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Wertvolle Studiensammlung
Therapie ist keine reine Ausgabenposition
Das Bündnis Zukunft Therapieberufe fordert eine ausgewogenere Betrachtung in der Kosten-Nutzen-Rechnung von Therapie.
19.06.2026 • 13 Kommentare
Lizenz: CC-BY •
Eigentlich ist das Prinzip von Investition und Ertrag gar nicht so schwer zu verstehen. Da gibt es zum Beispiel Brücken im Land, die über 60 Jahre lang vor sich hin marodieren. Nun kann der Bund Geld in die Hand nehmen, um diese zu reparieren (was teuer ist) oder den Haushalt schonen und ausharren, bis diese nicht mehr befahrbar sind und die lokale Wirtschaft zusammenbricht (was um ein Vielfaches teurer ist). Mit der Gesundheit verhält es sich ähnlich, denn auch Prävention oder das Ausschöpfen konservativer Maßnahmen (wie der Physiotherapie) kostet erst einmal Geld – Geld, das auch als Investition betrachtet werden kann, damit teure, invasive Behandlungsverfahren nicht durchgeführt werden müssen.

In der derzeitigen Diskussion über die Kosten in den Therapieberufen geht dieses Verständnis über Investition gänzlich verloren. Therapie wird einzig als reiner Kostenfaktor ohne Ertrag verstanden, was zur (un)logischen Schlussfolgerung führt: Wir kürzen, wo es nur geht, denn das spart Geld.

Diese eindimensionale Betrachtungsweise will das Bündnis Zukunft Therapieberufe so nicht stehen lassen. Für das Bündnis formulierten Tina Wüstefeld und Thomas Kanitz eine Handreichung, die erläutert, warum Therapie als Investition und nicht als Kostentreiber begriffen werden sollte. Eine ganze Reihe Studien weist nämlich sehr wohl darauf hin, dass Physiotherapie Mehrkosten an anderen Stellen des Gesundheitssystems einsparen kann. Hier die wichtigsten Punkte:

  • • Bewegungstherapie kann bei Hüftarthrose Operationen vermeiden oder hinauszögern
    Bei PatientInnen mit Hüftarthrose kann ein strukturiertes Trainingsprogramm mehr leisten als reine Aufklärung. In der Studie reduzierte regelmäßiges Training der TeilnehmerInnen die Notwendigkeit für die Implantation einer Hüftprothese um 44 Prozent (Svege et al. 2015).

    • Degenerative Meniskusrisse müssen nicht immer operiert werden
    Bei mittelalten PatientInnen mit degenerativem Meniskusriss zeigte sich, dass ein physiotherapeutisch angeleitetes Trainingsprogramm nach zwei Jahren ähnlich gute Ergebnisse erzielte wie eine arthroskopische Teilmeniskektomie. In einigen funktionellen Bereichen schnitt die Trainingsgruppe sogar besser ab (Kise et al. 2016). Auch nach fünf Jahren bringt Physiotherapie hier noch Vorteile. Das zeigen Daten der ESCAPE-Studie (Noorduyn et al. 2022).

    • Prähabilitation senkt postoperative Risiken
    Wer vor einem größeren Eingriff körperlich vorbereitet wird, geht offenbar mit besseren Voraussetzungen in die Operation. Eine Netzwerk-Meta-Analyse mit 186 randomisierten Studien und 15.684 TeilnehmerInnen zeigt, dass Training vor der Operation Komplikationen reduzieren, Erholung fördern und die Verweildauer verkürzen kann (McIsaac et al. 2025).

    • Geriatrische Rehabilitation kann Funktion erhalten und Pflegebedürftigkeit beeinflussen
    Ein systematischer Review mit Metaanalyse weist darauf hin, dass speziell auf ältere Menschen zugeschnittene Rehabilitation funktionelle Fähigkeiten verbessern kann und so dazu beiträgt, Pflegeheimeinweisungen zu verhindern (Bachmann et al. 2010).

    • Integrierte Versorgung bei chronischem Rückenschmerz kann die Rückkehr zur Arbeit deutlich beschleunigen
    Eine Kombination aus Graded Activity und Therapie mit Arbeitsplatzbezug führte in einer Studie zu einer deutlich schnelleren Rückkehr an den Arbeitsplatz als die übliche Versorgung. Die mediane Zeit bis zur Rückkehr lag bei 88 Tagen in der Interventionsgruppe gegenüber 208 Tagen in der üblichen Versorgung (Lambeek et al. 2010).

