ASKLEPIOS Als einer der größten
privaten Klinikbetreiber in
Deutschland verstehen wir uns als
Begleiter unserer Patient:innen –
und als Partner unserer
Mitarbeitenden. Wir bringen
zusammen, was zusammengehört:
Nähe und Fortschritt, Herzlichkeit
und hohe Ansprüche, Teamwork und
Wertschätzung, Menschen und
Innovationen.
Wir suchen für die Asklepios
Fachkliniken Brandenburg GmbH für
den Standort Lübben einen
Physiotherapeuten (w/m/d)
39 Std./ wöchentlich / Teilzeit
möglich
...
privaten Klinikbetreiber in
Deutschland verstehen wir uns als
Begleiter unserer Patient:innen –
und als Partner unserer
Mitarbeitenden. Wir bringen
zusammen, was zusammengehört:
Nähe und Fortschritt, Herzlichkeit
und hohe Ansprüche, Teamwork und
Wertschätzung, Menschen und
Innovationen.
Wir suchen für die Asklepios
Fachkliniken Brandenburg GmbH für
den Standort Lübben einen
Physiotherapeuten (w/m/d)
39 Std./ wöchentlich / Teilzeit
möglich
...
Funktionsstörung des Nervensystems
Funktionelle Bewegungsstörungen sind eine multifaktoriell bedingte Erkrankung, die sich auf verschiedenen neuronalen, psychologischen und verhaltensbezogenen Ebenen zeigt. Sie werden daher auch als psychogene, dissoziative oder somatoforme Bewegungsstörungen bezeichnet. Charakteristisch sind anhaltende oder wiederkehrende Beeinträchtigungen der willkürlichen motorischen Kontrolle, die je nach Kontext in der Symptomatik unterschiedlich ausgeprägt sind. Sie kann sich bei Betroffenen über einen Tremor, Dystonie, Schwäche, Verlangsamung, Zuckungen oder Tic-ähnlichen Störungen äußern. Die Erkrankung ist oft Teil eines größeren funktionellen Störungsbildes, sodass meist zusätzlich weitere funktionelle neurologische Symptome (wie Sensibilitätsstörungen, dissoziative Anfälle und Schwindel) auftreten. Hintergrund ist eine Funktionsstörung des Nervensystems ohne Nachweis einer spezifischen strukturellen Läsion. Die Erkrankung verläuft meist chronisch und beeinträchtigt die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit der Betroffenen stark.
Physiotherapie als elementarer Behandlungsbestandteil
Symptome der Funktionellen Bewegungsstörungen sind erlernte, unwillkürliche Bewegungsmuster, die aus einer Fehlanpassung zwischen veränderter Erwartung an eine Bewegung und einer gestörten sensorischen Verarbeitung entstehen. So erklärt sich, dass Bewegungen wie das Gehen bei Betroffenen oft verlangsamt, vorsichtig und angestrengt abläuft.
Physiotherapie ist daher laut Leitlinie ein zentraler Bestandteil der transdisziplinären Behandlung bei Funktionellen Bewegungsstörungen. Die physiotherapeutischen Maßnahmen umfassen individuell auf das Leitsymptom abgestimmte Bewegungsprogramme mit motorischem Training, Strategien zur Aufmerksamkeitslenkung, edukative Elemente, Schulung der Körperwahrnehmung, Entspannungsübungen, Techniken zum Selbstmanagement sowie kognitiv-verhaltenstherapeutische Elemente. Techniken der kognitiven und sensorischen Wahrnehmungssteuerung sollen automatisierte Bewegungsabläufe fördern und dysfunktionale Verhaltensmuster abbauen. Dazu können unterschiedliche Sinnesreize genutzt werden. Die bewusst hervorgerufenen Bewegungserlebnisse sollen Betroffenen dabei helfen, individuelle Strategien zur Handlungskontrolle zu entwickeln, die sie selbstständig im Alltag anwenden können.
Aktive Maßnahmen empfohlen
Passive Maßnahmen (wie Massagen oder Manuelle Therapie) sollten laut Leitlinie eher spärlich eingesetzt werden, da sie langfristig nicht zu einer nachhaltigen Veränderung der dysfunktionalen Bewegungsmuster beitragen. Darüber hinaus bestünde das Risiko, dass passive Maßnahmen bereits bestehende passive Verhaltensweisen verstärken, zu einer reduzierten Eigenverantwortung führen und somit eine Chronifizierung der Beschwerden begünstigen könnten. Therapieziel der Physiotherapie sollte daher immer die aktive Förderung neuer, positiver Bewegungserfahrungen sein, um die Selbstwirksamkeit und das Empfinden körperlicher Zugehörigkeit und Kontrolle der Betroffenen zu stärken.
Zusammenfassend empfiehlt die Leitlinie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten aus den Fachbereichen der Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik, mit Psychologen, Psychotherapeuten, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden, um Betroffenen mit Funktionellen Bewegungsstörungen optimal zu helfen.
dh / physio.de
LeitlinieBewegunginterdisziplinärManuelle TherapieMassage
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
ja in den letzten 30 Jahren hat man vor allem deren nicht relevanz bestätigt.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
hgb schrieb:
@FoetorExOre
FoetorExOre schrieb am 22.05.2026 16:06 Uhr:ja in den letzten 30 Jahren hat man vor allem deren nicht relevanz bestätigt. Wenn men nur ebm-Medizin sehen will, fehlt das Fühlen,Täuschung des Tastsinnist weniger als optische Täuschung oder gar akisutische, das Probelem beim Tasten ist die Interpretation, die wird mit Erfahrung besser. Daztu könnte ich viele Geschichten erzählen.
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
hgb schrieb:
erstaunlich, daß zu dem Thema der Facharzt für Knochen,Sehehn, Muskeln und Kgelenke Gcht gennant ist. Gerade triggernde Muskeln gebn so manche Rätsel auf, wenn man sich nicht damit beschäftigt! mfg hgbthinking_face Und nicht alle Physiotherapeuten sind mit dem Thema vertraut,obwohl sich in den vergangenen 30 Jahren vie lauf dem Gebiet getan hat.
Mein Profilbild bearbeiten