Wir suchen für unsere
Physiotherapie-Praxis in Essen zum
nächstmöglichen Zeitpunkt einen
Physiotherapeuten/-in (w/m/d) in
Voll- oder Teilzeit.
Wir sind ein junges Team in einer
hochmodernen Praxis im Essener
Süden. Unser Therapieschwerpunkt
liegt im
orthopädisch/chirurgischen Bereich
sowie in der Sportphysiotherapie.
Unser Patientenklientel ist breit
gefächert, egal ob jung oder alt,
gesetzlich oder privat versichert.
Hier ist jeder herzlich willkommen.
Das solltest Du mitbringen:
a...
Physiotherapie-Praxis in Essen zum
nächstmöglichen Zeitpunkt einen
Physiotherapeuten/-in (w/m/d) in
Voll- oder Teilzeit.
Wir sind ein junges Team in einer
hochmodernen Praxis im Essener
Süden. Unser Therapieschwerpunkt
liegt im
orthopädisch/chirurgischen Bereich
sowie in der Sportphysiotherapie.
Unser Patientenklientel ist breit
gefächert, egal ob jung oder alt,
gesetzlich oder privat versichert.
Hier ist jeder herzlich willkommen.
Das solltest Du mitbringen:
a...
Krafttraining einfach erklärt
137 systematischen Reviews mit mehr als 30.000 Teilnehmenden wurden für die Analyse zusammengeführt. Die durchweg klare Botschaft der Studienlage wird schnell deutlich:
Krafttraining ist ein Wundermittel. Gegenüber Nichtstun verbessert es nachgewiesenermaßen Maximalkraft, Muskelmasse, Schnellkraft, Muskelausdauer, Kontraktionsgeschwindigkeit und mehrere funktionelle Leistungen wie Ganggeschwindigkeit, Balance, Chair Stand und Timed-Up-and-Go-Test, sowohl bei jungen als auch bei alten Menschen.
Wer wirklich einen (schnell) messbaren Kraftzuwachs erzielen will, sollte ein paar Dinge beachten, denn Kraft lässt sich besonders gut steigern, wenn eher schwer trainiert wird, also
Dagegen fanden die Autorinnen und Autoren keinen Zusatznutzen dafür,• mit mehr als 80 Prozent des 1RM,
• wenn mit vollem Bewegungsumfang trainiert wird,
• mit zwei bis drei Sätzen pro Einheit,
• mindestens zwei Einheiten pro Woche
• und wenn komplexe Kraftübungen (zum Beispiel Kniebeugen) am Anfang der Trainingseinheit stehen.
Volumen und Ermüdung• immer bis zum Muskelversagen zu trainieren,
• Maschinen gegenüber freien Gewichten zu bevorzugen,
• mit besonderen Satzstrukturen zu arbeiten
• oder zu einer bestimmten Tageszeit zu trainieren.
Wer Muskeln gezielt aufbauen, will benötigt vor allem Trainingsvolumen, das sich aus Wiederholungen mal dem bewegten Gewicht berechnet. Das bedeutet: Wird ein Gewicht von 20 Kilogramm zehnmal bewegt, liegt das Volumen bei 200 Kilogramm. Je höher das Volumen, desto größer das Muskelwachstum. Zehn Sätze pro Muskelgruppe pro Woche erzielen dabei die besten Erfolge. Auch exzentrisch fokussiertes Training scheint der Hypertrophie dienlich zu sein. Häufig diskutierte Parameter, wie
wiesen keine konsistenten Vorteile auf, sofern das Gesamtvolumen vergleichbar war.• eine hohe oder niedrige Trainingsfrequenz,
• die genutzte Last,
• ein Training bis zum Muskelversagen,
• Blood-Flow-Restriction,
• Time under Tension (also die Zeit, in der sich der Muskel auf Spannung befindet),
• Periodisierung
• oder die Übungsreihenfolge
Individuell heißt, was machbar ist.