    • Direktzugang und physiotherapeutische Triage können Versorgungswege vereinfachen
    Studien zu muskuloskelettalen Beschwerden zeigen, dass Modelle mit Direktzugang oder nichtärztlicher Triage sinnvoll funktionieren können. Sie eröffnen die Möglichkeit, PatientInnen frühzeitig konservativ zu steuern und ärztliche Primärversorgung zu entlasten – vorausgesetzt, Qualifikation, Zuständigkeiten und Rahmenbedingungen sind klar geregelt (Babatunde et al. 2020).

    • Direktzugang erreicht ähnliche klinische Ergebnisse wie hausärztliche Versorgung und kann kostengünstiger sein
    Die FRONTIER-Evaluation aus Großbritannien zeigt, dass PatientInnen mit muskuloskelettalen Beschwerden im First-Contact-Physiotherapy-Modell klinisch ähnlich gut versorgt werden können wie im hausärztlich gesteuerten Modell. Gleichzeitig lagen die Kosten im hausärztlichen Versorgungsarm höher (Walsh et al. 2024). (siehe auch unseren Artikel „Evidenz zum Direktzugang“)

    • Tele-Therapie kann eine echte Alternative sein
    Die REFORM-Studie zeigt, dass eine videobasierte physiotherapeutische Versorgung bei muskuloskelettalen Beschwerden vergleichbare Ergebnisse erreichen kann wie Behandlung in Präsenz. Entscheidend ist die fachliche Indikationsstellung: Digitale Behandlung ersetzt nicht jede vor Ort, kann aber für geeignete PatientInnen eine wirksame Ergänzung sein (Withers et al. 2024). Eine ökonomische Evaluation der Studie wies sogar Vorteile bezüglich der Kosten nach (Hayes et al. 2025).
Echte Reformen müssen her
Die Forderungen des Bündnisses für Therapieberufe sind rasch skizziert: Kosten pauschal einzusparen verlagert nur die Ausgaben in andere Bereiche des Gesundheitswesens. Eine angemessene Vergütung muss bestehen bleiben, dazu benötigt es endlich moderne Berufsgesetze, klare Kompetenzprofile und eine Ausweitung der Akademisierung.

Mit einem Blick auf die kürzlich stattgefundene Pressekonferenz der AOK scheinen sich bei letzteren Punkten ja alle einig zu sein. Man könnte also kurzfristig Geld für echte Reformen in die Hand nehmen, um dieses langfristig einzusparen.

Eigentlich sollte doch dieses Prinzip „Investition bringt später Kostenersparnis“ seitens der Politik stringent verfolgt werden – denkt sich unser Autor und blickt auf die verstopften Bonner Straßen, nachdem die wichtigste Brücke der Stadt aufgrund akuter Einsturzgefahr gesperrt wurde. Bereits 2007 stellten Gutachter fest, dass diese zeitnah repariert werden sollte. Man schob das lieber auf – schließlich wollte man nicht so viel Geld ausgeben.

