Physiotherapeut (m/w/d) in
Hamburg-Altona gesucht –
Orthopädie, Chirurgie &
Neurologie!
Du suchst eine Praxis, in der
Teamgeist großgeschrieben wird und
du dich fachlich voll entfalten
kannst? Für unsere moderne
Physiopraxis in Hamburg-Altona
suchen wir ab sofort Verstärkung
durch einen PT (m/w/d) in Voll-
oder Teilzeit. Neben der
Orthopädie und Chirurgie bildet
die Neurologie einen wichtigen Kern
unserer täglichen Arbeit.
Egal, ob du frisch von der Schule
kommst oder bereits jahrela...
Hamburg-Altona gesucht –
Orthopädie, Chirurgie &
Neurologie!
Du suchst eine Praxis, in der
Teamgeist großgeschrieben wird und
du dich fachlich voll entfalten
kannst? Für unsere moderne
Physiopraxis in Hamburg-Altona
suchen wir ab sofort Verstärkung
durch einen PT (m/w/d) in Voll-
oder Teilzeit. Neben der
Orthopädie und Chirurgie bildet
die Neurologie einen wichtigen Kern
unserer täglichen Arbeit.
Egal, ob du frisch von der Schule
kommst oder bereits jahrela...
physio.de: Wenn du das PhysioMobil jemandem erklären müsstest, der noch nie davon gehört hat: Was macht ihr?
Fina Steen: Unsere Haupttätigkeit sind Einsätze für mittellose Menschen. Dafür fahren wir mit einem umgebauten Rettungswagen, der inzwischen eine fahrende Praxis ist, an verschiedene Orte in Kiel. Dort sind wir für Menschen da, die kein Geld, keine Krankenversicherung oder andere große Probleme haben und deshalb kaum Zugang zu physiotherapeutischer Versorgung bekommen.
Inzwischen ist das Projekt aber deutlich größer geworden. Wir bieten zum Beispiel auch Bewegungskurse für ältere Menschen in Kieler Stadtteilen an, in denen Altersarmut und Einsamkeit eine Rolle spielen. Außerdem machen wir Öffentlichkeitsarbeit, etwa mit einer jährlichen Ausstellung zum Thema Krankenversicherungslosigkeit.
In Medienartikeln aus dem Jahr 2023 standet ihr noch ziemlich am Anfang. Was hat sich seitdem verändert?
2023 haben wir gerade den Verein gegründet. Die drei Jahre davor habe ich mich viel mit der rechtlichen Einordnung und dem Aufbau beschäftigt. Seitdem haben wir jedes Jahr verschiedene Projekte gemacht und inzwischen feste Standorte für das PhysioMobil gefunden. Wir wissen heute besser, wann und wie wir die Einsätze organisieren müssen, damit die Menschen tatsächlich Zugang zu unserem Angebot haben. Ich würde sagen: Langsam haben wir unseren Weg gefunden.
Aktuell sind wir zwölf Leute im Verein. Ich selbst bin inzwischen in Teilzeit angestellt, vorher habe ich alles ehrenamtlich gemacht. Dazu kommen Menschen auf Minijob-Basis sowie Ehrenamtliche und Übungsleiterinnen und Übungsleiter. Uns ist dabei wichtig, dass für die geleistete Arbeit grundsätzlich die gleichen Stundenvergütungen gelten.
Wer sind die Menschen, die zu euch kommen?
Wir stehen an Orten, die ohnehin Treffpunkte für unsere Zielgruppe sind, beispielsweise an Sozialberatungsstellen oder beim Kieler Anker. Dort entsteht der erste Kontakt. Die Menschen können zu uns kommen und zunächst erzählen, was sie eigentlich brauchen.
Dann schauen wir: Sind wir überhaupt die richtigen Ansprechpartner? Oder muss die Person zum Beispiel zu einem Arzt, zum Zahnmobil oder zu einem anderen Angebot? Dadurch sind wir inzwischen auch ein Stück weit zu einer Vermittlungsstelle geworden.
