Für unsere mobile geriatrische
Rehabilitation in München und
Umgebung suchen wir eine/n
engagierte/n Physiotherapeut/in
(m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Du
behandelst ältere Patientinnen und
Patienten direkt in ihrem Zuhause
und hilfst ihnen, wieder sicher und
selbstständig zu leben. Mit
maximal 5–6 Patienten pro Tag
hast du echte Zeit für eine
wirksame Therapie. Dich erwarten
ein herzliches, interdisziplinäres
Team und ein schnell wachsendes
Unternehmen. Mehr Info unter
www.mogeregold.de
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Mir fällt es bei Kindern, v.a. aber auch bei Jugendlichen und Erwachsenen auf, dass die Trisomie 21 sehr oft mit Stottern einhergeht. In den allermeisten Fällen stehen ganz andere Dinge im Vordergrund, so dass ich immer froh war, wenn die Kommunikationsfähigkeit überhaupt gesteigert wurde. Stottern war zweitrangig.
Aktuell habe ich einen 35 jährigen in Therapie - ich kenne ihn seit er 11 ist (keine Angst, er kommt nicht so lange. Da lagen etwa 20 Jahre "Pause" dazwischen). Er ist verhältnismäßig fit, hat einen Halbtagsjob (Betten beziehen in einer größeren Pflegeeinrichtug), kann etwas lesen und spricht in kurzen einfachen Sätzen. Kommuniziert in einfachen Situationen klar und kann meistens auch Fragen adäquat beantworten. Komplexe sprachliche Zusammenhänge verarbeitet er nicht gut, mehrere Informationen auf einmal überfordern ihn.
Wie auch immer, er stottert gelegentlich wirklich heftig mit leichten Blockaden, tonisch- klonische Laut-und Silbenwiederholungen. Und es stört ihn.
Ich therapiere Stottern normalerweise (wenn überhaupt...) in Anlehnung an van Riper: Desensibilisierung - Identifikation- Modifikation. Bei der Modifikation unterschiedliche Techniken. Zusätzlich Atmung und Entspannungstechniken. Ich kann mir das bei ihm nicht vorstellen, denke er ist mit so viel Selbstbeobachtung ziemlich überfordert.
Mein Ansatz bislang: a) Sprachkompetenz steigern b) Rhythmik.
Bin aber etwas ratlos.
Bin für jede Anregung dankbar
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In der Physiotherapie brauche ich oft eine zusätzliche Herausforderung im Einbeinstand und gehe dann in die Laut-Rhytmik, an Lautfolgen in denen Herausforderungen bestehen. Manchmal zusammen mit der Logopädin, oft "im Alleingang" weil die Logopädin halt auch ausgelastet ist und andere Menschen eine höhere Priorität erhalten als "spricht in der Regel adäquat, gerät manchmal ins Stottern."
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Papa Alpaka schrieb:
Deine fachlichen Fragen kann ich leider nicht beantworten, möchte dich aber insbesondere wenn's den Betroffenen stört ermutigen, dran zu bleiben. Wir nehmen es von außen oft nicht wahr, aber auch die kleinen Erfolge sind bei der Klientel extrem wichtig fürs Selbstbewusstsein, die seelische Gesundheit.
In der Physiotherapie brauche ich oft eine zusätzliche Herausforderung im Einbeinstand und gehe dann in die Laut-Rhytmik, an Lautfolgen in denen Herausforderungen bestehen. Manchmal zusammen mit der Logopädin, oft "im Alleingang" weil die Logopädin halt auch ausgelastet ist und andere Menschen eine höhere Priorität erhalten als "spricht in der Regel adäquat, gerät manchmal ins Stottern."
Schau mer mal.
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neuer verSUSUch schrieb:
@Papa Alpaka Lieber PapAl, nachdem du bislang der einzige warst, der was beigetragen hat: hier nochmal ein extra Dankeschön an dich: 🍻 (passend zum sommerlichen Wetter). Ich bin jetzt zwar nicht schlauer, aber du hast mich neu motiviert und mein Patient ist es sowieso.
Schau mer mal.
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neuer verSUSUch schrieb:
Mal ne Frage in die Runde: behandelt ihr das? Wenn ja, wie?
Mir fällt es bei Kindern, v.a. aber auch bei Jugendlichen und Erwachsenen auf, dass die Trisomie 21 sehr oft mit Stottern einhergeht. In den allermeisten Fällen stehen ganz andere Dinge im Vordergrund, so dass ich immer froh war, wenn die Kommunikationsfähigkeit überhaupt gesteigert wurde. Stottern war zweitrangig.
Aktuell habe ich einen 35 jährigen in Therapie - ich kenne ihn seit er 11 ist (keine Angst, er kommt nicht so lange. Da lagen etwa 20 Jahre "Pause" dazwischen). Er ist verhältnismäßig fit, hat einen Halbtagsjob (Betten beziehen in einer größeren Pflegeeinrichtug), kann etwas lesen und spricht in kurzen einfachen Sätzen. Kommuniziert in einfachen Situationen klar und kann meistens auch Fragen adäquat beantworten. Komplexe sprachliche Zusammenhänge verarbeitet er nicht gut, mehrere Informationen auf einmal überfordern ihn.
Wie auch immer, er stottert gelegentlich wirklich heftig mit leichten Blockaden, tonisch- klonische Laut-und Silbenwiederholungen. Und es stört ihn.
Ich therapiere Stottern normalerweise (wenn überhaupt...) in Anlehnung an van Riper: Desensibilisierung - Identifikation- Modifikation. Bei der Modifikation unterschiedliche Techniken. Zusätzlich Atmung und Entspannungstechniken. Ich kann mir das bei ihm nicht vorstellen, denke er ist mit so viel Selbstbeobachtung ziemlich überfordert.
Mein Ansatz bislang: a) Sprachkompetenz steigern b) Rhythmik.
Bin aber etwas ratlos.
Bin für jede Anregung dankbar
Das Thema habe ich auch öfters und bin schicke allerdings weiter, weil ich mich trotz Fobis in dem Fachgebiet nicht firm finde und für Specials schon mal garnicht.
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Ich werde mich nochmal einlesen - weiterschicken mach ich grundsätzlich auch gerne, nur gibt es hier im Umkreis von 50 km vermutlich keine Option mehr. Die Kolleginnen die da kompetent waren sind seit neuestem im Ruhestand. Noch 5 Jahre, dann sind etwa 50% von uns in Rente. Neues kommt nicht nach. 🤷♀️
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neuer verSUSUch schrieb:
Herzlichen Dank!
Ich werde mich nochmal einlesen - weiterschicken mach ich grundsätzlich auch gerne, nur gibt es hier im Umkreis von 50 km vermutlich keine Option mehr. Die Kolleginnen die da kompetent waren sind seit neuestem im Ruhestand. Noch 5 Jahre, dann sind etwa 50% von uns in Rente. Neues kommt nicht nach. 🤷♀️
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S. Vogt schrieb:
Die Kasseler Stottertherapie ist auch mit zusätzlichem Handicap möglich. Wenn die Kognition eine berufliche Tätigkeit erlaubt, ist sicherlich auch das spätere selbstständige Training per PC drin. Mal ausprobieren.
Das Thema habe ich auch öfters und bin schicke allerdings weiter, weil ich mich trotz Fobis in dem Fachgebiet nicht firm finde und für Specials schon mal garnicht.
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