Daniel Bombien / physio.de

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Jytte
Vor 2 Wochen
„Investition bringt später Kostenersparnis ..." die Investoren sind nach aktuellem Gesetzesentwurf, neben den Pat. , die Leistungserbringer von heute, damit die Versorgung für Morgen besser wird. Man darf nur die Investoren von heute nicht hinten runter fallen lassen, sondern muss sie mitnehmen und nicht degradieren, weil sie keinen Bachelor oder Master haben!
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„Investition bringt später Kostenersparnis ..." die Investoren sind nach aktuellem Gesetzesentwurf, neben den Pat. , die Leistungserbringer von heute, damit die Versorgung für Morgen besser wird. Man darf nur die Investoren von heute nicht hinten runter fallen lassen, sondern muss sie mitnehmen und nicht degradieren, weil sie keinen Bachelor oder Master haben!
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Alexander Grötsch
Vor 2 Wochen
Seit wie viel Jahrzehnten wird nun schon Physiotherapie verordnet? Und was hat sich verbessert? Was hat es gebracht? Die orthopädische Erkrankungen haben epidemische Ausmaße angenommen und das Ende der Fahnenstange ist nun erreicht. Die Versorgung kann nicht mehr länger gewährleistet werden. Wo ist die Kostenersparnis? Die Kosten explodieren geradezu. Was sollen passive Maßnahmen bewirken? Querdenken ist angesagt: Dank PT sehen die Patienten keinen Handlungsbedarf. Sie müssen sich nicht verändern, aktiv werden, auf ihre Ernährung achten, ein paar Kilos abnehmen und ein vernünftiges Training absolvieren, etc.. Einfach nur den Zeigefinger ausstrecken, um damit auf schmerzhafte Stellen zu deuten und sich seine Wellnessmassagen auf Kassenrezept verordnen zu lassen, ist doch viel bequemer. Doch all die passiven Maßnahmen führen zu keinerlei Verbesserungen bzw. zu Heilung. Wir Sportlehrer hatten die Entwicklung bereits in den 70er und 80er vorausgesagt. „Nur das Aktive hilft“, sagte schon unser guter alter Turnvater Jahn, und kein sich passiv auf die Bank legen und irgendwelche manuelle Alibibehandlungen über sich ergehen zu lassen. Nun bricht das Zeitalter der Eigenverantwortung an. Endlich!
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Seit wie viel Jahrzehnten wird nun schon Physiotherapie verordnet? Und was hat sich verbessert? Was hat es gebracht? Die orthopädische Erkrankungen haben epidemische Ausmaße angenommen und das Ende der Fahnenstange ist nun erreicht. Die Versorgung kann nicht mehr länger gewährleistet werden. Wo ist die Kostenersparnis? Die Kosten explodieren geradezu. Was sollen passive Maßnahmen bewirken? Querdenken ist angesagt: Dank PT sehen die Patienten keinen Handlungsbedarf. Sie müssen sich nicht verändern, aktiv werden, auf ihre Ernährung achten, ein paar Kilos abnehmen und ein vernünftiges Training absolvieren, etc.. Einfach nur den Zeigefinger ausstrecken, um damit auf schmerzhafte Stellen zu deuten und sich seine Wellnessmassagen auf Kassenrezept verordnen zu lassen, ist doch viel bequemer. Doch all die passiven Maßnahmen führen zu keinerlei Verbesserungen bzw. zu Heilung. Wir Sportlehrer hatten die Entwicklung bereits in den 70er und 80er vorausgesagt. „Nur das Aktive hilft“, sagte schon unser guter alter Turnvater Jahn, und kein sich passiv auf die Bank legen und irgendwelche manuelle Alibibehandlungen über sich ergehen zu lassen. Nun bricht das Zeitalter der Eigenverantwortung an. Endlich!
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Alexander Grötsch schrieb:

Seit wie viel Jahrzehnten wird nun schon Physiotherapie verordnet? Und was hat sich verbessert? Was hat es gebracht? Die orthopädische Erkrankungen haben epidemische Ausmaße angenommen und das Ende der Fahnenstange ist nun erreicht. Die Versorgung kann nicht mehr länger gewährleistet werden. Wo ist die Kostenersparnis? Die Kosten explodieren geradezu. Was sollen passive Maßnahmen bewirken? Querdenken ist angesagt: Dank PT sehen die Patienten keinen Handlungsbedarf. Sie müssen sich nicht verändern, aktiv werden, auf ihre Ernährung achten, ein paar Kilos abnehmen und ein vernünftiges Training absolvieren, etc.. Einfach nur den Zeigefinger ausstrecken, um damit auf schmerzhafte Stellen zu deuten und sich seine Wellnessmassagen auf Kassenrezept verordnen zu lassen, ist doch viel bequemer. Doch all die passiven Maßnahmen führen zu keinerlei Verbesserungen bzw. zu Heilung. Wir Sportlehrer hatten die Entwicklung bereits in den 70er und 80er vorausgesagt. „Nur das Aktive hilft“, sagte schon unser guter alter Turnvater Jahn, und kein sich passiv auf die Bank legen und irgendwelche manuelle Alibibehandlungen über sich ergehen zu lassen. Nun bricht das Zeitalter der Eigenverantwortung an. Endlich!

