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Physiotherapeuten und
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deren Gesundheit teilt!
An unseren 6 Standorten in
Ludwigsburg-Neckarweihingen,
Kornwestheim, Markgröningen,
Stuttgart-Hausen,
Stuttgart-Stammheim und
Stuttgart-Nord ...
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Ausgewählte Kennzahlen
Bruttoumsatz
Der Bruttoumsatz für alle Heilmittel stieg im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 9,3 Prozent auf ca. 7,75 Mrd. Euro. Der Löwenanteil entfiel dabei mit ca. 5,2 Mrd. erwartungsgemäß auf den Bereich der Physiotherapie, welche sich über eine Umsatzsteigerung von 8,6 Prozent freuen darf.
Demgegenüber stehen die Bruttoumsätze für Ergotherapie von ca. 1,4 Mrd. und Logopädie von ca. 0,78 Mrd. Die prozentualen Steigerungen zum Vorjahreshalbjahr betragen in der Ergotherapie respektable 15,5 Prozent – in der Logopädie dagegen nur 3,8 Prozent.
Bruttoumsatz je 1.000 Versicherte
Interessant für so manchen Praxisbetreiber sind auch die Umsatzzahlen je 1.000 Versicherte. Diese betrugen in der Physiotherapie 70.838 Euro, in der Ergotherapie 19.511 Euro und in der Logopädie 10.502 Euro.
Die TOP 4 der umsatzstärksten physiotherapeutischen Leistungen
- 1. Krankengymnastik (Einzel): 40,5 Prozent
Interessante Einordnung der Zahlen2. KG-ZNS Erwachsene (Einzel): 11,4 Prozent
3. Manuelle Therapie: 10,7 Prozent
4. MLD 45 Minuten: 9,9 Prozent
- • Gesamtausgaben der GKV 1. Halbjahr 2026: 186,3 Mrd. Euro
Noch ein Wort zur Blanko• Nettoausgaben für Heilmittel: 7,1 Mrd. Euro, dies entspricht 3,8 Prozent aller GKV-Ausgaben
• Netto-Verwaltungskosten der GKV: 6,6 Mrd. Euro, dies entspricht 3,5 Prozent aller GKV-Ausgaben
• Auf die vier umsatzstärksten physiotherapeutischen Leistungen entfallen ca. 73 Prozent aller Physio-Behandlungen. Den Rest teilen sich KG-Gerät, KMT, Ergänzende Maßnahmen und Hausbesuche.
• Wie groß der tatsächliche Bedarf an Heilmitteln in der Bevölkerung ist, darüber sagen diese Zahlen gar nichts aus. Es handelt sich um eine reine Erfassung der Menge an abgerechneten Leistungen.
• Laut eigener Aussage des GKV-Spitzenverbandes ist selbst ein Anteil von "etwas mehr als 5 Prozent [...] ein Anteil, der sicherlich nicht als ausschlaggebender Grund für die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen herangezogen werden kann, wie dies gelegentlich geschieht."*
Schaut man sich die Zahlen genau an, wird man feststellen, dass die Blankoverordnung beim Umsatz mittlerweile den von Anfang an erwarteten Anteil von ca. 8 Prozent erreicht hat.
Teilt man den Umsatz pro Blankoverordnung durch die Anzahl der hier verwendeten Heilmittel, kommt man auf einen Umsatz pro Heilmittel von 36,30 Euro.
Stellt man die gleiche Berechnung bei herkömmlichen Verordnungen an, kommt man auf einen Umsatz pro Heilmittel von 37,33 Euro.
Wären die Therapeuten jetzt genauso unseriös wie der AOK-Bundesverband bei seiner denkwürdigen Pressekonferenz oder die BARMER in ihrem Heilmittelreport 2024, würden sie in die Welt posaunen:
"GKV-HIS Zahlen beweisen: Die Blanko ist günstiger als die normale Verordnung!!"
