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Freizügigkeit
Mit den Physios soll es losgehen
Die EU will die berufliche Mobilität innerhalb ihrer Mitgliedstaaten erleichtern und mit der Physiotherapie beginnen. Was heißt das für Deutschland?
02.10.2026 • 64 Kommentare

Wer schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat, als deutsche/r PhysiotherapeutIn in ein anderes EU-Land auszuwandern, um den erlernten Beruf dort auszuüben, wird schnell festgestellt haben, dass dieser Weg recht steinig ist. Dies liegt vor allem am niedrigen Ausbildungsniveau (Europäischer Qualifizierungs-Rahmen – EQR 4). In allen Ländern – außer der Slowakei (EQR 5) – ist mindestens ein Bachelorabschluss erforderlich (EQR 6), um als PhysiotherapeutIn tätig sein zu dürfen. In einigen EU-Staaten wird sogar der Masterabschluss (EQR 7) verlangt*.

Der Weltverband für Physiotherapie fordert bereits seit Jahren die Vereinheitlichung der physiotherapeutischen Ausbildung auf mindestens Bachelorniveau. Doch Deutschland wehrt sich vehement dagegen.

Die Initiative der Europäischen Union, die Anerkennungsverfahren innerhalb ihrer Mitgliedsstaaten zu vereinfachen und zu beschleunigen (wir berichteten), mündete nun in eine Richtlinie, welche jüngst offiziell von der EU-Kommission angenommen wurde.

Das Ziel
Stellt jemand einen Antrag auf Anerkennung seines Berufsabschlusses in einem EU-Mitgliedsstaat, werden bisher Einzelfallvergleiche der Ausbildung mit den Anforderungen des Ziellandes vorgenommen. Das Verfahren geht häufig mit einem enormen bürokratischen Aufwand einher. Die Freizügigkeit von Berufstätigen – die als ein besonderes Gut innerhalb der EU gilt – ist damit stark behindert.

Um dieses Problem zu lösen, wurde ein gemeinsamer (länderübergreifender) Ausbildungsrahmen geschaffen. Qualifikationen, die diesem Standard entsprechen, sollen zur automatischen Anerkennung in dem Zielland führen. Für Abschlüsse, die von diesem Ausbildungsrahmen abweichen sollen weiterhin die Einzelfallprüfung – mit der Möglichkeit von Anpassungslehrgängen oder Eignungsprüfungen – durchführbar sein.

Nichts Neues
Die Idee – und die dazu nötigen gesetzlichen Rahmenbedingungen – sind nicht neu. Bereits 2013 wurden die Richtlinien zur Anerkennung von Berufsqualifikationen innerhalb der EU verfasst. Und in diesen ist die Möglichkeit solcher automatischer Anerkennungsverfahren bei vereinheitlichten Ausbildungsstandards ausformuliert.

Das Verfahren
Die neue Richtlinie der EU wurde nicht explizit für die Physiotherapie eingeführt. Die Vereinheitlichung soll EU-weit bezüglich „aller“ Berufen umgesetzt werden. Die PhysiotherapeutInnen wurden dabei allerdings als erstes Berufsfeld von der Kommission auserkoren.

Konsens
Interessant sind die Stellungnahmen, die im Rahmen der Richtlinienerstellung eingeholt wurden. Sie sprechen eine einheitliche Sprache. „Alle“ Interessengruppen befürworten das Bestreben der EU-Kommission zur Vereinheitlichung und die damit verbundene Steigerung der Freizügigkeit von PhysiotherapeutInnen in der EU. Doch dann folgt das große Aber. Und dies trifft vor allem die Deutschen hart. Denn als einziges Land mit EQR 4 zielen die Gegenargumente eindeutig in deren Richtung.