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pt ani
Vor 2 Wochen
@Alexander Grötsch Du unterstellst also einfach mal allen Physios, dass sie das nicht längst wissen und umsetzen, sondern nur massieren? zipper_mouth_face
"Dank Physiotherapie sehen die Patienten keinen Handlungsbedarf". Mein Lieber, das ist doch genau das, was ich denen den ganzen Tag beibringe! Nicht nur die Theorie sondern auch, wie sie das umsetzen können; wieso, weshalb, warum und vor allem wie!
Dafür braucht man natürlich mehr medizinischen Hintergrund als ein Lehrer. Wir haben es mit kranken, teils multimorbiden Menschen zu tun. Da reicht Sport nicht, wäre ja schön, wenn es so einfach wäre.
Dass Bewegung von Kindesbeinen an integriert sein sollte und Eigenverantwortung, ist allen klar. Funktioniert aber oft halt auch nicht. Guck mal über Deinen Tellerrand, der Mensch hat so viele Facetten.
Und Deine Unterstellungen sind dumm.
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[mention]Alexander Grötsch[/mention] Du unterstellst also einfach mal allen Physios, dass sie das nicht längst wissen und umsetzen, sondern nur massieren? [emoji]zipper_mouth_face[/emoji] "Dank Physiotherapie sehen die Patienten keinen Handlungsbedarf". Mein Lieber, das ist doch genau das, was ich denen den ganzen Tag beibringe! Nicht nur die Theorie sondern auch, wie sie das umsetzen können; wieso, weshalb, warum und vor allem wie! Dafür braucht man natürlich mehr medizinischen Hintergrund als ein Lehrer. Wir haben es mit kranken, teils multimorbiden Menschen zu tun. Da reicht Sport nicht, wäre ja schön, wenn es so einfach wäre. Dass Bewegung von Kindesbeinen an integriert sein sollte und Eigenverantwortung, ist allen klar. Funktioniert aber oft halt auch nicht. Guck mal über Deinen Tellerrand, der Mensch hat so viele Facetten. Und Deine Unterstellungen sind dumm.
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pt ani schrieb:

@Alexander Grötsch Du unterstellst also einfach mal allen Physios, dass sie das nicht längst wissen und umsetzen, sondern nur massieren? zipper_mouth_face
"Dank Physiotherapie sehen die Patienten keinen Handlungsbedarf". Mein Lieber, das ist doch genau das, was ich denen den ganzen Tag beibringe! Nicht nur die Theorie sondern auch, wie sie das umsetzen können; wieso, weshalb, warum und vor allem wie!
Dafür braucht man natürlich mehr medizinischen Hintergrund als ein Lehrer. Wir haben es mit kranken, teils multimorbiden Menschen zu tun. Da reicht Sport nicht, wäre ja schön, wenn es so einfach wäre.
Dass Bewegung von Kindesbeinen an integriert sein sollte und Eigenverantwortung, ist allen klar. Funktioniert aber oft halt auch nicht. Guck mal über Deinen Tellerrand, der Mensch hat so viele Facetten.
Und Deine Unterstellungen sind dumm.

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Horatio72
Vor 2 Wochen
@Alexander Grötsch Du hast ja schon in vielen Beiträgen vorher immer wieder gezeigt das du für Physios und Co nicht viel übrig hast sondern auf L und B stehst.
"Aber Liebscher und Bracht sind doch gut. Haben mir voll geholfen. Andere PT‘s haben immer nur rumgedrückt. Hat gar nix gebracht. Am schlimmsten war die Bobath Frau." Zitat 3.9. 2022. Damit denke ich das deine kleine Anmerkung oben nicht ganz ernst genommen werden kann. Nur mal so zur Einordnung..
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[mention]Alexander Grötsch[/mention] Du hast ja schon in vielen Beiträgen vorher immer wieder gezeigt das du für Physios und Co nicht viel übrig hast sondern auf L und B stehst. "Aber Liebscher und Bracht sind doch gut. Haben mir voll geholfen. Andere PT‘s haben immer nur rumgedrückt. Hat gar nix gebracht. Am schlimmsten war die Bobath Frau." Zitat 3.9. 2022. Damit denke ich das deine kleine Anmerkung oben nicht ganz ernst genommen werden kann. Nur mal so zur Einordnung..
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Horatio72 schrieb:

@Alexander Grötsch Du hast ja schon in vielen Beiträgen vorher immer wieder gezeigt das du für Physios und Co nicht viel übrig hast sondern auf L und B stehst.
"Aber Liebscher und Bracht sind doch gut. Haben mir voll geholfen. Andere PT‘s haben immer nur rumgedrückt. Hat gar nix gebracht. Am schlimmsten war die Bobath Frau." Zitat 3.9. 2022. Damit denke ich das deine kleine Anmerkung oben nicht ganz ernst genommen werden kann. Nur mal so zur Einordnung..