Die Menschen, die zu uns kommen, haben meistens nicht nur ein einzelnes Knieproblem. Oft kommen sehr viele gesundheitliche, soziale und existenzielle Probleme gleichzeitig zusammen. Deshalb müssen wir zwangsläufig mit anderen Stellen zusammenarbeiten.
Warum gelangen diese Menschen nicht einfach über das reguläre Gesundheitssystem an Physiotherapie?
Die Lebenssituationen sind sehr unterschiedlich. Manche haben keine Krankenversicherung, teilweise fehlen sogar Papiere oder eine Meldeadresse. Andere wissen gar nicht, welche Möglichkeiten sie haben. Viele wissen zum Beispiel nicht, dass es unter bestimmten Voraussetzungen eine Zuzahlungsbefreiung gibt.
Unser langfristiges Ziel ist deshalb nicht, ein paralleles Gesundheitssystem aufzubauen. Im besten Fall helfen wir den Menschen dabei, wieder Zugang zum regulären System zu bekommen.
Wir überlegen deshalb gerade auch, eine Beratungsstelle auszuprobieren. Dabei würde es darum gehen, Menschen nicht nur kurzfristig körperlich zu helfen, sondern sie langfristig dabei zu unterstützen, wieder einen aktiven Versicherungsstatus zu bekommen. Das steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.
Wie groß ist das Problem der Krankenversicherungslosigkeit überhaupt?
Die Gruppe lässt sich nur schwer erfassen. Nach den aktuellen Zahlen des Mikrozensus sind in Deutschland rund 72.000 Menschen nicht krankenversichert. Gleichzeitig gibt es dabei ein statistisches Problem: Der Mikrozensus beruht auf Haushaltsbefragungen. Viele Menschen, die zu uns kommen, haben aber keine Meldeadresse und werden dadurch nur schwer erfasst.
Es gibt grundsätzlich Wege zurück in die Krankenversicherung. Welche das sind, hängt aber sehr stark vom Einzelfall ab. Wir haben einmal versucht, eine Mindmap mit allen möglichen Wegen zurück in die Versicherung zu erstellen. Die wurde irgendwann so groß, dass wir aufgegeben haben.
Eine unabhängige Clearingstelle in Schleswig-Holstein wäre aus meiner Sicht sehr wichtig. In anderen Bundesländern gibt es solche Beratungsstellen bereits.
Wie läuft ein typischer Einsatz des PhysioMobils ab?
Ein Fahrer oder eine Fahrerin fährt gemeinsam mit einer Physiotherapeutin oder einem Physiotherapeuten zur Einsatzstelle. Unsere Termine finden regelmäßig statt, zum Beispiel immer am zweiten Mittwoch eines Monats an einem bestimmten Standort. Dadurch können sich die Menschen die Termine irgendwann merken.
Wir stehen dort für einige Stunden. Die Leute können direkt zu uns kommen und für denselben Tag einen Termin vereinbaren. Sie klopfen im Grunde ans Fenster, erzählen kurz, welches Problem sie haben, und bekommen dann einen Zeitslot.
Im PhysioMobil versuchen wir, die Versorgung so ähnlich wie möglich zu einer normalen Praxis zu gestalten – vom Praxisaufbau über die Hygiene bis hin zur Dokumentation.
Wie viel Zeit könnt ihr euch für einen Menschen nehmen?
Wenn sehr viel los ist, versuchen wir, mit 20 Minuten auszukommen. Meistens sind es eher 30 Minuten. Das wird allerdings schwieriger, weil wir möglichst viele Menschen versorgen möchten. Gleichzeitig bringt es nichts, nur möglichst viele Menschen schnell abzufertigen. Man kann sagen: Zwischen 20 und 30 Minuten nehmen wir uns normalerweise pro Person.