Aber nein! Natürlich ist verständigen Therapeuten bewusst, dass in dem Umsatz der "Normale(n) Verordnung(en)" alle neurologischen Behandlungen enthalten sind und dadurch der Umsatz hier höher liegt. Also schweigt man und arbeitet brav unter den gegebenen Umständen weiter.Sonstige Quellen
- • Tabellarische Darstellung der obengenannten Zahlen
Friedrich Merz / physio.de• Kompletter GKV-HIS Bericht für das 1. Halbjahr 2026
*Pressestelle GKV-Spitzenverband "Fakten und Zahlen, Thema Verwaltungskosten GKV" vom 26.1.2010
GKV-HIS2026BlankoverordnungAOKBarmer
Das ist genau unser „Problem“ , dass wir nicht so unseriös kommentieren können und wollen.
Die Kassen sind da skrupelloser und zeigen damit, dass ihnen Fakten und Wahrheit nicht wichtig sind.
Ebenfalls wichtig ist das für die Bewertung der salbungsvollen Sonntagsreden für die Patientenversorgung und natürlich auch für
die sog. Verhandlungen mit
den Kassen.
Es geht um Ressourcenverteilung und nichts anderes.
Dafür nutzen die Kassen Instrumente, die den HME nicht zur Verfügung stehen.
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da uns diese Methodik der GKVn seit Jahrzehnten bekannt ist und sie tatsächlich nie anders war, wäre es schön, angemessen oder wie auch immer man es nennen will, wenn die Verbände und vor allem die Therapeutenschaft selbst aus diesen Erkenntnissen endlich Konsequenzen zögen. Sie sollten mit aller Entschiedenheit an die Öffentlichkeit gehen, also an die Mitglieder dieser unseriös argumentierenden Führungskräfte der GKVn.
Ich hielte es für angemessen, für diesen Zweck dauerhaft und konsequent alle verfügbaren Medien zu nutzen, nicht nur unsere eigene Bubble.
Beste Grüße, ausnahmsweise mit Klarnamen
Jürgen P.
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Blumenkind schrieb:
Lieber Jens,
da uns diese Methodik der GKVn seit Jahrzehnten bekannt ist und sie tatsächlich nie anders war, wäre es schön, angemessen oder wie auch immer man es nennen will, wenn die Verbände und vor allem die Therapeutenschaft selbst aus diesen Erkenntnissen endlich Konsequenzen zögen. Sie sollten mit aller Entschiedenheit an die Öffentlichkeit gehen, also an die Mitglieder dieser unseriös argumentierenden Führungskräfte der GKVn.
Ich hielte es für angemessen, für diesen Zweck dauerhaft und konsequent alle verfügbaren Medien zu nutzen, nicht nur unsere eigene Bubble.
Beste Grüße, ausnahmsweise mit Klarnamen
Jürgen P.
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Jens Uhlhorn schrieb:
Danke für die Darstellung und Kommentierung.
Das ist genau unser „Problem“ , dass wir nicht so unseriös kommentieren können und wollen.
Die Kassen sind da skrupelloser und zeigen damit, dass ihnen Fakten und Wahrheit nicht wichtig sind.
Ebenfalls wichtig ist das für die Bewertung der salbungsvollen Sonntagsreden für die Patientenversorgung und natürlich auch für
die sog. Verhandlungen mit
den Kassen.
Es geht um Ressourcenverteilung und nichts anderes.
Dafür nutzen die Kassen Instrumente, die den HME nicht zur Verfügung stehen.
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Jens Uhlhorn schrieb:
Ja, das nennt man sachgerechte Versorgung, Tom!
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Unsichtbar schrieb:
Ich würde sagen, das nennt man teurere Versorgung.
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volker913 schrieb:
Ich glaube auch an dieser Stelle kann KI dazu beitragen, dass "Unsichtbar" nicht mehr lange unsichtbar bleibt.
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Dorsovolar schrieb:
@Unsichtbar Ich denke, das nennt man Berücksichtigung von steigenden Energiepreisen und Lohnkostensteigerungen zum Erhalt der Versorgung. Eine Ausweitung wirst Du mit diesen Zahlen nicht erreichen, Tom.
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Mus Musculus schrieb:
Ich beobachte eine Tendenz zu Verordnungen außerhalb der ärztlichen Wirtschaftlichkeitsprüfung, sprich BVB, LHB und Blanko. Die Folge sind mehr Behandlungseinheiten pro Rezept und dafür insgesamt weniger (Normal-)Verordnungen.
