München/Unterschleissheim
Hallo Kolleg(innen)!
Wir suchen Dich ab sofort oder
später als Verstärkung für unser
Team in unserer sehr gut
ausgestatteten Praxis.
Unsere Philosophie ist: Miteinander
ans Ziel!
Patienten, Therapeuten,
Kolleg(innen), Ärzte. Zusammen
wollen wir den Menschen auf ihrem
Weg zu ihrer Gesundheit, ihrer
Selbstständigkeit, ihrer
Lebensqualität begleiten.
Dafür wurden wir ausgebildet,
dafür sind wir da.
Wir arbeiten ganzheitlich in den
verschiedenst...
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Das Podium (v.l): Dr. K. Behrens, Dr. C. Reimann, H. Schröder, Prof. Dr. C. Kopkow
Foto: Screenshot • Lizenz: CC-BY •Vier Menschen auf einem Podium anlässlich der Pressekonferenz zur Vorstellung des AOK Heilmittel-Reportes 2026:
Die beiden letzten, weil sie Mitherausgeber des Reportes sind – die beiden Erstgenannten in ihrer Funktion als AOK-Vertreter.• Dr. Kai Behrens, Pressesprecher des AOK-Bundesverbandes
• Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes
• Helmut Schröder, Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO)
• Prof. Dr. Christian Kopkow, Professor für Physiotherapie an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg
Der Heilmittel-Report an sich
Den Report darf man nicht verwechseln mit dem jährlich erscheinenden Heilmittelbericht der AOK. Der Bericht stellt eher nüchtern Zahlen, Daten Fakten zur Verfügung. Der Report analysiert, beschreibt und skizziert stellenweise auch Lösungswege.
Der diesjährige Heilmittel-Report hatte sich „das Ziel gesetzt, die Qualität der aktuellen Heilmittelversorgung aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und dabei Forschungsbedarf, strukturelle Hindernisse, aber auch Lösungsvorschläge durch die jeweiligen Expertinnen und Experten zu benennen“. Und das alles auf über 380 Seiten.
Das Fazit des Reportes lautet grob: Wir wissen über die Qualität der Behandlung draußen in der Praxis zu wenig.
Vorgestellte Zahlen
Obwohl der Heilmittel-Report sich um das Thema Qualität dreht, konnten es die AOK-Verantwortlichen nicht lassen: Sie präsentierten ausgewählte Zahlen (ohne den dazugehörigen Kontext zu nennen) und platzierten so ihre politischen Botschaften. Die da lauten:
- Bei der Blankoverordnung braucht es eine Mengenbegrenzung.
- Die geplanten Regelungen zur Ausgabendämpfung bei Heilmittelerbringern sind gerechtfertigt.
Hier einige Beispiele:• Vollgestopfte Praxen
Laut Aussagen von Herrn Schröder seien 17,8 Prozent der Behandlungen „langandauernde Heilmitteltherapien“. In diesem Kontext wiederholte er den Vorwurf: „Diese Patienten verstopfen die Praxen.“ Weiter führte er aus, dass jene Patientinnen alle zwei Wochen in die Heilmittel-Praxis gehen würden. Was einen „immensen Aufwand“ sowohl für die Gesetzliche Krankenkasse (GKV) als auch für die Patientinnen selbst bedeuten würde.
Was er verschweigt: Zu den „langandauernd“ behandelten Patienten gehören zum Beispiel Schlaganfall-Patienten. Laut Forschung müssten diese allerdings die ersten Monate drei bis vier Stunden Therapie erhalten – und das täglich!
Auf Pressekonferenzen sprechen die Verantwortlichen also von „Praxis verstopfen“ – an anderer Stelle winden sie sich bei der Frage: „Weshalb erhalten Schlaganfall-Patienten keine leitliniengerechte Therapie von ihrer GKV?“. So geschehen auf der letzten therapie in Leipzig.
• Die teuren Therapeuten
Obwohl es ja um den Heilmittel-Report und sein Thema „Qualität der Heilmittelversorgung“ gehen sollte, wurde immer wieder ins Feld geführt, wie stark die Kosten für Heilmittel doch gestiegen seien. Sie hätten sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt.