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Sarah Gerbert
Vor 2 Wochen
@pt ani Vielen Dank für diesen Kommentar! Hab schon überlegt, was ich zu diesem abfälligen Schwachsinn sagen soll.
Außer vielleicht, was ein fachfremder Sportlehrer hier in diesem Physioforum eigentlich verloren hat?
Außer mit seiner Dummheit zu glänzen?
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[mention]pt ani[/mention] Vielen Dank für diesen Kommentar! Hab schon überlegt, was ich zu diesem abfälligen Schwachsinn sagen soll. Außer vielleicht, was ein fachfremder Sportlehrer hier in diesem Physioforum eigentlich verloren hat? Außer mit seiner Dummheit zu glänzen?
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Sarah Gerbert schrieb:

@pt ani Vielen Dank für diesen Kommentar! Hab schon überlegt, was ich zu diesem abfälligen Schwachsinn sagen soll.
Außer vielleicht, was ein fachfremder Sportlehrer hier in diesem Physioforum eigentlich verloren hat?
Außer mit seiner Dummheit zu glänzen?

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Sarah Gerbert
Vor 2 Wochen
@Horatio72 ein LuB-Anhänger also...na dan ist ja alles klar.
Damit ist ja die Kompetenz glasklar ausgewiesen. 100% Meinung, 0 Ahnung.
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[mention]Horatio72[/mention] ein LuB-Anhänger also...na dan ist ja alles klar. Damit ist ja die Kompetenz glasklar ausgewiesen. 100% Meinung, 0 Ahnung.
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Sarah Gerbert schrieb:

@Horatio72 ein LuB-Anhänger also...na dan ist ja alles klar.
Damit ist ja die Kompetenz glasklar ausgewiesen. 100% Meinung, 0 Ahnung.

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Richie28
Vor 2 Wochen
@Sarah Gerbert
Ich denke die Wahrheit liegt meist in der Mitte. Durch soziale Medien werden extreme Meinungen und Positionen gefördert, da man nicht direkt miteinander spricht. Auch LuB hat eine gewisse Existenzberechtigung genauso wie das Argument der Aktivität. Nur nicht in der extremen Positionierung wie beschrieben oder angenommen.
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• Micha a.T.
[mention]Sarah Gerbert[/mention] Ich denke die Wahrheit liegt meist in der Mitte. Durch soziale Medien werden extreme Meinungen und Positionen gefördert, da man nicht direkt miteinander spricht. Auch LuB hat eine gewisse Existenzberechtigung genauso wie das Argument der Aktivität. Nur nicht in der extremen Positionierung wie beschrieben oder angenommen.
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Richie28 schrieb:

@Sarah Gerbert
Ich denke die Wahrheit liegt meist in der Mitte. Durch soziale Medien werden extreme Meinungen und Positionen gefördert, da man nicht direkt miteinander spricht. Auch LuB hat eine gewisse Existenzberechtigung genauso wie das Argument der Aktivität. Nur nicht in der extremen Positionierung wie beschrieben oder angenommen.

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pt ani
Vor 2 Wochen
@Sarah Gerbert Reicht ihm ja vielleicht thinking_face
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[mention]Sarah Gerbert[/mention] Reicht ihm ja vielleicht [emoji]thinking_face[/emoji]
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pt ani schrieb:

@Sarah Gerbert Reicht ihm ja vielleicht thinking_face

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Sarah Gerbert
Vor 2 Wochen
@pt ani Wenn's zu mehr nicht reicht...
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[mention]pt ani[/mention] Wenn's zu mehr nicht reicht...
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Sarah Gerbert schrieb:

@pt ani Wenn's zu mehr nicht reicht...

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Jytte schrieb:

„Investition bringt später Kostenersparnis ..." die Investoren sind nach aktuellem Gesetzesentwurf, neben den Pat. , die Leistungserbringer von heute, damit die Versorgung für Morgen besser wird. Man darf nur die Investoren von heute nicht hinten runter fallen lassen, sondern muss sie mitnehmen und nicht degradieren, weil sie keinen Bachelor oder Master haben!