Ein Zitat aus der Stellungnahme der Dutch Federation for Physiotherapy Education (SROF - Niederlande): „Die SROF betrachtet das EQR-Niveau 6 als Mindestbasis für jeden gemeinsamen Referenzrahmen“. Dem Stimmen die Berufsverbände andere Länder, die ebenfalls eine Stellungnahme abgegeben haben, zu – ob Österreich, Frankreich, Norwegen oder Schweden. Die Fédération Nationale des Étudiant·e·s en Kinésithérapie (FNEK - Frankreich) forderte sogar mindestens 240 Credits (ECTS-Punkte) als gemeinsame Grundlage. Ein Bachelorabschluss liegt üblicherweise zwischen 180 bis 240 ECTS. Die Franzosen fordern somit ein vierjähriges Studium und gehen damit bereits einen Kompromiss ein, denn ihre eigenen TherapeutInnen müssen mindestens ein Masterstudium mit 300 ECTS absolvieren.

Die deutsche berufsfachschulische Ausbildung entspricht 90 Credits.

Die Extrawurst
Schaut man alle Stellungnahmen durch, fällt nur eine einzige Meldung aus diesem Tenor - die der deutschen Sozialversicherung. Sie fordert weiterhin das duale System aus Berufsfachschule (EQR 4) und optionalem Bachelorabschluss (EQR 6). Sie argumentiert: „Diese Differenzierung ermöglicht eine europäische Harmonisierung, ohne bewährte nationale Ausbildungsstrukturen zu beeinträchtigen […]“.

Der Ausbildungsrahmen
Aufgrund der Stellungnahmen wurde der Entwurf für das Common Training Framework (CTF) für PhysiotherapeutInnen, welches zur automatischen Anerkennung innerhalb der EU führen soll, nochmals überarbeitet und am 15.09.2026 erlassen.

Neben den üblichen Präambeln der AdressatInnen, Zielsetzung, Geltungsbereiche und Vorgaben zur Umsetzung der Anerkennungsverfahren wurde auch das Qualifikationsniveau und grobe inhaltliche Schwerpunkte ausformuliert. Der Qualifikationsrahmen soll mindestens dem EQR-Level 6 mit 180 ECTS-Punkten entsprechen. Die Liste der Ausbildungsinhalte umfasst mehr als drei Seiten (im Detail unter „Annahme durch die Kommission“ als Download auf Seite 8 bis 11 ).

Fünf Jahre nach der Umsetzung der Richtlinie soll in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsstaaten eine Neubewertung und mögliche Anpassung stattfinden.

Fazit
Die Teilnahme am gemeinsamen Ausbildungsrahmen soll freiwillig bleiben. Wer die – seit mittlerweile weit mehr als 20 Jahren geführte – Debatte zur Akademisierung in Deutschland verfolgt, kann sich die Konsequenzen bereits ausmalen. Entweder wird Deutschland den gemeinsamen Ausbildungsrahmen komplett ablehnen oder nur für die Migration nach Deutschland einführen.

Wer viel Hoffnung in sich trägt, der sieht eventuell zumindest die Chance der EU-weiten automatischen Anerkennung seines an einer deutschen Hochschule abgeschlossenen Bachelorabschlusses.

Martin Römhild M.Sc. / physio.de
*Eine Liste der EU-Staaten nach EQR:
  • • EQR 4 (1 Land): Deutschland
    • EQR 5 (1 Land): Slowakai
    • EQR 6 (20 Länder): Slowenien, Österreich, Italien, Spanien, Irland, Niederlande, Dänemark, Schweden, Finnland, Tschechien, Kroatien, Bulgarien, Estland, Griechenland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Portugal, Rumänien
    • EQR 7 (5 Länder): Frankreich, Belgien, Luxemburg, Polen, Zypern