Meistens sind wir während unserer dreistündigen Einsätze ausgelastet. Teilweise müssen wir sogar Menschen wegschicken. Natürlich wäre es schön, wenn das irgendwann nicht mehr nötig wäre. Aber auch das hängt von unserer Finanzierung ab.
Gerade in der Physiotherapie ist es nicht immer einfach, dass Menschen Übungen langfristig umsetzen. Könnt ihr unter euren Bedingungen überhaupt nachhaltige Erfolge erzielen?
Dadurch, dass wir regelmäßig an denselben Tagen an den Standorten sind, funktioniert das erstaunlich gut. Wir haben mittlerweile Menschen, die immer wieder zu uns kommen. Man kennt sich irgendwann und weiß beim nächsten Termin: Da können wir weitermachen.
Wir arbeiten außerdem sehr viel nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Es geht weniger darum, viele Hands-on-Techniken anzuwenden. Wir beraten und geben kleine Übungen, Tricks oder Hausaufgaben mit, die die Menschen selbst umsetzen können.
Wir erleben immer wieder, dass Menschen sehr glücklich aus dem PhysioMobil herauskommen. Ein wichtiger Punkt ist sicherlich auch, dass wir ihnen zuhören und etwas mehr Zeit mitbringen. Bei den Menschen, die zu uns kommen, gibt es oft viele Probleme gleichzeitig. Man kann in einem Termin nicht alles lösen. Dann muss man herausfinden: Was steht heute an erster Stelle?
Wie viel Organisation steckt hinter diesen drei Stunden Einsatz?
Sehr viel. Wir dokumentieren unsere Einsätze und die Patientinnen und Patienten. Dabei kann die Dokumentation auch anonym erfolgen. Gleichzeitig versuchen wir, Strukturen zu schaffen, die möglichst nah an einer normalen Praxis sind.
Hinzu kommt die gesamte Organisation im Hintergrund. Fördermittel sind häufig sehr genau aufgeteilt, zum Beispiel in Personal- und Sachkosten. Wenn in einem Topf Geld übrig ist, kann ich das nicht automatisch für etwas anderes verwenden. Ich sitze also im Büro und versuche, verschiedene Förderungen und Spenden so zusammenzusetzen, dass Monat für Monat alles passt.
Physiotherapie ist normalerweise an bestimmte rechtliche Voraussetzungen gebunden. Wie löst ihr das bei einem mobilen Angebot?
Wir haben aktuell auch einen Heilpraktiker dabei. Trotzdem bewegen sich aufsuchende Hilfen für uns in einer rechtlichen Grauzone. Das lässt sich bei einem solchen Angebot nicht vollständig vermeiden.
Deshalb schreiben wir zum Beispiel auch auf unseren Flyern, dass es bei uns um präventive Physiotherapie geht. Wir versuchen, vor allem beratend zu arbeiten und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, statt viele klassische Hands-on-Techniken einzusetzen.
Ein Restrisiko bleibt aus unserer Sicht trotzdem, weil diese Form der mobilen physiotherapeutischen Hilfe rechtlich nicht eindeutig abgebildet ist. Gleichzeitig haben manche Menschen, die zu uns kommen, keine Papiere und praktisch keine andere Möglichkeit, physiotherapeutische Unterstützung zu bekommen.
Langfristig wäre es natürlich viel besser, diese Menschen wieder in einen aktiven Versicherungsstatus zu bringen, damit sie ganz regulär eine Praxis aufsuchen können. Genau deshalb beschäftigt uns das Thema Beratung inzwischen so stark.
Damit sind wir bei der Finanzierung: Wie trägt sich das PhysioMobil?
Die ersten Jahre haben wir alles komplett ehrenamtlich neben unseren anderen Jobs gemacht. Inzwischen schafft das PhysioMobil selbst Arbeitsplätze.
