Deine Aufgaben –
abwechslungsreich und individuell
• Physiotherapeutische
Behandlungen am Patienten mit dem
Schwerpunkt Orthopädie und
Chirurgie (auf Wunsch auch
Neurologie)
• Anleitung und selbstständige
Durchführung von evidenzbasierten
Gruppenkonzepten
• Projektarbeiten möglich (nach
Qualifikation z.B Unterrichten,
Anleiten von Praktikant:innen usw.)
• Entwicklungsmöglichkeiten mit
einem visuellen Prognoseplan (mit
systematischer Einarbeitung für
jeden Entwicklungsschritt...
abwechslungsreich und individuell
• Physiotherapeutische
Behandlungen am Patienten mit dem
Schwerpunkt Orthopädie und
Chirurgie (auf Wunsch auch
Neurologie)
• Anleitung und selbstständige
Durchführung von evidenzbasierten
Gruppenkonzepten
• Projektarbeiten möglich (nach
Qualifikation z.B Unterrichten,
Anleiten von Praktikant:innen usw.)
• Entwicklungsmöglichkeiten mit
einem visuellen Prognoseplan (mit
systematischer Einarbeitung für
jeden Entwicklungsschritt...
Immer wieder kommt es in Physiotherapiepraxen zu Absetzungen, weil Kürzel auf der Patientenunterschrift angeblich nicht eindeutig, nicht korrekt oder missverständlich sind.
Dabei könnte man das Problem meiner Meinung nach sehr einfach und dauerhaft lösen:
Warum verwenden wir für jede Leistung nicht einfach die bereits eindeutig definierte Positionsnummer?
Statt beispielsweise
KG + Fango
würde auf der Unterschriftenliste stehen:
20501 + 21501
Damit wäre zweifelsfrei definiert, welche Leistungen erbracht und vom Patienten bestätigt wurden.
Das System könnte für alle Leistungen gelten: KG, MT, MLD 30/45/60, Fango, Heiße Rolle, Kompressionsbandagierung, Hausbesuch usw.
Gerade bei Kombinationen wird es heute schnell absurd lang:
MLD 30 + Kompressionsbandagierung + Heiße Rolle + Hausbesuch in sozialer Einrichtung
Je länger die Bezeichnung, desto größer die Gefahr von Schreibfehlern, unterschiedlichen Abkürzungen und anschließend unnötigen Absetzungen.
Mein Vorschlag:
Jede Heilmittelposition und jede Zusatzleistung bekommt ihre eindeutige Nummer. Der Patient unterschreibt hinter dieser Nummer.
Damit das Ganze auch für den Patienten transparent bleibt, hängt in jeder Praxis gut sichtbar eine Legende/Übersicht aus:
Positionsnummer → vollständige Bezeichnung der Leistung
Bei Hausbesuchspatienten könnte zusätzlich ein kleines Informationsblatt mit dieser Übersicht ausgehändigt werden.
Denn seien wir ehrlich: Wie viele Patienten wissen überhaupt, was KG, MT, MLD, KMT, HB, HBS oder KGG bedeutet?
Ich habe Patienten genau danach gefragt – viele können mit diesen Kürzeln überhaupt nichts anfangen. Für die Transparenz macht es daher kaum einen Unterschied, ob jemand hinter „MT“ oder hinter einer Positionsnummer unterschreibt. Entscheidend ist, dass eindeutig erklärt wird, welche Leistung hinter der Bezeichnung bzw. Nummer steht.
Für die Praxen hätte die Nummerierung dagegen einen riesigen Vorteil:
Keine Diskussion über Kürzel. Keine unterschiedlichen Schreibweisen. Weniger Fehler. Weniger Absetzungen. Eindeutige Zuordnung für Patienten, Praxen und Krankenkassen.
Eine bundesweit einheitliche Kodierung wäre aus meiner Sicht eine sehr einfache Lösung für ein Problem, das uns seit Jahren unnötig Zeit, Geld und Nerven kostet.
Vielleicht wäre genau das einmal ein konkreter Punkt für unsere Berufsverbände bei den nächsten Verhandlungen mit den Krankenkassen.