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Lucky2004
Vor 2 Wochen
Oh Wow. Hier können einige vor Kraft, wie toll ausgebildet, evidenzbasiert und zukunftsorientiert sie unterwegs sind, kaum laufen.
Bleibt doch bitte alle mal auf dem Teppich. Die sinnlose Diskussion, wie schlecht alle Therapeuten und die 1-Mann Praxen sind, hilft echt nicht weiter.
Ich verstehe es echt nicht, warum manche Kollegen glauben, sie seien die "Heilbringer" und zukunftsweisend unterwegs, wenn sie so einen Mist schreiben.
Was wollen wir denn in den anderen Diskussionen hier? Anerkennung und mehr Geld. Da hilft es echt nicht, wenn manche, die glauben, die Weisheit. mit Löffeln gefr....zu haben, alles schlecht reden. Ich bin seit 30 Jahren im Job. Kleine Praxen fangen die auf, die nirgends sonst nen Termin bekommen.
Evidenzbasiert ist im Moment Training, Training, Training. Das aber auch nur, wenn man sich nie die Mühe gemacht hat, eine Neuro Ausbildung zu absolvieren und physiologische Zusammenhänge aus Unwissen vernachlässigt oder negiert.
Evidenzbasiert ändert sich auch alle 5-10 Jahre, das kann man aber nur verstehen, wenn man schon länger im Beruf ist und die vielen "evidenzbasierten" Modetrends schon mal durch hat.
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Oh Wow. Hier können einige vor Kraft, wie toll ausgebildet, evidenzbasiert und zukunftsorientiert sie unterwegs sind, kaum laufen. Bleibt doch bitte alle mal auf dem Teppich. Die sinnlose Diskussion, wie schlecht alle Therapeuten und die 1-Mann Praxen sind, hilft echt nicht weiter. Ich verstehe es echt nicht, warum manche Kollegen glauben, sie seien die "Heilbringer" und zukunftsweisend unterwegs, wenn sie so einen Mist schreiben. Was wollen wir denn in den anderen Diskussionen hier? Anerkennung und mehr Geld. Da hilft es echt nicht, wenn manche, die glauben, die Weisheit. mit Löffeln gefr....zu haben, alles schlecht reden. Ich bin seit 30 Jahren im Job. Kleine Praxen fangen die auf, die nirgends sonst nen Termin bekommen. Evidenzbasiert ist im Moment Training, Training, Training. Das aber auch nur, wenn man sich nie die Mühe gemacht hat, eine Neuro Ausbildung zu absolvieren und physiologische Zusammenhänge aus Unwissen vernachlässigt oder negiert. Evidenzbasiert ändert sich auch alle 5-10 Jahre, das kann man aber nur verstehen, wenn man schon länger im Beruf ist und die vielen "evidenzbasierten" Modetrends schon mal durch hat.
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JK26
Vor 2 Wochen
@Lucky2004 Was für eine Diskussion würde uns denn genau helfen? Dass alle die 30 Jahre im Job sind wissen wie der Hase läuft?
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• Holger Schelling
[mention]Lucky2004[/mention] Was für eine Diskussion würde uns denn genau helfen? Dass alle die 30 Jahre im Job sind wissen wie der Hase läuft?
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JK26 schrieb:

@Lucky2004 Was für eine Diskussion würde uns denn genau helfen? Dass alle die 30 Jahre im Job sind wissen wie der Hase läuft?

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Stefan Preißler
Vor 2 Wochen
"Evidenzbasiert ist im Moment Training, Training, Training. Das aber auch nur, wenn man sich nie die Mühe gemacht hat, eine Neuro Ausbildung zu absolvieren und physiologische Zusammenhänge aus Unwissen vernachlässigt oder negiert."

Das ich hier im Forum noch solch einen Text zu Lesen bekomme...... pray

Und dann würde ich dies noch gerne mit einem Blick auf die Biomechanik ergänzen.
Biomechanik taugt nicht nur zur Bestimmung der optimalen Kraftentwicklung, sondern zeigt auch auf, wann mit hohen Scherkräften zu rechnen ist. Das kann dann so manche Übung/Gerät unstrittig in Frage stellen!
Aber so etwas spielt in der modernen Forschung sicherlich keine Rolle smirk
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• UW
"Evidenzbasiert ist im Moment Training, Training, Training. Das aber auch nur, wenn man sich nie die Mühe gemacht hat, eine Neuro Ausbildung zu absolvieren und physiologische Zusammenhänge aus Unwissen vernachlässigt oder negiert." Das ich hier im Forum noch solch einen Text zu Lesen bekomme...... [emoji]pray[/emoji] Und dann würde ich dies noch gerne mit einem Blick auf die Biomechanik ergänzen. Biomechanik taugt nicht nur zur Bestimmung der optimalen Kraftentwicklung, sondern zeigt auch auf, wann mit hohen Scherkräften zu rechnen ist. Das kann dann so manche Übung/Gerät unstrittig in Frage stellen! Aber so etwas spielt in der modernen Forschung sicherlich keine Rolle [emoji]smirk[/emoji]
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Stefan Preißler schrieb:

"Evidenzbasiert ist im Moment Training, Training, Training. Das aber auch nur, wenn man sich nie die Mühe gemacht hat, eine Neuro Ausbildung zu absolvieren und physiologische Zusammenhänge aus Unwissen vernachlässigt oder negiert."