Nicht jeder Mensch muss sich im teuren Gerätetraining anmelden, seine Angst vor Langhanteln überwinden oder regelmäßig einen Personal-Trainer aufsuchen. Eine individuelle Strategie zu entwickeln, langfristig regelmäßiges Krafttraining durchzuführen ist der Schlüssel zum Erfolg. Die AutorInnen betonen, dass viele verschiedene Formen von Krafttraining nützlich sein können. Nicht nur klassisches Studio-Training, sondern auch Zirkel-Training, Training mit Elastikbändern, Heimtraining oder spezielle Formen wie Flywheel-Training wirken sich positiv auf Muskelwachstum und funktionelle Parameter auf. Die Botschaft ist klar: Es gibt nicht nur einen richtigen Weg. Die Autorinnen und Autoren plädieren dafür, Programme stärker zu individualisieren, damit Menschen eher dabeibleiben, Freude daran haben und sicher trainieren.
Empfehlung
Krafttraining ist ein Jungbrunnen und muss nicht kompliziert sein. Wer Muskelaufbau betreiben will, um gesund zu bleiben, sollte bestenfalls zweimal wöchentlich vor allem die großen Muskelgruppen trainieren. Das Training muss anstrengend sein, ein Muskelversagen ist aber nicht notwendig. Als Handreichung können zwei „Reps in Reserve“ (RIR) hilfreich sein, die einfach im Trainingsplan eingetragen werden. Das bedeutet, dass zwei Wiederholungen vor Muskelversagen der Satz vorbei ist. Im Trainingsplan des Patienten steht so (zum Beispiel) "4 Sätze, 8-20 Wiederholungen, 2IR"
„Sie schaffen mehr als 20 Wiederholungen? Packen Sie Gewicht drauf, bis sie wieder im vorgegebenen Bereich müde werden.“ Das ist unkompliziert und für jeden Laien umsetzbar. Niederschwellige Angebote, etwa in Form von Kursprogrammen, können dabei helfen, mehr Menschen in Richtung Muskelaufbau zu bewegen. Wer präventiv trainiert, landet weniger häufig in der Arzt- und Physiotherapiepraxis – was in der Versorgung zu einer deutlichen Entlastung führt.
Daniel Bombien / physio.de
KrafttrainingMuskelStudie
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
mimikri schrieb:
Ach, schön! Vielen Dank für die tolle Zusammenfassung, das lässt sich gut weitergeben.
Erst im professionellen Krafttraining gelten strengere Regeln.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
pt ani schrieb:
Oh ja, danke! Das vermittel ich schon länger so. Sogar die Therabänder kommen laut Studien gut weg im Vergleich zum Maschinen park.
Erst im professionellen Krafttraining gelten strengere Regeln.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Ringgeist schrieb:
Und was haben sie uns Alles in der KGG Fobi erzählt...das genaue Gegenteil.
Ich freue mich auf nächstes Jahr, wenn die nächste Studie mir wieder grünes Licht gibt mich wohlzufühlen, wenn meine Leute auf der Trainingsfläche gemäß ihrer Ausbildung agieren...
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
zugern würde ich mir mal so eine Kgg Einheit anschauen. Das klingt exakt so nachdem was mir Patienten erzählen wenn sie davor in ner Kgg waren wo sie 20 Wdh gemacht haben und danach könnte man noch 2 h ins Fitnesstudio gehen ;)
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
pt ani schrieb:
@FoetorExOre Darum geht es doch gar nicht. Sondern darum, dass man jegliches Gewicht/Widerstand einsetzen kann. Dabei kann man trotzdem Trainingsprinzipien beachten! Und auch wenn es nicht optimal ist, wird jemand, der regelmäßig die Selterflasche 20x hebt besser, als jemand, der das nicht tut. Und kommt im Alltag wieder besser zurecht ohne sich grämen zu müssen, dass er kein Geld für Hanteln geschweige denn Studiobeiträge oder 50,- Euro pro KGG Rezept hat.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
pt ani schrieb:
@Dorsovolar Auch davon steht da nichts, es ist nicht nutzlos. Aber viele Wege führen zum Ziel und manchmal muss man Abstriche machen. Und dann funktioniert es eben trotzdem.
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Dorsovolar schrieb:
Ich liebe das: eine Studie und Zack! Alles was wir bisher gemacht haben war unsinnig. KGG? Quatsch! MTT? Nutzlos!
Ich freue mich auf nächstes Jahr, wenn die nächste Studie mir wieder grünes Licht gibt mich wohlzufühlen, wenn meine Leute auf der Trainingsfläche gemäß ihrer Ausbildung agieren...
Mein Profilbild bearbeiten