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Richie28
Vor 2 Wochen
Einerseits teile ich die Ansicht vollkommen, dass zumindest die Sparte der Therapeuten von den KK nur als Ausgaben gesehen wird.
Andererseits muss man aber ehrlicherweise sagen, dass viele Patienten sehr passiv sind und lieber mit einem Rezept zum Physio gehen als wirklich selbst aktiv zu agieren.
Das System lädt förmlich dazu ein, da es für den Patienten auch völlig intransparent ist. "Gesundheitskarte" und fertig.
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Einerseits teile ich die Ansicht vollkommen, dass zumindest die Sparte der Therapeuten von den KK nur als Ausgaben gesehen wird. Andererseits muss man aber ehrlicherweise sagen, dass viele Patienten sehr passiv sind und lieber mit einem Rezept zum Physio gehen als wirklich selbst aktiv zu agieren. Das System lädt förmlich dazu ein, da es für den Patienten auch völlig intransparent ist. "Gesundheitskarte" und fertig.
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Micha a.T.
Vor 2 Wochen
Die allg. Passivität bzw. nachlassende Motivation hat in den letzten Jahren sicher deutlich zugenommen. Die Gesellschaft ist müde, perspektivenlos und verliert ihre Identität.
Haben unsere "Lenker" in BER super hinbekommen, mit ihrem täglichen Mist, den sie auf uns herabregnen lassen.
Das spiegelt sich natürlich auch im Verhalten der Patienten und der Menschen im Allgemeinen. Der ein oder Andere ist froh, wenn er/sie einfach mal abschalten und "machen lassen" darf.
Ich mache das für die Leute gerne, bestimme aber auch selbst den Zeitpunkt, wo gut ist und wieder mehr Eigenaktivität gefordert wird.

"Sowohl als auch" anstatt "entweder oder".........
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• Alexander Grötsch
Die allg. Passivität bzw. nachlassende Motivation hat in den letzten Jahren sicher deutlich zugenommen. Die Gesellschaft ist müde, perspektivenlos und verliert ihre Identität. Haben unsere "Lenker" in BER super hinbekommen, mit ihrem täglichen Mist, den sie auf uns herabregnen lassen. Das spiegelt sich natürlich auch im Verhalten der Patienten und der Menschen im Allgemeinen. Der ein oder Andere ist froh, wenn er/sie einfach mal abschalten und "machen lassen" darf. Ich mache das für die Leute gerne, bestimme aber auch selbst den Zeitpunkt, wo gut ist und wieder mehr Eigenaktivität gefordert wird. "Sowohl als auch" anstatt "entweder oder".........
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Micha a.T. schrieb:

Die allg. Passivität bzw. nachlassende Motivation hat in den letzten Jahren sicher deutlich zugenommen. Die Gesellschaft ist müde, perspektivenlos und verliert ihre Identität.
Haben unsere "Lenker" in BER super hinbekommen, mit ihrem täglichen Mist, den sie auf uns herabregnen lassen.
Das spiegelt sich natürlich auch im Verhalten der Patienten und der Menschen im Allgemeinen. Der ein oder Andere ist froh, wenn er/sie einfach mal abschalten und "machen lassen" darf.
Ich mache das für die Leute gerne, bestimme aber auch selbst den Zeitpunkt, wo gut ist und wieder mehr Eigenaktivität gefordert wird.

"Sowohl als auch" anstatt "entweder oder".........