Update:
Man könnte die Kodierungsliste direkt auf der Rückseite der Heilmittelverordnung (Muster 13) abdrucken – ähnlich wie wir es von den BG-Verordnungen kennen.
Die früher häufig verwendeten blauen Vordrucke mit beidseitigem Druck spielen in der Praxis ohnehin kaum noch eine Rolle. Bei uns kommen inzwischen fast ausschließlich die rosa Verordnungen an, deren Rückseite frei ist. Genau diesen Platz könnte man sinnvoll nutzen.
Option A:
Auf der Rückseite des Muster 13 befindet sich eine einheitliche Legende:
Positionsnummer → Heilmittel/Leistung
z. B. 20501 → KG
21501 → Fango
Damit könnte jeder Patient unmittelbar nachschauen, welche Leistung hinter der jeweiligen Nummer steht.
Option B:
Noch einfacher: Bereits auf der ärztlichen Verordnung wird neben dem Heilmittel automatisch die entsprechende Positionsnummer angegeben:
KG (20501) + Fango (21501)
oder
MT (Positionsnummer)
Dasselbe könnte für MLD, Kompressionsbandagierung, Hausbesuch, Hausbesuch in sozialer Einrichtung usw. gelten.
Auf der späteren Leistungsbestätigung müsste dann nur noch genau diese eindeutige Nummer übernommen werden.
Damit hätten Arzt, Patient, Physiotherapiepraxis und Krankenkasse dieselbe eindeutige Kodierung vor Augen. Keine Interpretation von Kürzeln, keine unterschiedlichen Schreibweisen und vor allem keine Absetzungen wegen angeblich unklarer Abkürzungen.
Eigentlich wäre dafür nicht einmal ein kompliziertes neues System notwendig. Die Nummern existieren bereits – man müsste sie nur konsequent für die eindeutige Dokumentation nutzen.
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Schippi schrieb:
Also ich habe bisher keine Absetzungen wegen dieser Geschichte!und jedesmal dem Patienten erklären was die Nummer bedeutet was er unterschreibt,ne danke!Habe deinen Thread allerdings auch nur überflogen!
... ich auch nicht. Benutze halt die offiziellen Abkürzungen, die im HMK stehen und wenn's keine offizielen gibt, dann wird halt in der ersten Zeite (Unterschriftenblatt) die Positionbezeichnung ausgeschrieben und darunter gibt's - " - und meine selbst ausgedachte Abkürzung z.B. HB für Hausbesuch Pauschale, HBH Hausbesuch Heim ... usw. dafür darf ja auch eine weitere Zeile benutzt werden!
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Evemarie Kaiser schrieb:
@Schippi
Schippi schrieb am 20.08.2026 17:26 Uhr:Also ich habe bisher keine Absetzungen wegen dieser Geschichte!und jedesmal dem Patienten erklären was die Nummer bedeutet was er unterschreibt,ne danke!Habe deinen Thread allerdings auch nur überflogen!
... ich auch nicht. Benutze halt die offiziellen Abkürzungen, die im HMK stehen und wenn's keine offizielen gibt, dann wird halt in der ersten Zeite (Unterschriftenblatt) die Positionbezeichnung ausgeschrieben und darunter gibt's - " - und meine selbst ausgedachte Abkürzung z.B. HB für Hausbesuch Pauschale, HBH Hausbesuch Heim ... usw. dafür darf ja auch eine weitere Zeile benutzt werden!
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Schippi schrieb:
@Evemarie Kaiser genau👍
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
postri-77 schrieb:
Vorschlag an unsere Berufsverbände für die nächsten Verhandlungen: Schluss mit dem Kürzel-Chaos bei der Leistungsbestätigung!
Immer wieder kommt es in Physiotherapiepraxen zu Absetzungen, weil Kürzel auf der Patientenunterschrift angeblich nicht eindeutig, nicht korrekt oder missverständlich sind.
Dabei könnte man das Problem meiner Meinung nach sehr einfach und dauerhaft lösen:
Warum verwenden wir für jede Leistung nicht einfach die bereits eindeutig definierte Positionsnummer?
Statt beispielsweise
KG + Fango
würde auf der Unterschriftenliste stehen:
20501 + 21501
Damit wäre zweifelsfrei definiert, welche Leistungen erbracht und vom Patienten bestätigt wurden.