Das ich hier im Forum noch solch einen Text zu Lesen bekomme...... pray

Und dann würde ich dies noch gerne mit einem Blick auf die Biomechanik ergänzen.
Biomechanik taugt nicht nur zur Bestimmung der optimalen Kraftentwicklung, sondern zeigt auch auf, wann mit hohen Scherkräften zu rechnen ist. Das kann dann so manche Übung/Gerät unstrittig in Frage stellen!
Aber so etwas spielt in der modernen Forschung sicherlich keine Rolle smirk

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Schippi
Vor 2 Wochen
@JK26 Ne,aber einen gesunden Mittelweg finden wäre vielleicht mal ein erster Schritt !
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[mention]JK26[/mention] Ne,aber einen gesunden Mittelweg finden wäre vielleicht mal ein erster Schritt !
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Schippi schrieb:

@JK26 Ne,aber einen gesunden Mittelweg finden wäre vielleicht mal ein erster Schritt !

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PT-Nik
Vor einer Woche
Nah zum Glück passen sich alle paar Jahre alle anderen Berufe an um nicht auf der Strecke zu bleiben. Gold Standard ist auch in der Neuro Bewegung und angepasstest Krafttraining.
Meine und alle anderen normalen Neuro Fobis die ich kenne ersetzen bei weitem kein fundiertes aktuelles Wissen.

Das kleine Praxen genauso gut sein können wie die Großen - da gehe ich mit. Qualität hat nichts mit Größe zu tun, die 200 PT große Kette wo ich FL war, war in der breite ziemlich mies was die Qualität angeht
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• UW
Nah zum Glück passen sich alle paar Jahre alle anderen Berufe an um nicht auf der Strecke zu bleiben. Gold Standard ist auch in der Neuro Bewegung und angepasstest Krafttraining. Meine und alle anderen normalen Neuro Fobis die ich kenne ersetzen bei weitem kein fundiertes aktuelles Wissen. Das kleine Praxen genauso gut sein können wie die Großen - da gehe ich mit. Qualität hat nichts mit Größe zu tun, die 200 PT große Kette wo ich FL war, war in der breite ziemlich mies was die Qualität angeht
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PT-Nik schrieb:

Nah zum Glück passen sich alle paar Jahre alle anderen Berufe an um nicht auf der Strecke zu bleiben. Gold Standard ist auch in der Neuro Bewegung und angepasstest Krafttraining.
Meine und alle anderen normalen Neuro Fobis die ich kenne ersetzen bei weitem kein fundiertes aktuelles Wissen.

Das kleine Praxen genauso gut sein können wie die Großen - da gehe ich mit. Qualität hat nichts mit Größe zu tun, die 200 PT große Kette wo ich FL war, war in der breite ziemlich mies was die Qualität angeht

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Lucky2004 schrieb:

Oh Wow. Hier können einige vor Kraft, wie toll ausgebildet, evidenzbasiert und zukunftsorientiert sie unterwegs sind, kaum laufen.
Bleibt doch bitte alle mal auf dem Teppich. Die sinnlose Diskussion, wie schlecht alle Therapeuten und die 1-Mann Praxen sind, hilft echt nicht weiter.
Ich verstehe es echt nicht, warum manche Kollegen glauben, sie seien die "Heilbringer" und zukunftsweisend unterwegs, wenn sie so einen Mist schreiben.
Was wollen wir denn in den anderen Diskussionen hier? Anerkennung und mehr Geld. Da hilft es echt nicht, wenn manche, die glauben, die Weisheit. mit Löffeln gefr....zu haben, alles schlecht reden. Ich bin seit 30 Jahren im Job. Kleine Praxen fangen die auf, die nirgends sonst nen Termin bekommen.
Evidenzbasiert ist im Moment Training, Training, Training. Das aber auch nur, wenn man sich nie die Mühe gemacht hat, eine Neuro Ausbildung zu absolvieren und physiologische Zusammenhänge aus Unwissen vernachlässigt oder negiert.
Evidenzbasiert ändert sich auch alle 5-10 Jahre, das kann man aber nur verstehen, wenn man schon länger im Beruf ist und die vielen "evidenzbasierten" Modetrends schon mal durch hat.