Auf Nachfrage unserer Redaktion musste der Pressesprecher der AOK dann zugeben, dass die Nettoverwaltungsausgaben der GKV nur knapp unter den Ausgaben für Heilmittel lägen. Und hätte er bei den Ausgaben für Heilmittel fairerweise noch die Eigenbeteiligung der Patienten herausgerechnet, hätte er sagen müssen: Wir geben für Verwaltung genauso viel aus wie für Heilmittel – beide Male ca. 3,8 Prozent.
• Die teure Blankoverordnung
Laut Wido kostete eine Blankoverordnung im IV. Quartal 2025 durchschnittlich 714 Euro – eine ärztliche Regelverordnung im Schnitt nur 214 Euro.
Auf Nachfrage mussten die Kassenvertreter dann allerdings einräumen, dass hier eine Blankoverordnung mit einem Standard-6er-Rezept verglichen wurde. Und dass letzteres nur rund ein Drittel einer Blankoverordnung kostet, ist jedem einschlägigem Therapeuten sofort klar – den Verantwortlichen auf Kassenseite dem Anschein nach nicht.
Kommentar des Autors
Als informierter Beobachter war es ob dieses politischen Schauspiels schwer, nicht wütend zu werden. Oben genannte Beispiele hätten schon gereicht, die Fassung zu verlieren. Den Vogel endgültig schoss dann aber Frau Dr. Reimann ab. Paraphrasierend ausgedrückt fordert sie allen Ernstes von Therapeuten: Macht mal bei der Blankoverordnung nicht so viel. Macht mal keine leitliniengerechte Therapie, sondern nur das Nötigste. Denn sonst kommen nicht alle Patienten dran. Ihr wisst ja: Es gibt es zu wenig Therapeuten. Und die, die es gibt, verlassen den Beruf schon nach kurzer Zeit wieder.
Am liebsten würde man ihr deshalb aufgebracht entgegenschleudern: Wer war denn all die Jahre verantwortlich dafür, dass:
Aber halt. Dann würde man ja den Komment der Therapeuten verlassen: Denn Therapeuten sind ja so verständnisvoll und brav ... leider.• Praxisinhaber keine Altersrückstellungen bilden konnten?
• Therapeuten so schlecht bezahlt werden?
• Therapeuten sich im 25 Minuten-Hamsterrad verheizen – Stichwort: Leistungsbeschreibung?
Einen Live-Mitschnitt der Veranstaltung finden Sie hier.
Friedrich Merz / physio.de
PS: Einen Gastbeitrag der Mitherausgeber, der den Fokus weg von den Kosten hin zu den restlichen Aspekten des Reportes lenkt, finden Sie hier.
AOKHeilmittelreport2026BlankoverordnungQualitätKritikKommentarApoplexKopkowWIdO
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Füsi schrieb:
"Den allen wünsche ich das Schlechteste an den Hals, ein Schlaganfall und miserable Behandlungen in kurzen 20 Minuten, damit diese Naivlinge spüren,"
Geht es noch?
Dein Patient möchte ich echt niemals werden. Hoffentlich wohnst du weit weg. Gesetz der Resonanz, mal davon gehört? Over and out
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helmingas schrieb:
Im Grunde ist dein Posting, liebe r solli, absolut verabscheuungswürdig.
Dein Patient möchte ich echt niemals werden. Hoffentlich wohnst du weit weg. Gesetz der Resonanz, mal davon gehört? Over and out
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Shia schrieb:
Karma ist ne Bitch.
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Floyd schrieb:
Also ich finde deinen Beitrag etwas unhöflich, aber ich bin fasziniert von den Antworten...
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helmingas schrieb:
@Floyd wayne interessierts
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Problem beschreiben
Solli schrieb:
Den allen wünsche ich das Schlechteste an den Hals, ein Schlaganfall und miserable Behandlungen in kurzen 20 Minuten, damit diese Naivlinge spüren, was es heißt......soviel Unbildung, hat man denen die Doktortitel hinterhergeschmissen?
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Problem beschreiben
Rud schrieb:
Wahnsinn, was diese 4 Dilettanten kosten, wahnsinn, was man seinen Vertragspartnern zumutet
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