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anika666
Vor 2 Wochen
@Micha a.T. Ich weiß ja nicht seit wann du Therapeut bist, aber das ist wirklich Quatsch! Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo Patienten der Meinung waren, dass ihnen alle drei Monate ein Massagerezept zustehen würde! Damals gab es noch reine Massagepraxen. Krankengymnasten haben nur ganz vereinzelt Lymphdrainage gemacht. Und die Zeiten waren damals mit über 10 % Arbeitslosen alles andere als rosig.
Ich finde die Patienten deutlich aktiver als früher! Es nicht gerade eine neue Erkenntnis, dass Bewegung das A und O ist. Aber die Bevölkerung wird nunmal immer älter. Irgendwann kommt alles an seine Grenze.
Was zugenommen hat ist das Gemaule und die Schuldzuschiebungen ( Regierung, Ausländer, etc). Aber die Fitnessstudios sind voll und alles rennt oder fährt mit dem E- Bike in der Gegend herum. Das war früher nicht so.
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[mention]Micha a.T.[/mention] Ich weiß ja nicht seit wann du Therapeut bist, aber das ist wirklich Quatsch! Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo Patienten der Meinung waren, dass ihnen alle drei Monate ein Massagerezept zustehen würde! Damals gab es noch reine Massagepraxen. Krankengymnasten haben nur ganz vereinzelt Lymphdrainage gemacht. Und die Zeiten waren damals mit über 10 % Arbeitslosen alles andere als rosig. Ich finde die Patienten deutlich aktiver als früher! Es nicht gerade eine neue Erkenntnis, dass Bewegung das A und O ist. Aber die Bevölkerung wird nunmal immer älter. Irgendwann kommt alles an seine Grenze. Was zugenommen hat ist das Gemaule und die Schuldzuschiebungen ( Regierung, Ausländer, etc). Aber die Fitnessstudios sind voll und alles rennt oder fährt mit dem E- Bike in der Gegend herum. Das war früher nicht so.
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anika666 schrieb:

@Micha a.T. Ich weiß ja nicht seit wann du Therapeut bist, aber das ist wirklich Quatsch! Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo Patienten der Meinung waren, dass ihnen alle drei Monate ein Massagerezept zustehen würde! Damals gab es noch reine Massagepraxen. Krankengymnasten haben nur ganz vereinzelt Lymphdrainage gemacht. Und die Zeiten waren damals mit über 10 % Arbeitslosen alles andere als rosig.
Ich finde die Patienten deutlich aktiver als früher! Es nicht gerade eine neue Erkenntnis, dass Bewegung das A und O ist. Aber die Bevölkerung wird nunmal immer älter. Irgendwann kommt alles an seine Grenze.
Was zugenommen hat ist das Gemaule und die Schuldzuschiebungen ( Regierung, Ausländer, etc). Aber die Fitnessstudios sind voll und alles rennt oder fährt mit dem E- Bike in der Gegend herum. Das war früher nicht so.

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Richie38
Vor einer Woche
@anika666
Statistisch gesehen sind 10% der Einwohner einer Großstadt im Fitnessstudio und auf dem Land ca. 5%. Das früher ging mit einer deutlich höheren Arbeitszeit einher, aber auch mit deutlich mehr Rauchern. Das ganze Thema ist wie immer sehr differenziert zu sehen. Nur weil wir Senioren heute E-Bike fahren sehen, heißt das nicht, dass heute alle aktiver als früher sind. Die Studienlage spricht dagegen. Die Meinung von anderen ist auch kein Quatsch. Wer will das schon beurteilen.....
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[mention]anika666[/mention] Statistisch gesehen sind 10% der Einwohner einer Großstadt im Fitnessstudio und auf dem Land ca. 5%. Das früher ging mit einer deutlich höheren Arbeitszeit einher, aber auch mit deutlich mehr Rauchern. Das ganze Thema ist wie immer sehr differenziert zu sehen. Nur weil wir Senioren heute E-Bike fahren sehen, heißt das nicht, dass heute alle aktiver als früher sind. Die Studienlage spricht dagegen. Die Meinung von anderen ist auch kein Quatsch. Wer will das schon beurteilen.....
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Richie38 schrieb:

@anika666
Statistisch gesehen sind 10% der Einwohner einer Großstadt im Fitnessstudio und auf dem Land ca. 5%. Das früher ging mit einer deutlich höheren Arbeitszeit einher, aber auch mit deutlich mehr Rauchern. Das ganze Thema ist wie immer sehr differenziert zu sehen. Nur weil wir Senioren heute E-Bike fahren sehen, heißt das nicht, dass heute alle aktiver als früher sind. Die Studienlage spricht dagegen. Die Meinung von anderen ist auch kein Quatsch. Wer will das schon beurteilen.....

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Richie28 schrieb:

Einerseits teile ich die Ansicht vollkommen, dass zumindest die Sparte der Therapeuten von den KK nur als Ausgaben gesehen wird.
Andererseits muss man aber ehrlicherweise sagen, dass viele Patienten sehr passiv sind und lieber mit einem Rezept zum Physio gehen als wirklich selbst aktiv zu agieren.
Das System lädt förmlich dazu ein, da es für den Patienten auch völlig intransparent ist. "Gesundheitskarte" und fertig.



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