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tarifa
Vor 2 Wochen
Ich wohne seit 1 Jahr in Spanien. Bin Physio seit 1995. Mit meinen Fortbildungen kann ich ein Zimmer tapezieren 🥴. Durchgängige Berufspraxis. Wenn man auswandern möchte, sollte man dringend weit VOR der Auswanderung das elektronische Anerkennungsverfahren ( EBA) machen solange man noch in Deutschland lebt. Ich war fast durch, da hat es durch einen Fehler einer Mitarbeiterin eine Verzögerung gegeben und ich hatte keine Chance mehr es rechtzeitig zu schaffen. Dumm gelaufen... Also mein Tipp: Monate vorher das Verfahren starten. Ich musste hier selber vor kurzem zum Kollegen: jung, studiert, top ausgebildet, super Anamnese, macht Ultraschall, Stosswelle, Dry Needling...liest Röntgen und MRT... stehen damit fachlich Ärzten viel näher als bei uns. So sollte die Zukunft in Deutschland aussehen. Leider ist die Qualität eines Therapeuten sehr individuell schwankend (durch Fortbildungen)... einfach nicht standardisiert. Vom Physio der den ganzen Tag massiert (und dem es auch reicht), bis zum Osteopathen (der nicht abrechnen darf). Das muss sich dringend ändern in Deutschland!!! Achja Verdienst des spanischen Kollegen ist sehr gering, das ist schon tragisch. Geringer als der Schnitt in Spanien und der ist schon nicht hoch.
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Ich wohne seit 1 Jahr in Spanien. Bin Physio seit 1995. Mit meinen Fortbildungen kann ich ein Zimmer tapezieren 🥴. Durchgängige Berufspraxis. Wenn man auswandern möchte, sollte man dringend weit VOR der Auswanderung das elektronische Anerkennungsverfahren ( EBA) machen solange man noch in Deutschland lebt. Ich war fast durch, da hat es durch einen Fehler einer Mitarbeiterin eine Verzögerung gegeben und ich hatte keine Chance mehr es rechtzeitig zu schaffen. Dumm gelaufen... Also mein Tipp: Monate vorher das Verfahren starten. Ich musste hier selber vor kurzem zum Kollegen: jung, studiert, top ausgebildet, super Anamnese, macht Ultraschall, Stosswelle, Dry Needling...liest Röntgen und MRT... stehen damit fachlich Ärzten viel näher als bei uns. So sollte die Zukunft in Deutschland aussehen. Leider ist die Qualität eines Therapeuten sehr individuell schwankend (durch Fortbildungen)... einfach nicht standardisiert. Vom Physio der den ganzen Tag massiert (und dem es auch reicht), bis zum Osteopathen (der nicht abrechnen darf). Das muss sich dringend ändern in Deutschland!!! Achja Verdienst des spanischen Kollegen ist sehr gering, das ist schon tragisch. Geringer als der Schnitt in Spanien und der ist schon nicht hoch.
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Unsichtbar
Vor 2 Wochen
Das ist auch meine Erfahrung in Spanien. Massiver Geräteeinsatz. Ich habe mir das so erklärt, dass es kulturell in Spanien unbeliebt ist wildfremde Menschen anzufassen. Außer durch die Polizei bei einer Verhaftung mit Lederhandschuhen und Kabelbinder. Aber das ist ein anderes Kapitel...
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Das ist auch meine Erfahrung in Spanien. Massiver Geräteeinsatz. Ich habe mir das so erklärt, dass es kulturell in Spanien unbeliebt ist wildfremde Menschen anzufassen. Außer durch die Polizei bei einer Verhaftung mit Lederhandschuhen und Kabelbinder. Aber das ist ein anderes Kapitel...
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Unsichtbar schrieb:

Das ist auch meine Erfahrung in Spanien. Massiver Geräteeinsatz. Ich habe mir das so erklärt, dass es kulturell in Spanien unbeliebt ist wildfremde Menschen anzufassen. Außer durch die Polizei bei einer Verhaftung mit Lederhandschuhen und Kabelbinder. Aber das ist ein anderes Kapitel...

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tarifa
Vor 2 Wochen
Stimmt so nicht ganz! Einziges Gerät was therapeutisch eingesetzt wurde war Stosswelle, sogar fokussierte, ich habe es aber auch gewünscht. Ultraschall zur Diagnose ( verifizierung), was ich super vorteilhaft finde. Geht schnell und kann viel aussagen ( in Verbindung mit guter Anamnese). Auch in Bezug auf Heilungsverlauf..Da wird dann auch nicht über Qualifikation für den Direktzugang diskutiert bei der Ausbildung! Aber ja ich hatte private Einheiten über jeweils 1 Stunde, das ist nicht vergleichbar mit den Kassenleistungen in D. Hier weiss ich nicht wie es damit .läuft
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Stimmt so nicht ganz! Einziges Gerät was therapeutisch eingesetzt wurde war Stosswelle, sogar fokussierte, ich habe es aber auch gewünscht. Ultraschall zur Diagnose ( verifizierung), was ich super vorteilhaft finde. Geht schnell und kann viel aussagen ( in Verbindung mit guter Anamnese). Auch in Bezug auf Heilungsverlauf..Da wird dann auch nicht über Qualifikation für den Direktzugang diskutiert bei der Ausbildung! Aber ja ich hatte private Einheiten über jeweils 1 Stunde, das ist nicht vergleichbar mit den Kassenleistungen in D. Hier weiss ich nicht wie es damit .läuft
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tarifa schrieb:

Stimmt so nicht ganz! Einziges Gerät was therapeutisch eingesetzt wurde war Stosswelle, sogar fokussierte, ich habe es aber auch gewünscht. Ultraschall zur Diagnose ( verifizierung), was ich super vorteilhaft finde. Geht schnell und kann viel aussagen ( in Verbindung mit guter Anamnese). Auch in Bezug auf Heilungsverlauf..Da wird dann auch nicht über Qualifikation für den Direktzugang diskutiert bei der Ausbildung! Aber ja ich hatte private Einheiten über jeweils 1 Stunde, das ist nicht vergleichbar mit den Kassenleistungen in D. Hier weiss ich nicht wie es damit .läuft

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tarifa schrieb:

Ich wohne seit 1 Jahr in Spanien. Bin Physio seit 1995. Mit meinen Fortbildungen kann ich ein Zimmer tapezieren 🥴. Durchgängige Berufspraxis. Wenn man auswandern möchte, sollte man dringend weit VOR der Auswanderung das elektronische Anerkennungsverfahren ( EBA) machen solange man noch in Deutschland lebt. Ich war fast durch, da hat es durch einen Fehler einer Mitarbeiterin eine Verzögerung gegeben und ich hatte keine Chance mehr es rechtzeitig zu schaffen. Dumm gelaufen... Also mein Tipp: Monate vorher das Verfahren starten. Ich musste hier selber vor kurzem zum Kollegen: jung, studiert, top ausgebildet, super Anamnese, macht Ultraschall, Stosswelle, Dry Needling...liest Röntgen und MRT... stehen damit fachlich Ärzten viel näher als bei uns. So sollte die Zukunft in Deutschland aussehen. Leider ist die Qualität eines Therapeuten sehr individuell schwankend (durch Fortbildungen)... einfach nicht standardisiert. Vom Physio der den ganzen Tag massiert (und dem es auch reicht), bis zum Osteopathen (der nicht abrechnen darf). Das muss sich dringend ändern in Deutschland!!! Achja Verdienst des spanischen Kollegen ist sehr gering, das ist schon tragisch. Geringer als der Schnitt in Spanien und der ist schon nicht hoch.