Das System könnte für alle Leistungen gelten: KG, MT, MLD 30/45/60, Fango, Heiße Rolle, Kompressionsbandagierung, Hausbesuch usw.
Gerade bei Kombinationen wird es heute schnell absurd lang:
MLD 30 + Kompressionsbandagierung + Heiße Rolle + Hausbesuch in sozialer Einrichtung
Je länger die Bezeichnung, desto größer die Gefahr von Schreibfehlern, unterschiedlichen Abkürzungen und anschließend unnötigen Absetzungen.
Mein Vorschlag:
Jede Heilmittelposition und jede Zusatzleistung bekommt ihre eindeutige Nummer. Der Patient unterschreibt hinter dieser Nummer.
Damit das Ganze auch für den Patienten transparent bleibt, hängt in jeder Praxis gut sichtbar eine Legende/Übersicht aus:
Positionsnummer → vollständige Bezeichnung der Leistung
Bei Hausbesuchspatienten könnte zusätzlich ein kleines Informationsblatt mit dieser Übersicht ausgehändigt werden.
Denn seien wir ehrlich: Wie viele Patienten wissen überhaupt, was KG, MT, MLD, KMT, HB, HBS oder KGG bedeutet?
Ich habe Patienten genau danach gefragt – viele können mit diesen Kürzeln überhaupt nichts anfangen. Für die Transparenz macht es daher kaum einen Unterschied, ob jemand hinter „MT“ oder hinter einer Positionsnummer unterschreibt. Entscheidend ist, dass eindeutig erklärt wird, welche Leistung hinter der Bezeichnung bzw. Nummer steht.
Für die Praxen hätte die Nummerierung dagegen einen riesigen Vorteil:
Keine Diskussion über Kürzel. Keine unterschiedlichen Schreibweisen. Weniger Fehler. Weniger Absetzungen. Eindeutige Zuordnung für Patienten, Praxen und Krankenkassen.
Eine bundesweit einheitliche Kodierung wäre aus meiner Sicht eine sehr einfache Lösung für ein Problem, das uns seit Jahren unnötig Zeit, Geld und Nerven kostet.
Vielleicht wäre genau das einmal ein konkreter Punkt für unsere Berufsverbände bei den nächsten Verhandlungen mit den Krankenkassen.
Update:
Man könnte die Kodierungsliste direkt auf der Rückseite der Heilmittelverordnung (Muster 13) abdrucken – ähnlich wie wir es von den BG-Verordnungen kennen.
Die früher häufig verwendeten blauen Vordrucke mit beidseitigem Druck spielen in der Praxis ohnehin kaum noch eine Rolle. Bei uns kommen inzwischen fast ausschließlich die rosa Verordnungen an, deren Rückseite frei ist. Genau diesen Platz könnte man sinnvoll nutzen.
Option A:
Auf der Rückseite des Muster 13 befindet sich eine einheitliche Legende:
Positionsnummer → Heilmittel/Leistung
z. B. 20501 → KG
21501 → Fango
Damit könnte jeder Patient unmittelbar nachschauen, welche Leistung hinter der jeweiligen Nummer steht.
Option B:
Noch einfacher: Bereits auf der ärztlichen Verordnung wird neben dem Heilmittel automatisch die entsprechende Positionsnummer angegeben:
KG (20501) + Fango (21501)
oder
MT (Positionsnummer)
Dasselbe könnte für MLD, Kompressionsbandagierung, Hausbesuch, Hausbesuch in sozialer Einrichtung usw. gelten.
Auf der späteren Leistungsbestätigung müsste dann nur noch genau diese eindeutige Nummer übernommen werden.
Damit hätten Arzt, Patient, Physiotherapiepraxis und Krankenkasse dieselbe eindeutige Kodierung vor Augen. Keine Interpretation von Kürzeln, keine unterschiedlichen Schreibweisen und vor allem keine Absetzungen wegen angeblich unklarer Abkürzungen.
Eigentlich wäre dafür nicht einmal ein kompliziertes neues System notwendig. Die Nummern existieren bereits – man müsste sie nur konsequent für die eindeutige Dokumentation nutzen.
Mein Profilbild bearbeiten