Wir finanzieren uns vor allem über Spenden und Fördermittel. Gerade das ist momentan aber unsere größte Sorge. Viele Förderanträge, die wir für das kommende Jahr gestellt haben, wurden abgelehnt. Teilweise werden Mittel gekürzt, teilweise bekommen Stiftungen so viele Anfragen, dass sie gar keine weiteren Förderanträge mehr annehmen.
Wenn wir keine neuen Kooperationspartner, Förderer oder Sponsoren finden, wird es deshalb schwierig. Das Projekt ist Stand heute für das Jahr 2027 nicht mehr finanziert. Langfristig kann man sicherlich einen eigenen Einkommenszweig entwickeln, der einen Teil des Projekts trägt. Aber das braucht Zeit – und diese Zeit müssen wir erst einmal überbrücken.
Eure Angebote bleiben für die Betroffenen trotzdem kostenlos?
Ja. Sowohl unsere Kurse, die dreimal pro Woche stattfinden, als auch die Einsätze des PhysioMobils sind für mittellose Menschen kostenlos.
Ihr seid derzeit in Kiel unterwegs. Wie könnte es weitergehen?
Im Moment sind wir hauptsächlich in Kiel. Wie groß wir irgendwann werden können, hängt natürlich auch davon ab, wer das Projekt unterstützt.
Denkbar wäre schon, irgendwann mehr von Schleswig-Holstein oder vielleicht sogar das gesamte Bundesland versorgen zu können.
Eigentlich steht in unserem Vereinsziel aber etwas, das zunächst ein bisschen lustig klingt: Am besten wäre es, wenn wir unseren eigenen Verein irgendwann nicht mehr bräuchten. Das wäre das eigentliche Ziel – dass alle Menschen ganz normal in eine Praxis gehen und die Versorgung bekommen können, die sie brauchen.
Was braucht ihr aktuell am dringendsten und was wollt ihr unseren LeserInnen mitgeben?
Vor allem hilft es uns, wenn möglichst viele Menschen von dem Projekt erfahren. Natürlich freuen wir uns sehr über Spenden und über Menschen, die eine Fördermitgliedschaft abschließen.
Aber auch Kontakte helfen uns. Wenn jemand sagt: So etwas könnten wir auch in unserer Stadt gebrauchen, dann kann die Person sich gerne bei uns melden. Grundsätzlich freuen wir uns einfach, wenn das Projekt bekannter wird.
Frau Steen, wir danken für das Gespräch.
Das Interview mit Fina Steen führte Daniel Bombien von physio.de
PS: Alle Infos zum Projekt findet man auf www.physioforfree.de.
sozioökonomischer StatusHilfePhysiotherapieInterview
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elisabeth938 schrieb:
Dafür kommt Ihr in den Himmel. 🙏👍
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Jens Uhlhorn schrieb:
Ein echtes Leuchtturmprojekt in dunkler Zeit. Hut ab, Kollegen!
Entweder ist es Prävention oder es ist Therapie.
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Also ist es präventive Physiotherapie, auch wenn die Linguisten unter uns einen Systemzusammenbruch erleiden.
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Jens Uhlhorn schrieb:
Wenn es Physiotherapie ist, kommt man gefährlich nah an diverse Vorschriften, die dieses Projekt kippen könnten.
Also ist es präventive Physiotherapie, auch wenn die Linguisten unter uns einen Systemzusammenbruch erleiden.
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Silv schrieb:
Es ist rechtlich grau. Ich hab ne Weile in einer Notunterkunft für wohnungslose Menschen gearbeitet und dort auch teilweise behandelt. Besser wäre das Ganze natürlich mit einem (sek.) HP im Hintergrund, aber es ist natürlich ethisch, zumindest für mich, fragwürdig, wenn man Hilfe nur deshalb nicht anbietet, weil es rechtlich nicht ganz perfekt abgesichert ist.
dann kann das also keine Prävention sein, ist ja Physiotherapie.
