Was wir Dir bieten
Überzeuge Dich selbst, warum das
rehamed Dein perfekter Arbeitgeber
ist:
- ein modernes Zentrum für
ambulante, orthopädische
Rehabilitation, Physiotherapie
sowie Gesundheitssport.
- ein interdisziplinäres,
leidenschaftliches Team mit
differenzierten
Behandlungstechniken
- professionelle Arbeitsstrukturen
mit modernsten Arbeitsmitteln
- regelmäßige interne/externe
Fortbildungen – Deine Wünsche
und Ideen sind herzlich Willkommen
- ein unbefristetes
Arbeitsverhäl...
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41 Studienteilnehmer erhielten über zehn Minuten schmerzhafte Hitzereize auf die Hand, die während des gesamten Zeitraums in ihrer Stärke variierten. Mit der anderen Hand sollten sie mit Hilfe eines Reglers die momentan empfundene Schmerzintensität auf einer Skala von eins bis Hundert bewerten. Dabei änderte sich die subjektive Wahrnehmung schon nach wenigen Minuten. Sie spürten zum Beispiel Änderungen des Schmerzes, wenn objektiv keine Reizverschiebungen stattgefunden hatten.
Andere Untersuchungen zeigten, dass kurze Schmerzreize im sensorischen Hirnareal verarbeitet werden. Bei den Experimenten mit langandauernder Reizung präsentierte sich den Wissenschaftlern im EEG aber ein anderes Bild. Hier waren auch emotionale Bereiche aktiv. "Dauert ein Schmerz über einen längeren Zeitraum an, so wandelt er sich offensichtlich von einem reinen Wahrnehmungsprozess zu einem mehr emotionalen Prozess", so Ploner, der auch Oberarzt an der Neurologischen Klinik am TUM Klinikum rechts der Isar ist.
Eine weitere Studie zeigte, dass nicht nur die Dauer, sondern auch die Erwartung an einen Schmerzreiz die Wahrnehmung beeinflusst. Zwanzig Probanden erhielten bei diesem Versuch zuerst unterschiedlich starke Laserpulse abwechselnd auf zwei Bereiche des Handrückens. Die Bewertung erfolgte danach mündlich. Dann erhielten sie wiederum die gleichen Reize mit einem Unterschied. Die Wissenschaftler trugen auf den Handrücken eine Creme auf, von der sie behaupteten, dass sie eine schmerzlindernde Wirkung habe. Tatsächlich handelte es sich hierbei aber um eine Placebosalbe.
Danach bewerteten die Probanden die Schmerzen auf den "behandelten" Hautbereichen signifikant schwächer als auf anderen Hautstellen. Im EEG zeigte sich, dass im zweiten Durchlauf ein anderes Signalmuster von Nervenaktivität sichtbar wurde. "Unsere Ergebnisse zeigen, wie unterschiedlich unser Gehirn sogar objektiv gleiche Schmerzreize verarbeitet. "Dieses komplexe neurologische Phänomen 'Schmerz' im Gehirn systematisch zu kartieren und besser zu verstehen, ist eine große Herausforderung für eine bessere Therapie von Schmerzpatienten, aber dringend notwendig", meint Ploner. Bei der Studie war die Dauer des Reizes nur wenige Minuten, bei chronischen Patienten sind es Monate und Jahre.
Ul.Ma / physio.de
SchmerzenWahrnehmung
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