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Unsichtbar schrieb:
Und diese Beobachtung ist richtig, denn es gibt ein Plus von 2,9% bei den Behandlungseinheiten. Also immer aufpassen, wenn mit Zahlen hantiert wird.
Wirtschaftlichkeitszwänge beeinflussen das Verordnungsverhalten von Ärzten.
Bitte alle ein ☝️ posten, denen das neu war.
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Mus Musculus schrieb:
@Unsichtbar Und nu? Was fangen wir mit dieser Information jetzt an?
Wirtschaftlichkeitszwänge beeinflussen das Verordnungsverhalten von Ärzten.
Bitte alle ein ☝️ posten, denen das neu war.
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Joscha K. schrieb:
...ja...wir Physios. Können uns vor Geld kaum retten! Oh man. Kannst du alles nicht mehr "ernst nehmen".
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Unsichtbar schrieb:
Fast 9% mehr Umsatz bei knapp 1% weniger Verordnungen.
Der Vergleich 36,30 € zu 37,33 € je Heilmittel sagt wenig, weil die Preise festgelegt sind. Die Zahl, auf die sich der GKV-Spitzenverband stützt, steht eine Ebene höher: je Verordnungsblatt sind es bei der Blanko 20,1 Behandlungseinheiten, bei den übrigen Verordnungen 8,5. Fair ist aber auch dieser Vergleich nicht, denn ein Blanko-Blatt deckt die gesamte Versorgungsepisode ab, ein Katalogfall läuft über mehrere Blätter. Je Fall bei Schulterdiagnosen vergleicht der Bericht nicht.
Interessanter finde ich, was im Bericht sonst noch steht: Ohne den Indikationsbereich EX (Extremitäten) sinkt die Menge in der Physiotherapie um rund 2,5 Prozent. KG-Einzel minus 2 Prozent, Manuelle Therapie minus 7,9 Prozent. Das gesamte Mengenwachstum von 2,9 Prozent sitzt in EX mit plus 17,1 Prozent, also dort, wo die Blanko läuft. Der Umsatzanstieg von 8,6 Prozent kommt zu etwa zwei Dritteln aus dem Preis, den der GKV-Spitzenverband selbst verhandelt hat.
Meine Frage an die Mitlesenden, gerade an die Befürworter der allgemeinen Blankoverordnung:
Wenn jede Einheit einzeln bezahlt wird, warum sollte eine Ausweitung der Blanko zu weniger Einheiten führen als bisher? Mir fällt kein Grund ein, und die EX-Zahlen sprechen dagegen.
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pm-ps schrieb:
Danke für die Zusammenstellung. Auf Basis der HIS-Zahlen würde zwei Punkte ergänzen, einen davon als Frage.
Der Vergleich 36,30 € zu 37,33 € je Heilmittel sagt wenig, weil die Preise festgelegt sind. Die Zahl, auf die sich der GKV-Spitzenverband stützt, steht eine Ebene höher: je Verordnungsblatt sind es bei der Blanko 20,1 Behandlungseinheiten, bei den übrigen Verordnungen 8,5. Fair ist aber auch dieser Vergleich nicht, denn ein Blanko-Blatt deckt die gesamte Versorgungsepisode ab, ein Katalogfall läuft über mehrere Blätter. Je Fall bei Schulterdiagnosen vergleicht der Bericht nicht.
Interessanter finde ich, was im Bericht sonst noch steht: Ohne den Indikationsbereich EX (Extremitäten) sinkt die Menge in der Physiotherapie um rund 2,5 Prozent. KG-Einzel minus 2 Prozent, Manuelle Therapie minus 7,9 Prozent. Das gesamte Mengenwachstum von 2,9 Prozent sitzt in EX mit plus 17,1 Prozent, also dort, wo die Blanko läuft. Der Umsatzanstieg von 8,6 Prozent kommt zu etwa zwei Dritteln aus dem Preis, den der GKV-Spitzenverband selbst verhandelt hat.
Meine Frage an die Mitlesenden, gerade an die Befürworter der allgemeinen Blankoverordnung:
Wenn jede Einheit einzeln bezahlt wird, warum sollte eine Ausweitung der Blanko zu weniger Einheiten führen als bisher? Mir fällt kein Grund ein, und die EX-Zahlen sprechen dagegen.
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