadt ist, dann ist mundpropaganda wichtiger als der standort...
wenn die brunhilde zur susanne sagt, dass bei euch gut ist, dann wird sie auch die 1-2 stationen mehr mit dem bus fahren...

wenn sich konkurrenz im ärztehaus breit macht, auch die müssen erstmal die nebenkosten reinbekommen. wenn die sich dann übernehmen => insolvenz

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