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Norbert Meyer
Vor 2 Wochen
ich vermisse die Ausbildung zu DDR Zeiten, ab 01.09 .1961 nur Physiotherapeuten Med. Fachschule " Jeny Marx" in Berlin, Schumannstr. 18 über 3 Jahre der Humboldt Universität "Charite'."
1990 wurden alle Krankengymnasten - West zu PT, hatte der ZVK + ZVTP gemangten !!!!!
Herr Blum vom Verband der Masseure blieb außen vor!
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ich vermisse die Ausbildung zu DDR Zeiten, ab 01.09 .1961 nur Physiotherapeuten Med. Fachschule " Jeny Marx" in Berlin, Schumannstr. 18 über 3 Jahre der Humboldt Universität "Charite'." 1990 wurden alle Krankengymnasten - West zu PT, hatte der ZVK + ZVTP gemangten !!!!! Herr Blum vom Verband der Masseure blieb außen vor!
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Norbert Meyer schrieb:

ich vermisse die Ausbildung zu DDR Zeiten, ab 01.09 .1961 nur Physiotherapeuten Med. Fachschule " Jeny Marx" in Berlin, Schumannstr. 18 über 3 Jahre der Humboldt Universität "Charite'."
1990 wurden alle Krankengymnasten - West zu PT, hatte der ZVK + ZVTP gemangten !!!!!
Herr Blum vom Verband der Masseure blieb außen vor!

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UW
Vor einer Woche
Mal zu den Französischen Physios:
Richtig - sie studieren 4 Jahre aber die ersten beiden Semester zusammen mit anderen Medizinfachberufen (Krankenpfleger, Hebamme, Logo, Mediziner) Danach erfolgt eine Prüfung (1. Staatsexamen (?) aufgrund deren Ergebnisse /Ranking suchen sich die Studenten dann
1. den Studiengang und
2., die Universität dazu aus.
Sie haben erheblichh mehr Ferien als deutsche

von daher wäre die Stundenanzahl viel interessanter als Coins !



Sollte sich Deutschland für den Hochschulzugang entscheiden wäre meiner Meinung nach alle Inhalte der Berufsfachschulen mindestens 1:1 zu übernehmen.
Ich erlebe hier studierte Ohysios, die nicht das Mindesthandwerkszeug für die tägliche Praxis mitbringen
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Mal zu den Französischen Physios: Richtig - sie studieren 4 Jahre aber die ersten beiden Semester zusammen mit anderen Medizinfachberufen (Krankenpfleger, Hebamme, Logo, Mediziner) Danach erfolgt eine Prüfung (1. Staatsexamen (?) aufgrund deren Ergebnisse /Ranking suchen sich die Studenten dann 1. den Studiengang und 2., die Universität dazu aus. Sie haben erheblichh mehr Ferien als deutsche von daher wäre die Stundenanzahl viel interessanter als Coins ! Sollte sich Deutschland für den Hochschulzugang entscheiden wäre meiner Meinung nach alle Inhalte der Berufsfachschulen mindestens 1:1 zu übernehmen. Ich erlebe hier studierte Ohysios, die nicht das Mindesthandwerkszeug für die tägliche Praxis mitbringen
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UW schrieb:

Mal zu den Französischen Physios:
Richtig - sie studieren 4 Jahre aber die ersten beiden Semester zusammen mit anderen Medizinfachberufen (Krankenpfleger, Hebamme, Logo, Mediziner) Danach erfolgt eine Prüfung (1. Staatsexamen (?) aufgrund deren Ergebnisse /Ranking suchen sich die Studenten dann
1. den Studiengang und
2., die Universität dazu aus.
Sie haben erheblichh mehr Ferien als deutsche

von daher wäre die Stundenanzahl viel interessanter als Coins !



Sollte sich Deutschland für den Hochschulzugang entscheiden wäre meiner Meinung nach alle Inhalte der Berufsfachschulen mindestens 1:1 zu übernehmen.
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