Einfach mal drei Sekunden den Menschenverstand benutzen.
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frank691 schrieb:
Wenn ich Rückensport am Wochenende anbiete, um Haltungsschäden vor zu beugen,
dann kann das also keine Prävention sein, ist ja Physiotherapie.
Einfach mal drei Sekunden den Menschenverstand benutzen.
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Halbtitan schrieb:
Was ist denn präventive Physiotherapie?
Entweder ist es Prävention oder es ist Therapie.
Dieses Land begibt sich immer mehr in eine Schande, die es irgendwann brutal einholen wird.
Danke für den Einsatz, hier arbeiten noch Menschen, die verstanden haben, worum es (auch) in unserem Job geht.
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Schippi schrieb:
Das Lob ist super und ernst gemeint,aber wie in coronazeiten den Pflegekräften applaudiert wurde,wird bezgl. Finanzierung und Unterstützung(auch personell)vermutlich wenig passieren!
Es geht nicht immer darum, anderen etwas zu spenden, sondern vielmehr darum, selber aktiv zu werden, denn genau dann werden sie, wie selbst gewünscht, nicht mehr nötig sein, da sich die Last auf viele verteilt.
Auf die Regierung braucht man in diesem Zusammenhang nicht setzen, hier wird eher daran gearbeitet, den Bürger noch weiter zu gängeln. Hier muss ich aufpassen, nicht wieder in irgendwelche Ecken gedrängt zu werden.
Eher sehe ich alte Werte und Tugenden des gesellschaftlichen Miteinanders, des einander Helfens und der Acht- und Sorgsamkeit.
Gerade wir können hier viel leisten. Wir haben Netzwerke, können körperlich wie seelisch helfen und im Zweifel auch vermitteln. So werden wir unseren qualitativen Ansprüchen gerecht, nicht durch nur teilvergütete 30-Minuten-Behandlungen sondern durch das Einstehen für seine Werte.
Punkt und Amen
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Dorsovolar schrieb:
@Schippi Es ist ja so, dass dieses Physiomobil ein Sinnbild ist für die gesellschaftliche Verantwortung, die insbesondere wir PI auch haben.
Es geht nicht immer darum, anderen etwas zu spenden, sondern vielmehr darum, selber aktiv zu werden, denn genau dann werden sie, wie selbst gewünscht, nicht mehr nötig sein, da sich die Last auf viele verteilt.
Auf die Regierung braucht man in diesem Zusammenhang nicht setzen, hier wird eher daran gearbeitet, den Bürger noch weiter zu gängeln. Hier muss ich aufpassen, nicht wieder in irgendwelche Ecken gedrängt zu werden.
Eher sehe ich alte Werte und Tugenden des gesellschaftlichen Miteinanders, des einander Helfens und der Acht- und Sorgsamkeit.
Gerade wir können hier viel leisten. Wir haben Netzwerke, können körperlich wie seelisch helfen und im Zweifel auch vermitteln. So werden wir unseren qualitativen Ansprüchen gerecht, nicht durch nur teilvergütete 30-Minuten-Behandlungen sondern durch das Einstehen für seine Werte.
Punkt und Amen
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Dorsovolar schrieb:
Ich ziehe meinen Hut, insbesondere vor dem Mindset, dass die eigentliche Hoffnung darin besteht, irgendwann nicht mehr gebraucht zu werden. Hier liegt der Hase im Pfeffer: mindestens 72.000 Menschen, die eigentlich die GKVn belasten MÜSSTEN werden geflissentlich vergessen, während man irgendwelche Sonderkommissionen einrichtet, um den Vertragspartnern auf die Füße zu treten.
Dieses Land begibt sich immer mehr in eine Schande, die es irgendwann brutal einholen wird.
Danke für den Einsatz, hier arbeiten noch Menschen, die verstanden haben, worum es (auch) in unserem Job geht.
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